Liebe wer-weiss-was-Gemeinde,
ich habe das subjektive Gefühl (als Oldenburger), dass unser Land zu wenig Psychiater und Gesprächstherapeuten hat. Dabei spreche ich nicht aus eigener Erfahrung als geistig Behinderter, sondern gebe das Gehörte u. a. von anderen Behinderten wieder. Aus eigener Erfahrung (Telefongespräch der Arzthelferin meines Psychiaters mitgehört) weiß ich, dass man bei meinem Psychiater als „Neukunde“ erst in 3 Monaten einen Termin bekommt. Bei Gesprächstherapeuten bekommt man erst in frühestens einem halben Jahr ein Gespräch (Aussage von mehreren Bekannten von mir).
Das ist doch aber ein Unding! Dagegen muss doch etwas unternommen werden! Und ich fühle mich berufen, etwas gegen diese Unterversorgung zu unternehmen. Dazu habe ich folgende zwei Fragen an euch:
- Habt ihr auch Erfahrungen mit einer Unterversorgung an Psychiatern und Gesprächstherapeuten (bitte Bundesland angeben)?
- Wisst ihr evtl., ob die Höchstzahl der einzelnen Psychiater und Gesprächstherapeuten bundesweit oder auf Landesebene gesetzlich verordnet ist?
Wenn ich ein paar Antworten von euch habe, wäre mein nächster Schritt, mich an die Bundesärztekammer mit der Bitte um Stellungnahme zu wenden.
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Stefan