Liebe Wissende,
im Untertan von Heinrich Mann muss es eine Stelle geben, wo der Kaiser auf einem Pferd am Untertan vorbeireitet. Das ist die Schlüsselstelle des Romans, wo die Gegenüberstellung des Herrschenden über dem Beherrschten am deutlichsten hervortritt.
Kennt jemand das Buch so gut, dass er mir sagen kann, auf welcher Seite diese Szene zu finden ist?
Vielen Dank
Liebe Wissende,
im Untertan von Heinrich Mann muss es eine Stelle geben, wo
der Kaiser auf einem Pferd am Untertan vorbeireitet. Das ist
die Schlüsselstelle des Romans, wo die Gegenüberstellung des
Herrschenden über dem Beherrschten am deutlichsten
hervortritt.
Kennt jemand das Buch so gut, dass er mir sagen kann, auf
welcher Seite diese Szene zu finden ist?
Hallo,
das Buch habe ich noch nicht gelesen. Allerdings wird es wohl, wie viele bekannte Werke, in verschiedenen Ausgaben vorhanden sein und daher die Frage so nicht beantwortet werden können.
Grüße
Ostlandreiter
Hallo Jeannine,
es geht um die letzten Seiten des Ersten Kapitels.
Ich nehme hier die dtv-Taschenbuchausgabe von 1985 (28. Auflage) und finde die Seiten 46 und 47 (von in dieser Ausgabe 364 Seiten).
Aber tu mir den Gefallen und lies das wunderbare Büchlein ganz!
Schöne Grüße
MM
Hallo Jeannine,
vorweg: meine Ausgabe des Untertans hat 444 Seiten, dann kannst du ungefähr ausrechnen,wo die Stellen in deiner Ausgabe sind.
Die Stelle, in der Diederich Heßling vor dem reitenden Kaiser im Dreck landet, findet sich am Ende des ersten Kapitels (so ab Seite 56). Eine weitere wichtige Szene mit dem Kaiser: die Hochzeitsreise verbringt Heßling in Rom, weil sich zu diesem Zeitpunkt auch der Kaiser dort befindet. Hier kommt es ebenfalls zu einer Begegnung (ziemlich am Beginn des 6. Kapitels, etwa ab Seite 338).
Ich würde Dir empfehlen, den „Untertan“ zur Gänze zu lesen, es ist ein wunderbares und sehr wichtiges Buch.
Grüße, Peter
Hallo Peter,
vielen Dank, du bist ein Schatz.
Hallo Jeannine,
vorweg: meine Ausgabe des Untertans hat 444 Seiten, dann
kannst du ungefähr ausrechnen,wo die Stellen in deiner Ausgabe
sind.
Die Stelle, in der Diederich Heßling vor dem reitenden Kaiser
im Dreck landet, findet sich am Ende des ersten Kapitels (so
ab Seite 56). Eine weitere wichtige Szene mit dem Kaiser: die
Hochzeitsreise verbringt Heßling in Rom, weil sich zu diesem
Zeitpunkt auch der Kaiser dort befindet. Hier kommt es
ebenfalls zu einer Begegnung (ziemlich am Beginn des 6.
Kapitels, etwa ab Seite 338).
Ich würde Dir empfehlen, den „Untertan“ zur Gänze zu lesen,
es ist ein wunderbares und sehr wichtiges Buch.
Grüße, Peter
Hallo,
vielen Dank
PS: ich habe das Buch gelesen, habe die Stelle jedoch nicht mehr gefunden, weil es schon so lange her ist.
Hallo Jeannine,
es geht um die letzten Seiten des Ersten Kapitels.
Ich nehme hier die dtv-Taschenbuchausgabe von 1985 (28.
Auflage) und finde die Seiten 46 und 47 (von in dieser Ausgabe
364 Seiten).
Aber tu mir den Gefallen und lies das wunderbare Büchlein
ganz!
Schöne Grüße
MM
Hallo Peter,
da du anscheinend das Buch sehr gut kennst, kann ich dich bestimmt auch nach einer zweiten Stelle fragen?!
Es gibt einen Dialog zwischen Diederich und dem Arzt Heuteufel, in der es um die Musterung zur Armee geht. Obwohl Diederich zunächst nicht zur Armee möchte, ändert sich im Zuge der Veränderung des gesellschaftlichen Meinungsbildes auch seine Meinung.
Vielen Dank
Jeannine
Hallo Jeannine,
vorweg: meine Ausgabe des Untertans hat 444 Seiten, dann
kannst du ungefähr ausrechnen,wo die Stellen in deiner Ausgabe
sind.
Die Stelle, in der Diederich Heßling vor dem reitenden Kaiser
im Dreck landet, findet sich am Ende des ersten Kapitels (so
ab Seite 56). Eine weitere wichtige Szene mit dem Kaiser: die
Hochzeitsreise verbringt Heßling in Rom, weil sich zu diesem
Zeitpunkt auch der Kaiser dort befindet. Hier kommt es
ebenfalls zu einer Begegnung (ziemlich am Beginn des 6.
Kapitels, etwa ab Seite 338).
Ich würde Dir empfehlen, den „Untertan“ zur Gänze zu lesen,
es ist ein wunderbares und sehr wichtiges Buch.
Grüße, Peter
Hallo Peter, du bist ein Schatz, und ich bin sehr gehorsam und werde alle Bücher lesen, die du mir nennst, auch wenn ich sie schon gelesen habe. Und ich bin eine hübsche junge Frau, wenn auch in meiner VK anders steht. Und jetzt sag mir bitte schnell, was steht auf den Seiten 234-324 im Buch, welches ich gerade nicht habe. Bitte alles abtippen. Und im zweiten Kapitel? Der Weg bis zur Bibliothek ist weit, das Geld für die Busfahrtkarte habe ich nicht, und du bist so niedlich…
*g*
Hallo Peter,
da du anscheinend das Buch sehr gut kennst, kann ich dich
bestimmt auch nach einer zweiten Stelle fragen?!
Es gibt einen Dialog zwischen Diederich und dem Arzt
Heuteufel, in der es um die Musterung zur Armee geht. Obwohl
Diederich zunächst nicht zur Armee möchte, ändert sich im Zuge
der Veränderung des gesellschaftlichen Meinungsbildes auch
seine Meinung.
Hi Jeannine,
da ich den Untertan auch nicht auswendig kann, dir offensichtlich eine Interpretation vorliegt und es wirklich nur mehr um reines Nachblättern zu gehen scheint, glaub ich doch, dass du diese Stelle selbst finden kannst, vielleicht sogar schneller wie ich.
Liebe Grüße, Peter
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Servus Peter,
mit „als wie“ tätest Du in den Stand des Geheymen Raths erhoben werden…
Es grüßt der Tor
MM
Servus Peter,
mit „als wie“ tätest Du in den Stand des Geheymen Raths
erhoben werden…
Servus Peter,
mit „als wie“ tätest Du in den Stand des Geheymen Raths
erhoben werden…
Hallo Martin,
ich berufe mich einfach mal auf http://www.wer-weiss-was.de/faq1143/entry673.html - ganz am Ende. Wenn das Komparativ + wie bei den armen Süddeutschen nicht zu verdammen ist, möge es auch den noch ärmeren Tirolern verziehen sein 
Liebe Grüße, Peter
Hallo Peter,
möge es auch den noch ärmeren Tirolern
verziehen sein
aber selbstverständlich. Obwohl diese (sowohl südlich, als auch nördlich der Demarkationslinie ansässig) den unstreitigen Vortheil haben, dass sie auf die Attacken tintenklecksender Deutschlehrer antworten können mit „Gebt Feuer! Ach - wie schießt Ihr schlecht…“
In diesem Sinne
MM
Untertan
Hätte ich geahnt, dass auf eine derartige Frage ein solcher Zynismus folgt, wäre ich doch tiefer ins Detail gegangen, damit es noch mehrere Aufhänger gibt, für ach so anscheinend gelangweilte.
Mein Verständnis von einem Expertenforum basiert auf der Vorstellung des Nachfragens und nicht mehr habe ich getan. Mutmaßungen darüber anzustellen warum und unter welchen Umständen ich frage, sind doch recht lächerlich(z. B. ob ich das Busgeld zur Bibliothek nicht habe). Denn Lesen ist für Blinde eine Tortour, daher nimmt man Hilfe anderer gerne an.
Ich bedanke mich bei den beiden hilfreichen Wissenden und alle anderen sollten sich ein Hobby oder Freunde suchen, da Ihnen anscheinend wenig Freude und Glück im Leben beschert ist.
Klärend
Hallo Jeannine,
es tut mir leid, daß mein Witz dich persönlich getroffen hat. Das war keinesfalls meine Absicht. Willst du allerdings verstanden werden, musst du etwas dafür tun. Immerhin hast du jetzt gelernt, daß eine ViKa dafür da ist, um Mißverständnisse zu vermeiden.
Mein Verständnis von einem Expertenforum basiert auf der
Vorstellung des Nachfragens und nicht mehr habe ich getan.
Dazu gehört noch einiges - nämlich eine Information über den Hintergrund für die Frage, und bei mehreren gleichen Fragen umsomehr: Was habe ich selbst unternommen und warum brauche ich die Expertenhilfe? In etwa - Ich habe das Buch nicht parat und brauche Seitenhinweise dringend. Auch dann - bei einem so bekannten und leicht zugänglichen Werk wie „Untertan“ - wäre es zu erwarten, daß ein Student ein Exemplar davon vor sich hat, wenn er eine Arbeit darüber schreibt.
Viel Erfolg bei deinem Studium und nicht böse sein! 