Hallo liebe Experten,
ich versuche gerade durchzublicken wo der Unterschied liegt zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten ein CF zu berechnen. Ich habe es mal nach der Methode versucht, dass ich alle Einnahmen (GuV) saldiert habe und davon die Ausgaben (außer AfA) abgezogen habe. Weiterhin habe ich, da ich mehrere Darlehen aufnehmen möchte habe ich ach noch die jährliche Annuität abgezogen. Dabei erhalte ich einen CF von ca. 350 TEUR.
Weiterhin habe ich versucht den CF nach folgender Methode zu berechnen:
Jahresüberschuß
(-) Finanzergebnis
(+) Eigenfinanzierte Abschreibungen
(-/+) Veränderungen Rückstellungen
(-/+) Veränderung Ausgleichsposten
(-/+) Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge
Steuern
Netto Cash Flow
(-/+) Veränderung working capital
(-/+) Gewinn / Verlust aus Abgang Anlagevermögen
(-/+) Zunahme / Abnahme Umlaufvermögen & ARAP
(-/+) Zunahme / Abnahme Verbindlichkeiten & PRAP
(-/+) Verändrung Neuinvestitionen
Freier Cash Flow
und erhalte hierbei ein Ergebnis von 1,7 Mio. Irgendwas kann da doch nicht stimmen oder steh ich aufm Schlauch?
Danke euch im Voraus!!!
Gruß
ppride
Weil du irgendwie alles durcheinander schmeißt.
Es gibt leicht 100 verschiedene Arten von Cash Flows, die man indirekt
aus dem Jahresabschluss herleiten kann. Und dann hast du noch irgendeinpaar Formeln gefunden, die du jetzt verzweifelt versuchst anzuwenden, ohne wahrscheinlich das Grundproblem verstanden zu haben.
Wow, das hilft! Bin ich in einem Forum gelandet oder was sollte das gerade?
Mir ist wohl bewusst, dass es zich verschiedene Varianten gibt einen CF zu berechnen und dass die dabei entstehenden Unterschiede von Berechnung zu Berechnung sehr unterschiedlich ausfallen. Weiterhin ist mir bewusst, dass die indirekte Ermittlung zwar einfacher ist aber versteckte Risiken in sich birgt. Deshalb habe ich mich auch an die Forumsmitglieder gewandt, um zu eriieren was denn nun der „Königsweg“ ist und wo da die Unterschiede in der Aussagekraft bestehen.
Bin für jede konstruktive Kritik offen!
Gruß
ppride
Das liegt ja nicht unbedingt an dir, das du einges durcheinander schmeißt. Das Thema Cash Flow ais Innenfinanzierungsvolumen
wird in der Literatur auch sehr kontrovers dsikutiert, und meines
Erachtens oft sehr schlecht bzw. falsch oder missverständlich dargestellt.
Hier mal eine Cash Flow Analyse, in der sogar die traditionellen
Cash Flow Analysen in Standardlehrbücher kritisiert werden, und
das m.E. zu Recht:
http://www.fernuni-hagen.de/WIWI/forschung/beitraege…
Das soltest du dir mal zumindestens grob durchlesen, dann weist du,
du bist nicht allein in der etwas verwirrenden Welt des cash flow.
Aber wenn du schon anfängst, du hättest aus der GuV alle Einnahmen und Ausgaben zusammengerechnet, dann steht da schon beim
Basiswissen einiges im Argen. darauf wollte ich auch hinweisen.
Die GuV besteht aus Erträgen und Aufwendungen, und der Cash Flow
aus Einzahlungen und Auszahlungen. Was mir auch weiterhin nicht
klar ist, wie so du die Afa nicht berücksichtigt hast.
Hallo nochmal
,
dankefür den Artikel. Ich werds mir zu Gemüte führen
Die Abschreibunge habe ich heraus gerechnet, weil doch nach der vereinfachten Methode von Jahresüberschuß/ fehlbetrag ausgegangen wird und dann die (nicht) zahlrungswirksamen Vorgänge (heraus) hinzugerechnet werden sollen. Stimmt nicht? Danke dir für die Hilfe!!!
Gruß
Igor
Könnte schon stimmmen.
Entweder man läßt sie direkt raus.
Oder addiert sie später wieder zum Jahresüberschuss, weil es ja nur eine Korrektur ist. Im Jahresübewchuss (Gewinn) sind sie drin (negativ).
Und man addiert sie wieder hinzu. Damit fallen sie insgesamt weg, weil
sie ja nicht mit Zahlungen verbunden sind.