Untersuchung mißglückt

Hallo Wissende,

beim Besuch eines Freundes in einer Klinik (Neurologie) erzählte der Bettnachbarn über eine mißglückte Untersuchung:

Ein Weißkittel brachte ihm ein Präparat zum Einnehmen und merkte an, kurze Zeit später würde der Patient ein radioaktives Präparat bekommen. Darauf antwortet der Patient, dass schon jemand dagewesen sei und ihm was zum Einnehmen gegeben hätte, das nach Angabe des Jemand radioaktiv sei. Der Weißkittel wurde danach noch eine Spur weißer und verschwand um die Sache zu überprüfen. Resultat: Das radioaktive Präparat wurde tatsächlich zu früh verabreicht, d.h. ohne das Vormedikament. Die Untersuchung wurde abgebrochen und dem Patienten mitgeteilt, diese Art von Untersuchung dürfe nie mehr in seinem Leben an ihm praktiziert werden.

Fragen: Um welche Art von Untersuchung handelt es sich hier, zu was dient sie?
Was hätte vor dem radioaktiven Präparat eingenommen werden müssen und warum?
Warum darf der Patient nicht mehr nach dieser Methode untersucht werden? Was passiert, wenn doch?
Könnte der Patient durch die verfrühte Einnahme des radioaktiven Präparats geschädigt (verstrahlt) werden, in welcher Weise?

Danke für Eure Antworten.

Wolfgang D.

Ich weiß es auch nicht, aber ich nehme mal an, das Vormedikament dient dazu, dass der Körper möglichst wenig von dem Konstrastmittel aufnimmt. Und da sich Strahlenbelastungen kumulieren, ist bei jeder Strahlenbelastung die Vorbelastung entscheidend. Die dürfte bei dem Patienten vermutlich um ein Vielfaches überschritten sein. Da kann er sich ein Gutachten machen lassen, aber nur, falls er einen unabhängigen Arzt findet.