Spielchen
Hi,
Jemand nen Erklärungsansatz für das Ganze?
diese Art Spiel kann man nicht wirklich erklären, glaube ich.
ich bin da auch kein Profi - Spielchen gespielt hab ich aber schon ein paar (anderer Natur).
Wie jede dieser „Geschichten“ liegt es - imho - im Auge des Betrachters, ob es ein Spiel ist oder nicht. Ich bevorzuge die Betrachtung als solches, ist gesünder 
Ist es nur ein Spiel?! Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich
hier keine umfassende psychologische Beurteilung bekomme -
aber ich denke schon, dass es Erklärungsansätze gibt. Schon
allein tiefenpsychologisch könnte ich mir was zusammenreimen
Klar, aber willst Du das? Über Submission gibt es massenhaft Literatur, lyrisch wie wissenschaftlich, aber damit würdest Du die Situation versachlichen und wärst mehr Beobachter als Teilnehmer.
Meine persönliche Meinung ist, dass ein wenig Vorbereitung sicher nicht schadet, aber jedes Spiel (ich bleib mal bei dem Begriff) eh seine eigenen Regeln hat und kaum vorhersehbar ist. Der Lehrwert, und auch der Erlebniswert sind deutlich höher, wenn man sich hineinstürzt. Nicht kopflos, aber mit Schmackes
Klar, es gibt dann immer das Risiko, dass man „verliert“, aber Niederlagen sind lehrreich und nicht schlimm, schließlich lernt der Mensch im Leid am stärksten.
Wenn Du Lust darauf hast, stürz Dich rein und schau was passiert.
HInterher bist Du so oder so schlauer.
Allerdings empfiehlt es sich, stets einen Rettungsanker bei
der Hand zu haben.
Rettungsanker „Rückzug“ … ? Oder - jemanden, bei dem man sich ausweinen kann?
Sowohl als auch. Einfach den Gedanken im Hinterkopf, sich eine Möglichkeit offenzuhalten, da ohne bleibenden Schaden herauszukommen. Dabei ist eine Art „Begleiter“ Gold wert - man selbst schafft es meist nicht allein, so abgeklärt zu bleiben, wenn man sich wirklich einlässt (wie auch, das widerspricht sich ja).
Es wäre also sicher gut für Dich, wenn Du jemand Neutralen hast, dem Du erzählen kannst, der Dich dabei spiegelt und Dir im Notfall eine erweckende Ohrfeige geben kann (metaphorisch jetzt
). Das ist eine einfache Sache, die Dich das alles bewusster erleben lässt, Dir nichts nimmt und Dich vor allzu schmerzhaften Abstürzen bewahrt.
Ansonsten - lass Deine Neugier laufen und saug jedes Fitzelchen Emotion auf, das macht Spaß, gibt Kraft (als Ausgleich zu der, die es kostet) und lässt Dich wachsen, wie auch immer es weitergeht.
Eine Sache noch: Ich kann es verstehen, wenn Leute, die Geschichten mit „kaputten(?)“ Menschen hinter sich haben, einem raten, die Biege zu machen, aber solche Sprüche sind bei denen immer von ihrer Erfahrung geprägt, und ich bin mir sicher, dass verdammt viele von ihnen zwar „sowas“ nicht nochmal durchmachen wollen, auf die Erfahrung aber auch nicht verzichten wollten. Deshalb finde ich in den allermeisten Fällen, dass da jeder selbst seine Entscheidungen treffen soll und „sowas“ grundsätzlich erstmal gut ist.
Gruß,
M., hoffend, nicht allzu sehr rumgeschwallert zu haben.