Unterstützung vom Staat?

Was steht jemandem zu bzw. was kann jemand an Geldhilfen vom Staat beantragen,der
– 23 ist,
– noch bei den Eltern wohnt, welche einen beachtlichen Schuldenberg haben, aber trotzdem „genug“ verdienen und
– selbst keine Einkünfte hat (z. B. weil er in einer unentgeltlichen Ausbildung ist)?

Und was hätte es für Folgen, wenn dieser Jemand sich entschließt, die besagten Geldmittel auch zu fordern (Entzug des Kindergeldes etc.)?

Danke =)

MOD: Artikel zur besseren Lesbarkeit formell überarbeitet

Hallo,

Was steht jemandem zu bzw. was kann jemand an Geldhilfen vom Staat beantragen, der:
– 23 ist,
– noch bei den Eltern wohnt, welche einen beachtlichen Schuldenberg haben, aber trotzdem „genug“ verdienen

Was soll das konkret bedeuten?

– keine Einkünfte hat (z. B. weil er in einer unentgeltlichen Ausbildung ist)?

Die Eltern sind unterhaltspflichtig (§ 1601 BGB) – ich sehe keinen Grund, dass hier der Steuerzahler bezahlen sollte.

MOD: Artikel analog zu Ursprungsposting editiert

Naja, wie ich schon sagte: Die Eltern haben eine nicht zu unterschätzende Menge an Schulden.

Ich dachte, dass das vielleicht ein Fakt ist, welcher berücksichtigt wird.

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

Was steht jemandem zu bzw was kann jemand an Geldhilfen vom Staat beantragen, der:
– 23 ist,
– noch bei den Eltern wohnt, welche einen beachtlichen Schuldenberg haben, aber trotzdem „genug“ verdienen

Was soll das konkret bedeuten?

Das sie noch nicht Pleite sind :smile: = insolvent, also ihre Verbindlichkeiten noch bedienen können.

MOD: Artikel analog zu Ursprungsposting editiert

Naja, wie ich schon sagte: Die Eltern haben eine nicht zu unterschätzende Menge an Schulden.
Ich dachte, dass das vielleicht ein Fakt ist, welcher berücksichtigt wird.

Schulden sind Privatsache und können nicht der Allgemeinheit übergeholfen werden; das wäre dann die eierlegende Wollmilchsau. :smile:

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

Naja, wie ich schon sagte: Die Eltern haben eine nicht zu unterschätzende Menge an Schulden.
Ich dachte, dass das vielleicht ein Fakt ist welcher berücksichtigt wird.

Hallo Mino,

ich finde es immer wieder toll, dass jeder nach staatlicher Unterstützung ruft. Auch wenn die Eltern Schulden haben: Sie sind nicht die KfW, die diese der Allgemeinheit aufbürden dürfen.

Es ist ärgerlich für die Kinder, wenn die Eltern verschuldet sind. Aber mit 23 Jahren sollte man eigentlich schon soweit sein, zuerst über Möglichkeiten nachzudenken, selbst seinen Weg zu machen.

Eine Vollkaskoversicherung für alle Risiken des Lebens gibt es jedoch nicht.

MfG BM

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

2 „Gefällt mir“

Naja, wie ich schon sagte: Die Eltern haben eine nicht zu unterschätzende Menge an Schulden.
Ich dachte, dass das vielleicht ein Fakt ist, welcher berücksichtigt wird.

Trotz Ausbildung ist ein Nebenjob noch möglich.

Ich hatte mit 23 Jahren 4 (VIER!!!) Jobs gleichzeitig: meinen Ganztagsjob, dann Mo + Mi abends in der Pizzeria als Bedienung, Di + Do bei einem Pizza-Express-Service als telefonische Bestellannahme, und am Wochenende hab’ ich im Stadtcafé als Bedienung gearbeitet.

Das Ganze zog ich 2,5 Jahre lang durch, und zwar während meiner 2. Ausbildung. Eltern, bei denen ich umsonst wohnen durfte, hatte ich nicht. Ich musste alles alleine zahlen: meine Miete, sämtliche Nebenkosten usw. …

Damit will ich sagen, dass alles möglich ist, wenn man nur will!
Einfach ist es nie, und geschenkt bekommt man auch nichts im Leben, wenn man vorwärts kommen möchte. Party und Disco fallen da natürlich auch flach; man ist froh, wenn man genug Zeit zum Schlafen hat. Aber auch das ist nur temporär, und man zieht es durch, weil man ein Ziel vor Augen hat!

Aber sich auf die faule Haut legen und nach staatlicher Hilfe schreien wäre natürlich einfacher…
Das entscheidet letztendlich jeder für sich selbst.

Grüße
jasmin

MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert

5 „Gefällt mir“