Hallo!
Ich unterrichte in einer Großstadt an einer Brennpunktschule. Ich habe eine Klasse mit Kindern, die zum ersten mal in Deutschland eine Schule besuchen. Hauptsächlich geht es darum, ihnen Deutsch beizubringen. Größtenteils leben sie in Migrationsheimen. Es fehlt an Geld, aber auch an Unterstützung, wie z.B. HAusaufgabenbetreuung oder einfach jemand, der sich auf deutsch mit ihnen unterhält.
So jetzt meine frage
: Es gibt doch Vereine wie z.B. Lions-Clubs oder Rotary o.ä., die soziale Projekte Untersützen. Wie wendet man sich an solche Vereinigungen? Oder noch einfacher: Woher kriege ich Ehrenamtliche, die sich nachmittags mit meinen Kindern zum Deutschsprechen treffen. Wer hat da Erfahrung?
Danke
Hallo!
Guck mal hier http://www.patenschaften-aktiv.de/
und hier (Seite 16) http://www.ekir.de/mettmann/dateien/Ausgabe_3-08-kle…
So wird das bei uns gemacht. Zusätzlich gibt es immer wieder Aufrufe in der Presse, dass man sich als Lernpate melden sollte.
Ob die Aktion sehr erfolgreich ist, kann ich nicht sagen.
Ich denke, das Problem ist die mangelnde Attraktivität einer solchen Aktivität. Warum sollte man sich einfach so langfristig verpflichten? Ohne Aufwandsentschädigung oder zumindest eine Art Praktikumsbescheinigung oder Spendenquittung?
Wäre es nicht günstiger, gemeinsame, spannende Freizeitaktivitäten für deutsche und ausländische Kinder zu organisieren, d.h. die Sache spielerisch anzugehen? Vielleicht etwas gemeinsam in der Natur, im Wald o.ä.? U.U. ließe sich so etwas mit Pfadfindern gemeinsam organisieren? Oder als integrative Gemeindearbeit, z.B. als gemeinsames Projekt einer Kirche zusammen mit der islamischen und/oder jüdischen Gemeinde oder unter dem Dach eines Sportvereins.
Viele Grüße
Anne
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