Unterstützung für Studenten

Hallo ihr Lieben.

Folgender Fall: Ich weiss nicht ob ich das abstrakt genug formuliert habe, wenn nicht, dann sry… Bin hier neu.

Person A studiert im 7 ten Semester (Kein Anspruch auf Bafög, weil Regelstudienzeit überschritten) arbeitet Teilzeit neben dem Studium um Lebensunterhalt zu bezahlen.
Kein Kindergeldanspruch mehr.
Das Geld reicht vorne und hinten nicht.
Person A hat schon 3 mal versucht Wohngeld zu beantragen, bekommt aber keins, weil: Eltern geben jeden Monat 100 Euro zu dem was sie verdient. Und da die Eltern diese 100 Euro geben, bekommt sie kein Wohngeld.
Außerdem ist ein Kredit vorhanden um die Studiengebühren jedes Semester zu bezahlen - die Dame beim Wohngeldamt meinte aber, schon alleine wegen dem Kredit hat die person keinen Anspruch auf Wohngeld. Das ist aber doch nur ein Kredit für die Studiengebühren - davon lebt die Person nicht, und das geld wird an die Uni überwiesen und nicht an Person A.
Im Monat stehen zur Verfügung: Knapp 600 Euro (mit denn 100 € von eltern), davon muss Miete (320Euro) Strom, Telefon, und Essen bezahlt werden.
Kann die Person Hartz IV oder so beantragen? Oder gibt es sonstige Hilfen für Person A? Bzw für jmd der studiert und arbeitet ?
Wie kann man Wohngeld bekommen? Was soll man tun??
Oder sollte die Person sich vll an einen Rechtsanwalt wenden, der weiterhelfen kann ? Rechtschutz ist vorhanden.

Bitte um Hilfe.
Danke im vorraus.

Hi Maus2009,

wie wäre es mit einem Nebenjob?

Gruß

Samira

Hallo, genau für solche Fälle gibt es extrem günstige Studienkredite, z.B. von der KfW. Google mal danach, die Zinssätze sind unschlagbar günstig und das sonstige Einkommen interessiert nicht.

Gruß
Granini

Hi,

wie wäre es mit einem Nebenjob?

Teilzeitjob und Nebenjob? Irgendwann muß die Gute doch auch studieren …

Gruß S

Hi Maus2009,

wie wäre es mit einem Nebenjob?

Nebenjob ist vorhanden, steht im Text.

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Hi,

wie wäre es mit einem Nebenjob?

Teilzeitjob und Nebenjob? Irgendwann muß die Gute doch auch
studieren …

Nebenjob ist vorhanden, auf Teilzeitbasis.

Hi,
wie würde die Wohngeldbeurteilung ausfallen, wenn die Person A von den Eltern statt Geld Lebensmittel im Wert von 100 EUR erhalten würde oder der Arbeitgeber der Person A lieber 44 EUR weniger Lohn gibt, aber dafür z.Bsp. pro Monat einen Beningutschein in dieser Höhe zukommen lassen würde?
Leia

Hallo Maus

Entschuldige, das habe ich überlesen.

Gruß

Samira

Hallo Maus

Entschuldige, das habe ich überlesen.

kein Problem :wink:

Hat denn sonst keienr eine Idee außer das mit diesem Kredit ??
Also Person A arbeitet ja schon,wenn es zeitlich ginge, würde Person A auch Vollzeitmässig arbeiten, aber klappt halt nicht so, weil lernen muss Person A ja auch. Und die Klausuren schreiben sich nicht von selbst.
Es ist ja nicht so dass Person A zu Hause gammelt und Playstation spielt. Person A möchte was aus seinem Leben machen… Es muss doch irgendeine Unterstützung noch geben für Studenten oder?
Wenn person A einen Kredit aufnehmen würde, dann wären das locker 10.000 Euro für 1 Jahr. Person A möchte sich nicht verschulden… Da arbeitet Person A lieber bis zum Umfallen…
Person A hat bei der Arge angerufen, und nachgefragt, die haben tatsächlich gesagt: wenn man sein Studium abbricht, dann bekommt man Hilfe.

Hallo,

Ich glaube langsam, für Studenten gibt es nichts… und
Person A sollte schleunigst das Studium zu ende machen, um
dann richtig arbeiten zu gehen…

Du hast es erkannt. Studium gilt als „Luxus“, man könnte stattdessen doch arbeiten gehen. Entweder man hat reiche Eltern oder einen solchen Nebenjob, der einen ernährt…

Trotzdem alles Gute für dein Studium
Beatrix

Hi,

ich habe meine drei Jahre Studium auch von 600€ gelebt.
Das war eng, mal konnte ich zusätzlich etwas dazu verdienen oder
weihnachten oder mein Geburtstag brachten kleine Geldgeschenke oder meine Mutter half ein wenig. Im Anerkennungsjahr waren es dann wenigstens 900 €. Das ist ebenso, wenn man studiert und keine reichen Eltern hat und keinen Kredit aufnehmen will. Aber es geht.
Irgendwann kommt dann hoffentlich der Job mit dem größeren Verdienst.

Angenommen ein Student bekäme von den Eltern 100 € Unterstützung im Monat und daran würde die Wohngeldbewillgung scheitern. Würde ich mir eventuell überlegen die 100 € bar auf die Hand zu geben, so dass sie im Kontoauszug nicht auftauchen (wenn dies möglich ist und man nicht zu weit auseinander wohnt oder das Geld in höheren Beträgen in halbjährlich überreichen). Beim Wohngeldantrag würde ich dieses „Geschenk“ der Eltern nicht angeben.

Gruß Anna

Es ehrt ja, sich nicht verschulden zu wollen, aber so ein Studienkredit ist nix schlimmes, und bei 4% (oder noch weniger) Zinsen kommt man da auch nicht so schnell in eine Schuldenfalle. Rückzahlung fängt auch erst einige Jahre später an, da man das ja während des Studiums natürlich nicht kann.
Deine Sicht der Dinge ist falsch, der Studienkredit IST eine staatliche Hilfe denn ohne Subventionen wäre er nicht so günstig. Der hier besprochene Fall ist genau der, für den er auch „erfunden“ wurde.

(Schon klar, dass dem Studenten lieber wäre, noch was „geschenkt“ zu bekommen, aber es gibt nunmal diese Kredite, welche auch gewollt der Normalfall sein sollen wenn man keine reichen Eltern o.ä. hat)

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Hi,

nur zum Thema Studentenkredite sind nicht schlimm und man kommt
nicht in eine Schuldenfalle. Dann bitte erst einmal diesen Monitor Beitrag schauen.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0924/stu…

Gruß

Anna

Aha, und was ist also dein Tipp? Studium abbrechen?

Und natürlich kann man auch mit einem Studienkredit massiv Schulden anhäufen, wie man da auf 20.000€ oder so kommen kann, ist mir allerdings unklar. Da muss vorher schon einiges schief gelaufen sein.
Und das Beispiel, dass eine Absolventin die ein Jahr(!) keine Stelle gefunden hat… naja logisch dass man dann in finanzielle Schwierigkeiten gerät, auch ohne Studienkredit.

Hallo,

Aha, und was ist also dein Tipp? Studium abbrechen?

Mein Tipp stand schon weiter oben.
ein weiterer Tipp ist, sich nicht blind in einen Studienkredit zu steuern. diese sollten auch kritisch betrachtet werden.
Ein weiterer Tipp ist nicht pmpelig im Forum zu antworten.

Und natürlich kann man auch mit einem Studienkredit massiv Schulden anhäufen, wie man da auf 20.000€ oder so kommen kann, ist mir allerdings unklar.

Kam im Beitrag ja vor. In vielen Studienkerditen ist z. B. garnicht abzusehen zu welchen Zinskonditionen der Kredit nach Jahren zurück gezahlt werden muss. Ebenso wird häufig das Zurückzahlen verlangt, obwohl noch keine Anstellung vorliegt.

Da muss vorher schon einiges schief gelaufen sein.
Und das Beispiel, dass eine Absolventin die ein Jahr(!) keine Stelle gefunden hat… naja logisch dass man dann in finanzielle Schwierigkeiten gerät, auch ohne Studienkredit.

Ja uns ? Was ist dann ? Heutzutage nicht unmöglich ein Jahr keine Stelle zu finden uund die Bank möchte den Kredit zurück. Da sagst Du selbst, dass es nicht verwundert, dass man in die Schuldenfalle gerät.

Gruß Anna

Hallo,

Person A hat schon 3 mal versucht Wohngeld zu beantragen,

versucht, oder wirklich beantragt, und Ablehnungsbescheid bekommen?

bekommt aber keins, weil: Eltern geben jeden Monat 100 Euro zu
dem was sie verdient. Und da die Eltern diese 100 Euro geben,
bekommt sie kein Wohngeld.

Hmm, wenn definitiv nur 600 € bleiben, und die Miete 320 € beträgt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es kein Wohngeld gibt.

Es gibt doch sicher Studentenwerke oder sowas, wo man sich beraten lassen kann. Ich habe nie Studiert, aber schon oft davon gehört.
Oder schau mal auf http://classic.unister.de/Unister/index.php (Tolle Studentenseite)

Schon mal mit einem Wohngeldrechner versucht? Zumal ja ab 2009 das Wohgeld erhöht wurde.
http://www.lr-online.de/tipps-und-trends/Soziales;ar…
http://www.n-heydorn.de/wohngeldrechner.html

TM

Ich würde der Studentin mal vorschlagen umzuziehen une sich in einer WG einzunisten oder im Studentenheim.
Ne eigene Wohnung im Studium ist schon ein wenig luxus oder?

P.S. Es gibt auch noch jede Menge Stipendien, aber da muss Studentin sich wohl ein wenig mehr ins Studium hängen, dann regelt sich alles von selber.

  1. Umziehen in WG, dann belibt mehr Kohle, dann weniger Nebenbei jobben und mehr lernen, dann gibt´s Stip. und dann steigt auch der lebensstandard wieder.

mfg

Bevor Ihr über mich herfallt ja hab studiert, ja war nie über der Zeit, ja hab gearbeitet, ja habe einen sehr guten Studienerfolg incl. Leistungsbonie weiß also vovon ich rede.

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache
Vielleicht ist Person A ja tatsächlich mit dem Studium überfordert, wenn nach 7 Semestern immer noch nicht fertig und ein Abbruch und arbeiten gehen währe sinnvoll.
Allerdings steht hier nirgens was A studiert, wie sinnvoll das Studium also arbeitstechnisch ist und B wiviel noch fehlt.
Eigendlich sollte man ja meinen in längstens einem Semester sollte
A fertig sein also sind es dann ja auch nur ca. 5000€ Kredit und wenns nicht so ist dann hat es ja wohl tatsächlich keinen Sinn mehr fertig zu studieren.
Einem Gymnasiasten legt man dies ja auch nach der 2. Ehrenrunde nahe, das er es wohl besser beleiben lässt mit dem Abi.
Irgendwann muß man der Realität ins Treifauge blicken.