mir ist aufgefallen, dass ein aktuelles, modernes Auto bei gleichen Witterungsbedingungen und auf der gleichen Strecke auf Winterreifen eine andere Höchstgeschwindigkeit erreicht als mit Sommerreifen. Beide Reifentypen (275/35 ZR 20) sind auf den gleichen Felgen aufgezogen und haben die gleichen Dimensionen. Auch Luftdruck und Umfang stimmen überein. Die Differenz beträgt teilweise bis zu 15 km/h.
Bekanntlich trägt im hohen Geschwindigkeitsbereich der Rollwiderstand nur zu einem kleinen Teil am Fahrwiderstand teil. Kann das also vielleicht an der Tagesform des Autos liegen?
Danke für Eure Antworten (wenn sie denn hilfreich sind).
mir ist aufgefallen, dass ein aktuelles, modernes Auto bei
gleichen Witterungsbedingungen und auf der gleichen Strecke
auf Winterreifen eine andere Höchstgeschwindigkeit erreicht
als mit Sommerreifen. Beide Reifentypen (275/35 ZR 20) sind
auf den gleichen Felgen aufgezogen und haben die gleichen
Dimensionen. Auch Luftdruck und Umfang stimmen überein. Die
Differenz beträgt teilweise bis zu 15 km/h.
Dann müssen es Stollenreifen sein.
Bei guten Winterreifen merkt man normalerweise fast gar nichts mehr.
Solche Unterschiede können eigentlich nur entstehen, wenn die auf dem Wagen verwendeten Bereifungen jeweils extrem sind, also kaum profilierte Sportreifen im Sommer und sehr grobe Winterreifen.
Es gibt zudem ein paar Billig-Winterreifen auf dem Markt, die sehr grob sind. Das merkt man auch sofort an der Lautstärke des Abrollgeräsuches und den katastrophalen Fahreigenschaften bei Nässe. Bei Einsatz solcher Reifen kann es möglicherweise auch zum beschriebenen Effekt kommen, wenn man den Vergleich mit normalen Sommerreifen durchführt.
Bekanntlich trägt im hohen Geschwindigkeitsbereich der
Rollwiderstand nur zu einem kleinen Teil am Fahrwiderstand
teil. Kann das also vielleicht an der Tagesform des Autos
liegen?
Auch das ist denkbar, allerdings schlug sich das v.a. bei Vergasermotoren nieder.
Je feuchter und wärmer das Wetter, desto weniger Leistung.
Mein alten Vergaserfahrzeuge „fühlen“ sich bei 10°C und sehr trockener Witterung am wohlsten.
Meine modernen Autos mit Einspritzung / Direkteinspritzung und elektronischem Motormanagement juckt das so gut wie nicht mehr.
mir ist aufgefallen, dass ein aktuelles, modernes Auto bei gleichen Witterungsbedingungen auf Winterreifen eine andere Höchstgeschwindigkeit erreicht als mit Sommerreifen.
Wahrscheinlich hast du bei deiner Beobachtung die Windgeschwindigkeit nicht exakt genug erfasst. Schon ein laues Lüftchen - ob von vorne oder von hinten - macht da einen merkbaren Unterschied in Vmax : Der Luftwiderstand Wl berechnet sich nach
Wl = ro/2 x cw x F x (Vf +/- Vw)²
wobei Vf die Geschwindigkeit des Fahrzeugs über „Grund“ ist und Vw die Windgeschwindigkeit (in Richtung des Fahrzeuges gemessen), und das Quadrat macht’s ! Andere Faktoren erläutere ich mal nicht.
Dröselst du das Quadrat rechnerisch auf, findest du den Einfluß der Windgeschwindigkeit grob mit „zwei xVf x Vw x ro/2 x cw x F“ auf Luftwiderstand
Gruß
Karl
wieso Tagesform ?
Da du von gleichen Witterungsbedingungen gesprochen hast, meinst Du ja wohl den gleichen tag an gleicher stelle mit gleichem Auto, oder ?
Also fahren und messen, dann gleiche Strecke fahren und messen mit den anderen reifen.
Denn sonst kann die Luftfeuchtigkeit/Luftdruck und Temp. eine nicht unerhebliche Rolle spielen.
Martin
Gute Frage , nächste Frage .
Ich habe auch einen Sportwagen der im Sommer 258 km/h schafft .
da es für den Wagen keine Winterreifen in der grösse gibt , hat das Auto nur ein Saisonkennzeichen , kann also nicht mitreden
Die Formel ist mir schon bekannt. Ich gehe einfach mal davon aus, dass evtl. doch der Wind dafür verantwortlich ist, da hier von relativ hohen Geschwindigkeiten die Rede ist.