Unterstützung Vom Nebengewerbe ins Hauptgewerbe!

Bekommt man Finanzielle Unterstützung wen man als Angestellter mit bestehenden Nebengewerbe, seinen Job wegen Diferenzen mit dem Chef kündigt und dann sein Nebengewerbe als Hauptgewerbe ummeldet? Das Nebengewerbe läuft seit 02.02.06 und natürlich kann ich noch nicht davon leben. Beim Hauptgewerbe muß man sich ja Kranken- und Rentenversichern da sind bestimmt hohe Summen zu zahlen. Ich möchte auch gerne meine Schwester auf geringfügig einstellen. Da viel Arbeit zu bewältigen ist und ich ihre Hilfe brauche! Bekommt man nun für irgendwas Hilfe vom Staat?? Auf die Idee, daß mein Chef mich kündigen sollte bin ich auch schon gekommen. Aber dies würde er niemals tun, da er wüßte, daß er mir dann einen gefallen tun würde!! Mein Chef ist leider ein rießen A…ch!! Darum möchte ich auch endlich weg von Ihm!! Ich hoffe ihr könnt mir helfen!! Danke schon mal!

Hallo Martina,
wer direkt im Anschluss an eine Festanstellung eine selbständige Tätigkeit aufnimmt, kann Überbrückungsgeld bei der Arbeitsagentur beantragen (über Dauer und Höhe der Förderung siehe www.ueberbrückungsgeld.de). Wer allerdings den Arbeitsplatz selbst verschuldet verliert - z.B. durch eine eigene Kündigung - bekommt in der Regel nur eine um die Sperrfrist verkürzte Förderung.

Würde diese Gründerin dann jemanden sozialversicherungspflichtig einstellen - also über 400 € - dann könntest Du auch einen Zuschuss zu den Lohnkosten bekommen. Ob und wie hoch die Einstellung von Personal in Deiner Region gefördert wird, erfährst Du bei der zuständigen Arbeitsagentur - Abteilung: Arbeitgeber.
Die Schaffung von 400 €-Jobs wird sinnvollerweise nicht unterstützt.

Für weitere Fördermöglichkeiten in Deiner Region wird dir die Wirtschaftsförderung des Kreise oder der Stadt bestimmt weiterhelfen.

Aber bevor Du überstürzt handelst: versuch doch mal rauszubekommen, was Dich die Selbständigkeit kostet und wieviele Kunden Du am Tag brauchst, um Dich und Deine Schwester zu ernähren -

Beste Grüsse,
Birgitt