habe eine neue Niederdruck-Armatur. Die Immobilie, die Küche, der Kaltwasser-Anschluss in der Küche und das Untertischgerät sind unverändert.
Nach dem Anschließen der neuen ND-Armatur treten folgende Probleme auf:
Aus dem Untertischgerät tritt Wasser aus - und zwar einiges!! Die Verbindungen wirken soweit alle dicht, nach längerem Suchen habe ich den Wasseraustritt beim Untertischgerät geortet.
Kalt- und Warmwasser kommen verkehrt aus der Armatur (da könnte ich aber ggf. mit leben…)
Ich habe - wie bisher auch - keinen Druckminderer eingebaut!! Hat sich wie gesagt auch eigentlich nix geändert…
Habe diverse Anschlüsse mal getauscht, hat aber alles nix gebracht.
Kalt- und Warmwasser kommen verkehrt aus der Armatur (da
könnte ich aber ggf. mit leben…)
Ich denke dass das die Ursache ist.
Du hast Druck auf deinem Gerät.
Hallo Thomas,
wieso daß? Sowohl Kalt- als auch Warmwasser haben Druck sonst kämen sie ja wohl nicht aus der Leitung.
Btw.: Mangels eigener Erfahrungen kenne ich nur hier vom Mitlesen drucklsoe und äh druckvolle Syteme.
Frage dazu, halten die Schlauch/leitungsanschlüsse von drucklosen Systemen nicht die 4-6 Bar der Wasserleitung aus und tröpfeln?
Aus dem Untertischgerät tritt Wasser aus - und zwar
einiges!! Die Verbindungen wirken soweit alle dicht, nach
längerem Suchen habe ich den Wasseraustritt beim
Untertischgerät geortet.
Kalt- und Warmwasser kommen verkehrt aus der Armatur (da
könnte ich aber ggf. mit leben…)
Zuerstmal ganz Wichtig!
Der Boiler darf NICHT unter Druck stehen.
Hier mal im Groben der Anschluss:
Das Wasser fließt vom Kaltwasseranschluss zunächst in den Hahn, wo es aber vom Ventil abgesperrt wird (meisst eine Blau gekennzeichnete Leitung mit Pfeilrichtung zum Hahn).
Erst beim Öffnen des Ventils fließt kaltes Wasser über den Anschluss von der Armatur (Hahn) in den Boiler und verdrängt dabei warmes Wasser, welches dann entommen wird. Der Boiler wird während der Entnahme von Warmwasser also gleichzeitig wieder gefüllt.
Zu beachten dabei ist, dass nur ein sehr kleiner Teil des Wasserdrucks an den Warmwasser-Speicher weitergeleitet wird, daher der Begriff Niederdruck! Wird das Ventil geschlossen, ist auch die Wasserzufuhr zum Tank komplett unterbrochen - der Tank ist „druckfrei“.
Ist jedoch Falsch angeschlossen können Undichtigkeiten auftreten und/oder der Boiler platzt nach einer gewissen Zeit mit Sicherheit.
Ich hatte die Armatur zunächst lt. Beschreibung eingebaut und dann aufgrund der geschilderten Problematiken nochmal anders versucht.
Was ist denn nun die konkrete Handlungsempfehlung? Denn Druckminderer einbauen nehme ich an?! Und die Armatur gemäß der Beschreibung des Herstellers anschließen?!
Warum soll sich das „Kalt-/Warm-Problem“ aufgrund des reduzierten Drucks erledigen?
Habe jetzt den „größeren“ Druckreduzierer eingeschraubt. So rein vom Wasserstrahl her ist mir das eigentlich jetzt ein bißchen dünn… Es tritt jetzt auch weniger Wasser aus dem Untertischgerät aus, aber immer noch etwas… Das „Kalt-/Warm-Problem“ gibt´s immer noch.
wieso daß? Sowohl Kalt- als auch Warmwasser haben Druck sonst
kämen sie ja wohl nicht aus der Leitung.
Aus der Wand kommt lediglich eine Leitung (kalt), sonst bräuchte man ja keinen Boiler.
Wasserhähne für solche Fälle sind etwas anders aufgebaut.
Dreht man kalt auf, dann fliesst das Wasser aus der Wand durch den Hahn direkt ins Becken.
Dreht man warm auf, dann fliesst das Wasser aus der Wand durch den Hahn zum Boiler, dann wieder zurück durch den Hahn ins Becken.
Der Boiler ist also dem Hahn nachgeschaltet und sieht praktisch gar keinen Druck.
(…)
Frage dazu, halten die Schlauch/leitungsanschlüsse von
drucklosen Systemen nicht die 4-6 Bar der Wasserleitung aus
und tröpfeln?
Aus dem Untertischgerät tritt Wasser aus - und zwar
einiges!! Die Verbindungen wirken soweit alle dicht, nach
längerem Suchen habe ich den Wasseraustritt beim
Untertischgerät geortet.
Kalt- und Warmwasser kommen verkehrt aus der Armatur (da
könnte ich aber ggf. mit leben…)
Ich habe - wie bisher auch - keinen Druckminderer eingebaut!!
Hat sich wie gesagt auch eigentlich nix geändert…
Das Untertischgerät hat zuviel Durck erleiden müssen und ist nun defekt. (einzig mögliche Erklärung, wenn die Anschlüsse selber dicht sind)
Warum baut man eigentlich den Durchflussbegrenzer nicht ein, wenn einer dabei ist?
Und die Anschlüsse von Niederdruckarmaturen prüfe ICH immer erst vor dem Anschluss an den Speicher, ich habe da nämlich schon werkseitig falsch gekennzeichnete Anschlussschläuche /-rohre gehabt.
Habe jetzt den „größeren“ Druckreduzierer eingeschraubt. So
rein vom Wasserstrahl her ist mir das eigentlich jetzt ein
bißchen dünn… Es tritt jetzt auch weniger Wasser aus dem
Untertischgerät aus, aber immer noch etwas… Das
„Kalt-/Warm-Problem“ gibt´s immer noch.
Der "Druckreduzierer"den du meinst reduziert nur den Durchfluss nicht aber den Wasserdruck.
Sollte das Syst. also nicht richtig angeschlossen sein ist es völlig gleichgültig welchen Durchflussminderer du verwendest,der Druck im Boiler ist,ausser bei der Entnahme immer gleich .
Was noch zu beachten wäre ist,dass wärend des Aufheizphase der Wasserhahn Tropfen muss.
Ist dies jedoch nicht der Fall kann sich aufgr.eines Fehlerhaften Anschlusses im Boiler Überdruck aufbauen und diesen zum bersten bringen.
Wenn ICH alle gefühlten 85 Jahre mal eine Armatur verbaue, sollte es mir vergönnt sein dass ICH nicht vorerst alle Anschlüsse checke
Und der Boiler hat auch die letzten 7 Jahre ohne Durchflussbegrenzer überlebt (wusste weder dass es sowas gibt noch dass man sowas braucht). Scheint noch ein robustes Nachkriegsmodell zu sein )
Deshalb mein Hinweis im darauffolgenden Satz,
(der Druck im Boiler ist,ausser bei der Entnahme immer gleich)
Du musst schon alles lesen gell:wink:
Jo, der muss aber genau NULL sein, ist ein druckloser Boiler.
Aha, hast du dies auch Dynamisch betrachtet:wink:
Aber du hast recht,sofern alles richtig angeschlossen ist zumindest. Allerdings liegt hier die Krux.
Aus dem Boiler Drückt Wasser,anscheinend hat er also Druck.
Sollte also falsch angeschlossen sein,ist wie schon gesagt,der Druck im Boiler, ausser bei der Entname immer gleich und zerstört diesen.
Da nützt auch eine Drossel oder Amsel oder wie auch immer nichts.
Wenn ICH alle gefühlten 85 Jahre mal eine Armatur verbaue,
sollte es mir vergönnt sein dass ICH nicht vorerst alle
Anschlüsse checke
Es sei.
Aber wenn einem einmal ein nagelneues Gerät zerstört wurde, weil der Armaturenhersteller den Aufkleber falsch platziert hat, dann merkt man sich das sehr gut.
Und der Boiler hat auch die letzten 7 Jahre ohne
Durchflussbegrenzer überlebt (wusste weder dass es sowas gibt
noch dass man sowas braucht). Scheint noch ein robustes
Nachkriegsmodell zu sein )
Es ist eine Frage der nachgeschalteten Armatur. Ganz unschön sind die Brauseschläuche, die alleine schon wegen des lagen Schlauches einen gehörigen Gegendruck beim Fließen erzeugen. Wenn dann noch das Wasser durch kleine Löcher perlen soll, dann muss der Durchfluss ggf. stark begrenzt werden, um das Gerät nicht zu zerstören.
erst mal vielen Dank für Eure Anteilnahme und Eure ganzen Reaktionen!! Da hatte ich ja gar nicht mit gerechnet ) Freut mich aber, dass sich über meinen Thread neue Freundschaften gebildet haben
Mal ein kleines Update meinerseits:
Zu 1. (Wasseraustritt Boiler):
Auf meinem Weg zur Arbeit hatte ich nochmal Gelegenheit mir das alles in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen. Bei der Gelegenheit kam mir vor Augen, dass beide Flex-Schläuche etwas verdreht sind. Nachdem ich diese Verdrehung dann beseitigt hatte, war der Wasseraustritt gestoppt…
Mutig geworden, habe ich dann eben auch noch die Drossel (oder die Amsel? ) entfernt, was der Boiler bei voll aufgedrehtem Eckventil mit erneutem Wasserverlust bestrafte. Ich bin hier allerdings noch in der Beobachtung und warte mal ab bis alles wieder schön getrocknet ist und starte dann einen weiteren Testlauf. Wie xstrom schrieb scheinen die langen Brauseschläuche - und so´n Teil haben wir jetzt - ja etwas Probleme zu bereiten, weshalb ich dann ggf. die kleinere Drossel wieder einbauen würde…
Zu 2. (Kalt-Warm-Problem):
Hatte die Schläuche ja ursprünglich - vermeintlich - wie beschrieben angeschlossen. Danach hatte ich dann gefühlte 37 andere Kombinationen versucht und war erfolglos. Habe eben dann nochmal zwei Schläuche getauscht und alles war gut…
Insofern bin ich auf einem ganz guten Weg denke ich Ich werde dann nochmal n´en finalen Stand posten…