Wenn jemand seit einiger Zeit häufig unterzuckert (mehrmals pro Woche, immer abends im Bett), der Arzt den Blutzuckerspiegel gecheckt hat und meinte, es sei alles in Ordnung, was kann man dann noch tun? Vom Arzt hieß es, solle immer ein Glas Saft am Bett stehen, für den Fall… kann man noch mehr machen?
LG,
Nina
Hallo nina, ernährst du dich denn zuckerarm? ind fettarm? und hast du heisshunger nach was süssem? dann iss doch ab und an mal einen marsriegel. Oder du kannst auch magnesiumangel haben dann hast du ab und an mal einen krampf im zeh oder oder kleineren gliedmassen.dann versuchs doch 1-2 wochen lang abends mit traubenzucker das hilft. gruss coleman…
Fettarm ja, zuckerarm nein. Ich hab häufig Heißhunger auf Süßes und geb dem auch gerne nach. 
In letzter Zeit allerdings nicht, vielleicht ist das das Problem.
Während dieser Unterzuckerungszustände hab ich Heißhunger auf alles mögliche, und dann trink ich eben Saft und es hilft… trotzdem lästig.
Krämpfe hab ich nicht, daher nehm ich an, dass Magnesium okay ist. Danke für den Tipp mit dem Traubenzucker, ich besorg mir welchen!
Wenn jemand seit einiger Zeit häufig unterzuckert (mehrmals
pro Woche, immer abends im Bett),
Gefühlte oder gemessene Unterzuckerung?
Ein BZ-Messgerät mit 10-20 Lanzetten und Messstreifen kostet weniger als 10EUR, da vom Hersteller (in der Hoffnung auf große Umsätze durch den Verkauf der Messstreifen) stark subventioniert.
der Arzt den
Blutzuckerspiegel gecheckt hat und meinte, es sei alles in
Ordnung, was kann man dann noch tun?
Erstmal messen.
Heißhunger kann ja auch ein leerer Magen sein, nicht nur Unterzuckerung.
Hi,
Heißhunger kann ja auch ein leerer Magen sein, nicht nur Unterzuckerung.
Das habe ich mir auch schon gedacht, vor allem nach Ninas Antwort auf den Beitrag unten.
Heißhunger und Unterzuckerung sind zwei völlig verschiedene Paar Schuh.
Heißhunger ist Appetit, den kann man immer haben. Nach zwei Stück Torte kann ich Heißhunger auf ein mageres Steak entwickeln, zum Beispiel. Unterzuckert ist man da garantiert nicht. Man möchte gerne essen, muss aber nicht.
Unterzuckerung ist aber mit körperlicher Schwäche verbunden, weil eben akut der Blutzuckerspiegel im Keller ist. Flau in den Knien, flau im Magen, Konzentrationsstörungen (bei Heißhunger will man sich nciht konzentrieren, bei Unterzucker kann man sich nciht konzentrieren) wenn man lange unterzuckert ist, gibt es auch Sehstörungen, Schwindel und Umkippen.
Wenn Nina nun auf Diät macht und sich Süßigkeiten streng verbietet, dann ist sie - wenn sie vernünftig diätiert - abends nicht unterzuckert, sondern hat Heißhunger auf Süßes. Dem kann man vorbeugen, indem man in die Diät an bestimmten Stellen maßvoll Süßigkeiten erlaubt.
die Franzi
Zu dem Heißhunger kommen noch Zittern in Armen und Beinen, beschleunigter Herzschlag, Schwindelgefühl, selten auch Schweißausbrüche (kalter Schweiß), Frieren und Konzentrationsstörungen. Ich werd mir mal Zeug zum Messen besorgen, damit ich dann auch Werte habe, das macht Sinn, danke für den Hinweis.
Es ist also kein einfacher Heißhunger, und Diät mach ich auch nicht, ich hatte bloß früher Süßes auf der Arbeit liegen und seit einem Monat nicht mehr, deshalb ist es eben weniger…
Liebe Nina, nun hast Du noch nicht wirklich gesagt, ob Du die Symptome der Unterzuckerung hast…
Wenn man Zucker ißt, kommt es bei einem gesunden Menschen durch den Zucker zu einem kurzfristigen Blutzuckeranstieg, danach sackt der Blutzuckerspiegel wieder ab und man bekommt Heißhungerattacken. Deshalb ist Zucker genauso wie übrigens Süßstoff auch bei einer Diät nicht angesagt - besser Obst essen…
Sollte es bei Dir zu einer richtigen Unterzuckerung mit den bereits beschriebenen Symptomen kommen, so würde bei Dir zu viel Insulin ausgeschüttet. Das kann auch eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse (BSP-Drüse) sein. Dann ist es angesagt, vollwertig zu essen (die Kohlehydrate werden dann langsamer abgebaut), damit Unterzuckerungen gar nicht erst auftreten. Also gerade kein Mars, Traubenzucker und Säfte. Ich würde mich vorsichtshalber vom Hausarzt zum Diabetologen überweisen lassen. Nur der kann wirklich feststellen, ob eine Überfunktion der BSP vorliegt. Viele Hausärzte sind damit überfordert-deshalb gibt es ja auch Spezialisten.
Dir alles Gute
Symptome sind bei mir: Heißhunger, Zittern in Armen und Beinen, beschleunigter Herzschlag, Schwindelgefühl, selten auch Schweißausbrüche (kalter Schweiß), Frieren und Konzentrationsstörungen.
Diät mache ich nicht, wiege 57kg bei 1,63m und fühle mich damit sehr wohl. Wahrscheinlich sollte ich wirklich nochmal zu einem Fachmann gehen, denn ich kannte Unterzuckerungen vor ca. 4 Wochen noch so gar nicht, und jetzt kommt das plötzlich… Danke für die Hinweise!
Wenn jemand seit einiger Zeit häufig unterzuckert (mehrmals
pro Woche, immer abends im Bett), der Arzt den
Blutzuckerspiegel gecheckt hat und meinte, es sei alles in
Ordnung, was kann man dann noch tun? Vom Arzt hieß es, solle
immer ein Glas Saft am Bett stehen, für den Fall
Ja, man kann sich zunächst zu der Erkenntnis durchringen, daß es eine Unterzuckerung beim gesunden Menschen nicht gibt.
Die Unterzuckerung ist ein Problem des behandelten Diabetikerks.
Allerdings gibt es eine Krankheit, die zur Unterzuckerung führt - und da hilft auch kein Glas Saft mehr. Und dann sind Sie auch kein gesunder Mensch.
Nun kann man trefflich darüber philosophieren, was Sie da so ärgert, aber Sie liefern doch keine Hinweise. Nur eine äußerst zhweifelhafte Diagnse.
Ich werd mir mal Zeug zum Messen
besorgen, damit ich dann auch Werte habe, das macht Sinn,
danke für den Hinweis.
Ein AccuCeck Aviva kostet in meiner Apotheke 6,95€.
Da ist dann Zubehör für 10 Messungen dabei - das wird reichen.
(Teststreifen für weitere 50 Messungen kosten 30€, dazu kommen noch die Lanzetten. Somit ist es preiswerter, sich alle 10 Messungen ein komplett neues Gerät zu kaufen. Dafür hast Du dann auch ein nettes Etui und eine Batterie, z.B. für die Autofernbedienung, umsonst dabei. Schöne Logik, das.)
Wenn jemand seit einiger Zeit häufig unterzuckert (mehrmals
pro Woche, immer abends im Bett), der Arzt den
Blutzuckerspiegel gecheckt hat und meinte, es sei alles in
Ordnung, was kann man dann noch tun? Vom Arzt hieß es, solle
immer ein Glas Saft am Bett stehen, für den FallJa, man kann sich zunächst zu der Erkenntnis durchringen, daß
es eine Unterzuckerung beim gesunden Menschen nicht gibt.
Die Unterzuckerung ist ein Problem des behandelten
Diabetikers.
OK, aber hier wird man „Unterzuckerung“ nicht als medizinisch korrekt definierten Begriff benutzt haben, sondern als Umschreibung für „ziemlich niedrigen Blutzuckerspiegel mit Heißhunger“.
Dass ein Gesunder weniger als 60mg/dl (oder wo setzt man die Grenze?) Blutzucker hat, wird wohl kaum vorkommen. Ich durfte mal selber einen BZ von ca. 50 erleben, nachdem ich erst verschlafen hatte, dann ohne Frühstück und Mittagessen körperlich arbeitete und schließlich hibbelig-nervös Heißhunger verspürte. War aber damals noch mit nem Teststreifen „gemessen“, also mehr geschätzt als gemessen.