Was ist wenn jemand eine Unterschrift getätigt hat, wenn er unter psychischen Druck stand. In diesem Falle geht es um Möbel, die jemand nach Trennung behalten wollte, obwohl der Unterschreiber diese bezahlt hat. Hätte sie nicht unterschrieben, wollte die Gegenpartei einen Umzug verhindern, indem der Einlass zum Haus durch Schlösseraustausch versperrt wäre. Die Frau war vorher in einer Klinik, weil sie mit der Trennung nicht klarkam. Es lag zum Zeitpunkt der Unterschrift eine psychische Störung vor. Kann die Unterschrift angefochten werden und hat die Unterschriebene eine Chance ihre Möbel zu bekommen?
Hi,
eine Unterschrift kann man nicht anfechten. Höchstens den Wahrheitsgehalt eines unterschriebenen Dokumentes. In diesem Fall würde es sich wohl um eine Abtretungserklärung(?) handeln.
Dieses wäre anfechtbar, wenn a) eine ärztliche Bescheinigung über eine verminderte Rechtsfähigkeit für den fraglichen Zeitraum vorliegt oder b) es Zeugen gibt, dass es genau so wie geschildert abgelaufen ist.
Ansonsten ist eine erfolgreiche Anfechtung eher unwahrscheinlich.
Gruss