Hallo zusammen
es geht um eine junge weibliche Wohnungskatze ca 1 Jahr alt genaues Alter unbekannt Sie ist nicht kastriert und leidet aktuell stark unter wiederkehrender Rolligkeit
Die Besitzerin ist in einer finanziell schwierigen Situation daher ist eine Kastration sowie tierärztliche Grundversorgung wie Impfung oder Chip momentan nur schwer möglich
Gesucht werden konkrete Hinweise zu Programmen oder Organisationen die Kastrationen unterstützen
Tierschutzvereinen im Raum Hannover Niedersachsen die helfen können
günstigen Tierärzten oder Sozialtarifen
allgemeinen Möglichkeiten in solchen Situationen.
Die Katze soll im Zuhause bleiben es geht nicht um Abgabe oder Vermittlung sondern um Hilfe und Versorgung.
Vielen Dank für jede hilfreiche Information
Hallo und willkommen,
schon mal beim örtl. Tierschutzverein oder Tierheim nachgefragt? Die sollten eher und schneller Auskunft geben können
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Hallo,
zunächst könnte man die Lage im Bekanntenkreis darlegen und um Hilfe bitten, oder mit entsprechender Erklärung eine GoFundMe Spendenanfrage eröffnen.
Du kannst auch mal beim Tierschutzbund nachfragen, dort gibt es immer wieder Kastrationsaktionen, die unterstützt werden: Deutscher Tierschutzbund - Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.
Zusätzlich Tierärzte kontaktieren und nach Ratenzahlung fragen.
Kurzfristig kann eine Rolligkeit auch medikamentös abgebrochen werden, aber auch dafür muss sie zum Tierarzt.
Wenn das meine Katze wäre, würde ich erstmal die Rolligkeit mit Medikamenten beenden lassen. Dann entwurmen ( Auch Wohnungskatzen müssen entwurmt werden) und 1-2 Wochen später impfen. Da sie ja vermutlich noch nie eine Impfung hatte, muss erstmal eine Grundimmunisierung erfolgen und ca. 4 Wochen später nochmal ( Seuche/Schnupfen). Der Chip kann dann bei der Kastration gesetzt werden.
Grundsätzlich muss sich ein Tierarzt an die GOT halten, aber ob er den einfachen oder dreifachen Satz ( am WE/Feiertag/Notfall auch 4-fach) abrechnet, hängt von vielen Faktoren ab. Grob kann man sagen, dass in ländlichen Gegenden tendenziell weniger abgerechnet wird.
Die Besitzerin sollte sich überlegen, ob in Zukunft eine Versicherung in Frage kommt um finanzielle Spitzen abzufedern, oder ein Extra Konto anlegen, weil man auch immer damit rechnen muss, dass eine Katze auch mal krank wird.
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Tierliebe hin oder her, man muss sich das aber auch leisten können.
Das ist vielen einfach nicht klar bei der Anschaffung.
So eine Kastration kostet gerade mal 300 Euro.
Gut, das ist für den einen oder anderen sicherlich schon ein Haufen Geld.
Aber leider bleibt es nicht dabei.
Meine Lebensgefährtin und ich haben manchmal Tierarztkosten für unsere zwar eigentlich gesunden, aber eben auch meist schon älteren Haustiere von teilweise mehreren 1000 Euro pro Jahr/Tier.
Eine anständige Prügelei mit dem Nachbarskater zum Wochenende mit anschließender Reparatur am Sonntag in der Tierklinik kostet mittlerweile ein kleines Vermögen und trotzdem kann es sein das er 2 Wochen später hops geht.
Und ohne Bargeld fangen die teilweise gar nicht erst mit einer Behandlung an.
Sinnvoll und vernünftig ist das längst nicht immer, aber man hat eben auch Verantwortung ihnen gegenüber.
Neulich hatten wir einmal grob überschlagen, was ein Ei unserer 26 freilaufenden Hühner eigentlich so kostet, wenn man alles dafür mal zusammenrechnet.
(Wenn die jetzigen Hühnermädels an Altersschwäche sterben, wird es jedenfalls keine neuen mehr geben.)
UPDATE: Ein riesiges Dankeschön an alle, die mir so schnell, freundlich und mit tollen Ratschlägen weitergeholfen haben! Ihr habt mir und meiner Freundin wirklich sehr geholfen. Wir gehen jetzt die verschiedenen Möglichkeiten durch. Vielen Dank für die großartige Unterstützung!
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