Unterzuckerung? was nun?

hallo liebe comunity,

ich (26/m) habe in den letzten monaten des öfteren schon festgestellt das ich ab und an mal ziehmlich schwach und wakcleig auf den beinen unterwegs war. seit kurzem habe ich nun wieder arbeit. der betriebsarzt stellte bei mir nur einen zu niedrigen blutdruck fest.

diesen montag war ich etwa eine stunde am arbeiten. wirklich viel gegessen hatte ich frühs nicht. meine arbeit ist auch nicht wirklich körtlich schwer. jedenfalls war ich ne stunde am arbeiten und hab schon gemerkt das es mir irgendwie immer schlechter ging. mir wurde leich schwummerig, so wie ne wahrnehmungsstörung, war total kraftlos und meine hände fingen an zu kribbeln. ich wusste nicht was ich machen sollte, solch einen zustand hatte ich vorher noch nie.
nen kollege meinte ich bin ziemlich blass im gesicht. ich ging also an die frische luft, aber es wurde nicht besser. ich dachte beim treppen runter laufen schon ich sacke jeden moment zusammen. das händekribbeln wurde immer stärker und die finger wurden auch total kühl.
ich wurde dann zum leitstand gebracht, auf dem weg dorthin fing das kribbeln dann auch im gesicht an. drüben angekommen wollte ich mich auf den boden legen und füße nach oben, aber ich hatte das gefühl, dass das kribbeln sogar noch stärker wird. hab dann nen schokoriegel von nem kollegen gegessen worauhin es mir kurze zeit später auch wieder leicht besser ging. das kribbeln hatte sich bis dahin jedenfalls ganz eingestellt. der betriebsarzt kam noch kurz vorbei, der hat aber nur blutdruck gemessen. alles normal meinte er und rieht mir mehr zu essen.

dienstag war ich bei meiner hausärztin. sie meinte das das schon ne unterzuckerung sein kann, hat aber nichts weiter gemacht als mich ne woche aus dem verkehr gezogen, sprich krankgeschrieben und meinte wenn es die woche nicht besser wird soll ich montag zum blutabnehmen kommen.

nach diesem „anfall“ bin ich auch total müde geworden, ich hatte sogar schwierigkeiten meine augen offen zu halten. abends dann hatte ich noch magenkrämpfe und nen kurzen aber heftigen durchfall. ob das nun damit zusammenhängt konnte mir die ärztin auch nicht beantworten.

nun bin ich ja die woche nun zu hause und hab mal auf meine essenzeiten geachtet, die letzten tage waren ganz noraml, heute hab ich zum frühstück nur ein schwarzbrot mit marmelade gegessen und wollte es mal ausreizen. eben gerade war ich kurz mit dem hund unten, da hab ich schon gemerkt wieder anfing das mir leicht schwummerig wurde, und auch beim treppensteigen hab ich gemerkt das die kraft langsam nachlässt. nachdem ich nun nen gezuckerten tee getrunken und etwas gegessen habe gehts mir wieder ganz normal.

was haltet ihr davon? sicher, ein weitere besuch beim arzt bleibt wohl unumgänglich, aber ich wollte mal euren rat hören was ihr dazu meint.

bis dahin

matze

Hallo matze,

wenn es Dir nach dem Essen besser geht musst Du auf richtiges Essen achten und öfter kleinere Mahlzeiten zu Dir nehmen. Was macht Dein Gewicht und hast Du einen Blutzuckertest (HbA1c-Test) machen lassen?

Gruß
Peter

Hallo,

das hört sich an wie eine Insulinüberproduktion. Geh mal zu einem fähigen Arzt und lass dir ein Tagesprofil machen. Da wird mehrmals der Blutzucker gemessen und Schwankungen lassen sich leicht erkennen. Unter Umständen ist auch eine Messung nach Einnahme einer Glukoselösung sinnvoll. Einfach den Arzt drauf ansprechen, oft haben die ja keine Ahnung von dem, was sie tun…
Ansonsten hilft da erstmal, wenn du immer eine Packung Dextro Energy dabei hast und beim Auftreten der Symptome ein paar Plättchen nimmst.
Meine Schwester hat diese Unterzuckerungen schon seit Jahren und nimmt immer Traubenzucker oder Dextro Energy.
Auf jeden Fall beim Arzt checken lassen. Es kann ja auch was ganz andres sein!
Viel Glück und alles Gute

Bernd

also an meinem gewicht hat sich in dem letzten halben jahr nicht viel getan. hab vielleicht 2 kilo abgenommen. wiege momentan 74kg bei einer größe von 181cm.

nein tests oder dergleichen haben wir am montag überhaupt nicht gemacht. meine ärztin meinte nur, wenns sich das in dieser woche nicht ändert, macht sie einen bluttest

Hallo Matze,

schummrig, zittern, Schwächegefühl nach fehlender Nahrungsaufnahme und Besserung nach dem Essen… das klingt schon stark nach typischen Symptomen einer Unterzuckerung! Am besten leihst du dir bei deinem Arzt mal ein Blutzuckermessgerät aus und misst deinen Blutzucker in den entsprechenden Situationen oder lässt ihn dir nüchtern vom Arzt kontrollieren. Im Zweifelsfall sollte dein Arzt einen Glukosetoleranztest mit dir durchführen.
Diagnosen per Mail sind unzulänglich, aber ich würde bei deiner Erklärung auch auf Diabetes tippen.

Lieben Gruß
Susanne

Ich wurde wahrscheinlich ausgewählt, weil ich mich mit Diabetes ein wenig auskenne. Die Frage hat nur nicht viel mit Diabetes zu tun, oder wurde vergessen zu erwähnen, dass Insulin gespritzt wird?
Da es mit Nahrungsaufnahme/Kohlenhydrathaltiger Nahrung besser zu sein scheint und offenbar kein Insulin gespritzt wird, würde ich tippen, das dem Körper die Nährstoffe fehlen, die er zum funktionieren braucht. Der Körper kann nicht ohne Zucker leben, Muskeln und Gehirn brauchen Zucker (Kohlenhydrate). Da nichts gesagt wird über den regelmäßigen Speiseplan, kann da nicht weiter spekuliert werden.
Gruß
N

P.s: Ich bin kein Arzt und nicht medizinisch geschult.

Hallo Matze,

das hört sich schon nach den typischen Anzeichen für eine UZ an (ich bin Diabetiker und kenne die Symptome. Auch wenn du schreibst, dass es dir nach dem essen besser ging … das spricht dafür.

Unterzuckerungen sind lästig, aber bei Gesunden nicht gefährlich. Das hat nichts mit dem Diabetes zu tun -kann bei jedem gesunden Menschen auftauchen, wenn zu unregelmässig gegessen wird, man abgenommen hat oder Streß reinspielt.

Blutabnahme und Kontrolle sind aber sicher nicht verkehrt.

Guten Abend,

obwohl Sie sehr ausführlich Ihre subjektiv empfundenen Symptome geschildert haben, kann man so eine ursächliche „Unterzuckerung“ (Hypoglykämie) weder beweisen noch ausschließen.

Per Definition ist jeder Blutzuckerwert unter 40 mg/dl eine Hypoglykämie, unabhängig davon, ob Symptome auftreten oder nicht.

Blutzuckerwerte zwischen 40–50 mg/dl werden bei gleichzeitig nachweisbaren cerebralen Symptomen der Unterzuckerung als solche bezeichnet.

„Grauzone“: niedrig-normale Blutzuckerwerte zwischen 50–60 mg/dl haben auch gesunde Menschen gelegentlich und bei länger als 24 Stunden andauerndem Fasten regelmäßig.

Blutzuckerwerte 60 mg/dl schließen eine akute Hypoglykämie nach der o.g. Definition aus.

Fazit: Ebenso in Ihrem Fall ist nur der im Moment der Beschwerden gemessene BZ-Wert entscheidend für den Nachweis einer Hypoglykämie.

Sollten Sie tatsächlich unter Hypoglykämie leiden, müsste man (der Arzt Ihres Vertrauens) nach den Ursachen suchen, die auch sehr vielfältig sein können.

Dr. S. F.

Hier sieht man mal mit was für Problemen die Doktoren dauernd zu kämpfen haben.

ich kann natürlich keinen ärtzlichen Rat geben, aber evtl. hängt das mit deinem niedrigen Blutdruck zusammen.
Vielleicht solltest du auch mal verstärkt auf gesunde Ernährung achten.
Es gibt zwar auch eine Krankheit wo der Patient ZU VIEL Insulin hat - als das Gegenteil von Diabetes, aber für so ne Vermutung ist es evtl. noch zu früh.

Stärkende Nahrungsergänzung - wozu ich dir fast raten möchte - gibt es in fast jedem Network. Siehe http://www.obtainer-online.com.

Evtl. hilft auch ab und zu ein Traubenzucker zwischendurch :smile:

Hallo Matze,
ohne auf Deine vielen Beobachtungen einzugehen: gehe zum Diabetologen oder Endokrinologen und lass das abklären. Es kann viele Ursachen haben, da bist Du bei einem Endokrinologen in den besten Händen.

Liebe Grüße
Angela

Hallo Matze!

Ich weiß jetzt nicht, ob bei dir schon Diabetes festgestellt wurde. Wenn nicht, solltest du schleunigst zum Diabetologen gehen. Nutze diese Woche, die du krank geschrieben bist, um dort hin zu gehen. Dort werden sie feststellen, ob du Diabetes hast, oder nicht. Wenn du keine Tabletten und/oder kein Insulin einnimmst, kannst du normalerweise keine Unterzuckerung kriegen, weil der Körper das von alleine regelt, sobald der Zucker etwas tief wird. Bitte lasse das vom Arzt abklären. Du solltest darauf achten, genügend Brot und andere Kohlehydrate zu essen (Kartoffeln, Reis, Nudeln) und dafür weniger Wurst und Fleisch. Ich bin gerade auf einer Reha wegen meinem Diabetes. Ich muss auch abnehmen und das tu ich sogar bei früh und abends 4 Scheiben Brot, da ich kaum Wurst und Fleisch zu mir nehme und auf die versteckten Fette achte. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich so viel Brot bei meinem Diabetes essen darf, ja sogar essen muss. Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen, wenn du das Ergebnis vom Arzt hast, ob du Diabetes hast oder nicht und ob es eine Unterzuckerung war, denn es interessiert mich persönlich sehr.

Liebe Grüße von Elke

Hallo matze

wenn Du wissen willst, was mit Dir los ist, lass Dich zu einem Diabetologen/Internisten überweisen und richtig untersuchen.

Gruß
Peter

Hallo,

es könnte sein, dass deine Symptome von Unterzuckerung kommen. Dafür mußt du deinen Arzt darum bitten, den HbA1C-Wert deines Blutes zu testen. dieser speichert den Zuckerspiegel im Blut über mehrere Monate. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube, wenn der unter 5 ist bist zu permanent unterzuckert. Bei der Arbeit würde ich Dir raten, Traubenzucker einzuwerfen, wenn die Symptome anfangen. Aber auch Cola (kein light) oder Sprite sorgen für einen schnellen Blutzuckerspiegelanstieg. Mußte Du halt mal ausprobieren.
Gerne würde ich hören, was bei der Blutuntersuchung rauskommt und wie es Dir weiterhin geht.
Hoffe, damit etwas geholfen zu haben und verbleibe
Mfg
Sabine Kruse

Hallo guten Morgen Matze_md

Leider kann ich Dir dazu nichts raten oder sagen, bin Typ II und nehme Methformin,bekomme keinen Unterzucker.

MfG Undine57

Hallo Matze,

Zittern, Schummerigkeit, Wahrnehmungsstörungen und die Müdigkeit danach sind ganz typische Symptome einer Unterzuckerung, wie ich sie als Diabetiker (Typ 1) genau so kenne. Magenkrämpfe und Durchfall hatte ich nach Unterzuckerungen allerdings noch nie. Deine Symptome verstärken sich in Verbindung mit einem niedrigen Blutdruck sicher noch. Eine Unterzuckerung kann passieren, wenn zu viel Zucker aus dem Blut abgebaut wurde, wenn man also Sport getrieben hat, wenig gegessen hat oder (bei Diabetikern) zu viel Insulin gespritzt hat. Du hast sicherlich keinen Diabetes, daher solltest du dringend untersuchen lassen, woher die Unterzuckerung kommt. Ich habe schon gehört, dass Nicht-Diabetiker eine Unterzuckerung haben können. Das hat dann nichts mit Diabetes zu tun. Normalerweise sorgt das Hormon Glucagon dafür, dass sich der Blutzucker stabilisert. Ich denke, du solltest unbedingt regelmäßig deinen Blutzucker testen, zumindest dann, wenn du die Symptome hast. Viele Ärzte haben Probegeräte und können dir mal eines ausleihen. Wenn es sich herausstellt, dass du öfters niedrige Werte hast, muss man etwas dagegen unternehmen. Normale Blutzuckerwerte sind 80-120 mg/dl (Milligramm Zucker pro Deziliter Blut). Von Unterzuckerung spricht man bei Werten von unter ca. 70 mg/dl.

Es ist absolut richtig, dass du versuchst, regelmäßig zu essen, auch wenn du dich zwingen musst. Du solltest dabei immer genug Kohlenhydrate zu dir zu nehmen, also Brot, Obst, Kartoffeln, Reis, Nudeln. Vollkornprodukte sind sehr gut, weil sie langsamer ins Blut gehen und deshalb länger vorhalten. Du solltest ab jetzt immer Orangensaft, Traubenzucker oder einen Schokoriegel bei dir haben, das sind die besten Helfer im Fall einer Unterzuckerung. Lass dich unbedingt untersuchen, denn Unterzuckerungen können im schlimmsten Fall sogar zur Bewusstlosigkeit führen.

Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du und deine Ärztin der Sache auf den Grund gehen könnt und du bald wieder zu alter Kraft zurückfindest. Es würde mich interessieren, was die Ärztin diagnostiziert!

Viele Grüße und alles Gute,
Thorsten

Hallo Matze
Ich würde dir raten,such dir einen Internisten in deinem Ort oder gehe zu Diabetes news da haben sie Ärzte und Diabetologen in deinem Ort.Ich war vor 20 Jahren auch beim Hausarzt der riet mir auf Nudeln zuverzichten und das bei einem Zuckerwert von 250.
2Jahre später wurde mir ein Fußzeh amputtiert (spätfolge vom Diabetes)und seither bin ich insulaner
und fühle mich mit meinem Dibetes sau wohl.
Kannst ja nochmal schreiben [email protected]
Viele Grüße Peter

Hallo Matze, deine Symptome zeigen schon Anzeichen einer Unterzuckerung. Es wäre sinnvoll, einfach mal den Blutzucker zu messen, wenn es dir wieder mal schlechter geht. Dann siehst du, welchen Wert du hast und ob sich deine Vermutung bestätigt. Wenn dies der Fall ist, musst du deine Ernährung anpassen. Ansonsten isst du Traubenzucker. Der geht sofort ins Blut und hebt den Blutzuckerspiegel wieder an. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. Viele Grüße Jörg

hallo liebe comunity,

ich (26/m) habe in den letzten monaten des öfteren schon festgestellt das ich ab und an mal ziehmlich schwach und wakcleig auf den beinen unterwegs war. seit kurzem habe ich nun wieder arbeit. der betriebsarzt stellte bei mir nur einen zu niedrigen blutdruck fest.

diesen montag war ich etwa eine stunde am arbeiten. wirklich viel gegessen hatte ich frühs nicht. meine arbeit ist auch nicht wirklich körtlich schwer. jedenfalls war ich ne stunde am arbeiten und hab schon gemerkt das es mir irgendwie immer schlechter ging. mir wurde leich schwummerig, so wie ne wahrnehmungsstörung, war total kraftlos und meine hände fingen an zu kribbeln. ich wusste nicht was ich machen sollte, solch
einen zustand hatte ich vorher noch nie.
nen kollege meinte ich bin ziemlich blass im gesicht. ich ging also an die frische luft, aber es wurde nicht besser. ich dachte beim treppen runter laufen schon ich sacke jeden moment zusammen. das händekribbeln wurde immer stärker und die finger wurden auch total kühl.

ich wurde dann zum leitstand gebracht, auf dem weg dorthin fing das kribbeln dann auch im gesicht an. drüben angekommen wollte ich mich auf den boden legen und füße nach oben, aber ich hatte das gefühl, dass das kribbeln sogar noch stärker wird. hab dann nen schokoriegel von nem kollegen gegessen worauhin es mir kurze zeit später auch wieder leicht besser ging. das kribbeln hatte sich bis dahin jedenfalls ganz eingestellt. der betriebsarzt kam noch kurz vorbei, der hat aber nur blutdruck gemessen. alles normal meinte er und rieht mir mehr zu essen. dienstag war ich bei meiner hausärztin. sie meinte das das schon ne unterzuckerung sein kann, hat aber nichts weiter

gemacht als mich ne woche aus dem verkehr gezogen, sprich krankgeschrieben und meinte wenn es die woche nicht besser wird soll ich montag zum blutabnehmen kommen. nach diesem „anfall“ bin ich auch total müde geworden, ich hatte sogar schwierigkeiten meine augen offen zu halten. abends dann hatte ich noch magenkrämpfe und nen kurzen aber heftigen durchfall. ob das nun damit zusammenhängt konnte mir die ärztin auch nicht beantworten. nun bin ich ja die woche nun zu hause und hab mal auf meine essenzeiten geachtet, die letzten tage waren ganz noraml, heute hab ich zum frühstück nur ein schwarzbrot mit marmelade gegessen und wollte es mal ausreizen. eben gerade war ich kurz

mit dem hund unten, da hab ich schon gemerkt wieder anfing das mir leicht schwummerig wurde, und auch beim treppensteigen hab ich gemerkt das die kraft langsam nachlässt. nachdem ich nun nen gezuckerten tee getrunken und etwas gegessen habe gehts mir wieder ganz normal. was haltet ihr davon? sicher, ein weitere besuch beim arzt bleibt wohl unumgänglich, aber ich wollte mal euren rat hören was ihr dazu meint.

bis dahin. matze

Hier kann ich leider nicht helfen.
Gute Besserung!
Der Orthopäde