Salü zämme
„Wie Millionen andere sind auch wir potenziell straffällig geworden, weil wir irgendwann einmal zu privaten Zwecken Musik- und Filmdateien zum Beispiel in P2P-Netzwerken getauscht haben.“ So lautet ein Teil der Erklärung:
http://www.fairsharing.de/mitmachen/erklaerung/
der heute gestarteten Fairsharing-Unterschriftenaktion. An ihr haben sich unter der Überschrift „Privates Kopieren ist kein Verbrechen!“ bereits einige Musiker, Schriftsteller, Bürgerrechtler, Hochschullehrer, Politiker und andere beteiligt. Sie setzen sich gegen „Kriminalisierung“ zur Wehr. Das Kopieren und Tauschen von urheberrechtlich geschützten Musik- und Filmwerken zu privaten Zwecken solle im digitalen Zeitalter legal sein, fordern die Unterzeichner.
Unter den 65 Erstunterzeichnern sind Musiker wie Frank Fenstermacher von den Fehlfarben, der Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser, der Bremer Jura-Professor Wolfgang Däubler, der Wuppertaler Umweltwissenschaftler Wolfgang Sachs, Katja Husen, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, Frank Rosengart vom Chaos Computer Club, Rena Tangens vom FoeBuD, Professor Elmar Altvater und Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe. Initiiert wurde die Erklärung vom FairSharing-Netzwerk, das sich aus der Attac-AG Wissensallmende, dem FoeBuD, der Grünen Jugend, dem Netzwerk Neue Medien und der Initiative Privatkopie.net zusammensetzt.
Hintergrundinfo:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/56633
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19510/1.html
Ferner:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2503/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/8/8828/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7173/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17371/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/9/9171/1.html
Grüsse
Peter
