Unterzuckerung

Ein freundliches Hallo an alle,

mein Schwiegersohn hatte im letzten Monat mehrmals eine Unterzuckerung. Am Montag das letztemal.

Nun meine Frage: Ist es „normal“, dass er rund 2,5 Stunden benötigt, um wieder „in die Gänge“ zu kommen?

Es fängt mit folgenden Symptomen an::

Ihm wird schlecht
Er bekommt kalte Hände und kalte Füße, die aber Schweiss nass sind
Er wird weiß wie die Wand

Selbst wenn er sofort Traubenzucker nimmt, dauert es ca. 2,5 Std bis zur Normalität.

Er hat schon öfter einen ärztl. Test machen lassen, aber er braucht keine Medikamente zu nehmen. Der Arzt meinte, er soll genügend Traubenzucker essen, dann passiert ihm nichts.

„Normalerweise“ ißt er den ganzen Tag über, alles was ihm in die Finger kommt, auch Süßigkeiten.

Ist es normal, dass der Körper Stunden braucht, um wieder fit zu werden?

Ach ja, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass mein Schwiegersohn
38 Jahre ist und er hat eher Untergewicht bis Normalgewicht.

Danke im voraus für hilfreiche Antworten!

Liebe Grüße,
Maria

Hallo, Maria,
Mir kommen bei Deiner Berschreibung vor allem zwei Fragen:

  1. ist bei Deinem Schwiegerson Diabetes festgestellt? und wenn ja, welcher Typ? Ist er insulin"pflichtig"?
  2. kontrolliert er seinen Blutzucker regelmäßig?

Gruß
Eckard

Zu deinen Fragen lieber Eckard
Hallo Eckard,

ist bei Deinem Schwiegerson Diabetes festgestellt?

Nein, es wurde bisher nie Diabetes festgestellt

  1. kontrolliert er seinen Blutzucker regelmäßig?

Er sagte uns gestern, er hat gemessen als es ihm schlecht wurde und sofort Traubenzucker genommen hat, war der Wert 126.

Nach ca. 15 Minuten hat er wieder gemessen und der Wert war 120.
Ich hoffe, du kannst mit den Angaben was anfangen?!

Gruß

Liebe Grüße,

Eckard

Maria

…mit unterzuckerung hat das nichts zu tun!
liebe Maria, dein schwiegersohn sollte mal zum arzt gehen. hinter der
symptomatik kann ja alles mögliche stecken. eine abklärung ist
notwendig viele grüße nashorn

Er sagte uns gestern, er hat gemessen als es ihm schlecht
wurde und sofort Traubenzucker genommen hat, war der Wert 126.

Nach ca. 15 Minuten hat er wieder gemessen und der Wert war
120.

Hallo Maria,

bei diesen Werten ist das aber KEIN Unterzucker!

Wurde bei ihm schon mal ein EKG und eine 24 Stunden Blutdruckmessung durchgeführt? Herzrhythmusstörungen oder Blutdruckschwankungen können nämlich ähnliche Symptome hervorrufen.

viele Grüße
susanne

Hallo, Maria,

Nein, es wurde bisher nie Diabetes festgestellt

das geht auch aus dem gemessenen Wert nicht hervor

war der Wert 126.

denn 126 mg/dl ist ein ganz normaler, durchschnittlicher Wert.

Von „Unterzuckerung“ spricht man erst bei Werten von unter 50 mg/dl. Die gehen dann aber mit deutlichen körperlichen und geistigen Merkmalen einher.

Die bei Deinem Schwiegersohn auftretenden Symptome scheinen also nicht mit dem Zuckerstoffwechsel zusammenzuhängen. Wie Sue bereits schrieb würde auch ich den Gang zum Arzt und zur Abklärung der Ursachen dringend anraten.

Lieben Gruß
Eckard

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Hi Maria,
Ich glaube zu entnehmen, daß Dein Schwiegersohn shon mehrmals beim Arzt war und dieser hat nichts weiter festgetellt. Trotzdem würde ich mich nicht damit zufrieden geben. Es ist doch schließlich NICHT normal, daß die Zuckerwerte bei nicht vorhandenen Diabetes so oft und arg schwank. In meinen Augen MUß etwas dahinter stecken!

Ich will Euch nicht beunruhigen, aber ich glaube ihr sollt euren Schwiegersohn zu einem guten Endokrinologe (Art für Stoffwechselerkrankungen) und er soll etwas aussagekräftiges melden, tun oder sagen.

Mit anderen Wörtern: Dein Schwiegersohn hat in ca. alle Wochen eine ernstzunehmende Unterzucker. Bei ihm treten mehrere Symptome auf und diese merkt er. Jetzt zum Vergleich: Wie oft war es bei Dir so? Wann habt Ihr solche Symptome SELST gehabt? Wir oft hast du oder Deine Tochter so etwas durchgemacht?? Damit will ich sagen, daß wenn die Symptome so sind daß er sie merkt, muß etwas in seinem Körper geben/sein/stattfinden, was dieses hervorruft und das kann unmöglich von Ungefähr kommen. Es ist tatsächlich so, daß viele Menschen manchmal in Unter- bzw. Überzucker kommen, aber in so einem geringen Ausmaß, daß man es nicht merkt. Wenn es soweit ist, daß nicht nur er selbst sondern sogar aussenstehende das merken, MUß was im Gange sein und genauso MUß festgestellt werden!

Also das ist meine Meinung. Aber wäre das so bei jemandem von meiner Familie würde ich mich nicht mit einem läppischen „er soll
genügend Traubenzucker essen, dann passiert ihm nichts“ ganz bestimmt nicht zufrieden geben!

Alles Gute und einen schönen Gruß,
Helena

Hallo Maria,

zu diesen Symptomen fallen mir noch andere Dinge ein, wie zB. das Gleichgewichtsorgan.
Exakt diese Symptome bekomme ich, wenn man mich in ein 180° Kino steckt (oder bei langen Autofahrten ohne entspr.Mittel gegen Reiseübelkeit) :wink:

Trägt er eine Brille? Wenn die Werte nicht mehr passen könnte das evtl. auch zu solchen Symptomen führen.

Was sagt denn der Blutdruck? Wie alt ist sein letztes Blutbild?

Das mal als Tipps zusätzlich natürlich zu dem, das bei einem Arzt abklären zu lassen.

Gruß
Maja

Hallo.

Das klingt nach einer anderen endokrinen Störung. Ich würde folgendes anraten, so ich Arzt wäre, der ich aber nicht bin:

  • Glukose-Belastungstest;

  • Szintigrafie der Schilddrüse;

  • EKG, vermutlich Ruhe und Belastung.

Aus der Lamäng tippe ich auf eine Schilddrüsengeschichte - meine „heißen Knoten“ machten seinerzeit ganz ähnliche Faxen.

Gruß Eillicht zu Vensre

mein Schwiegersohn hatte im letzten Monat mehrmals eine
Unterzuckerung. Am Montag das letztemal.

Verstehe ich das richtig? Er ist kein insulinpflichtiger Diabetiker? Dann sind Unterzuckerungen extrem selten und immer Zeichen einer massiven Störung. Wurde die Unterzuckerung gemessen? Wie tief lag der Wert? Wurde nach Einnahme der Dextrose nachgemessen? Welche Werte?

Wenn es tatsächlich Unterzuckerungen sind, wäre das eine schwere Stoffwechselentgleisung, die unbedingt behandelt werden muß. Vor allem müssen die Ursachen gefunden werden. Ein gesunder Mensch leidet von extremen Ausnahmen abgesehen nicht unter einer Hypoglykämie.

Ein Anlaufpunkt wäre ein Endokrinologe. Als Kassenpatient würde ich aber mit sehr langen Terminvorlaufzeiten rechnen und ggf. eine Privatliquidation in Betracht ziehen.

Benni

Ein Anlaufpunkt wäre ein Endokrinologe. Als Kassenpatient
würde ich aber mit sehr langen Terminvorlaufzeiten rechnen und
ggf. eine Privatliquidation in Betracht ziehen.

Ich sehe gerade, daß es keine Unterzuckerung war und Du schon die emntsprechenden Hinweise durch andere Teilnehmer bekommen hast.

Benni