Unwahres/Beleidigendes von angeblichen Dritten

Moin,

mal angenommen Person A hätte eine grundsätzliche Meinungsverschiedenheit mit Person M, weil Person M ein Internetforum betreiben würde, in dem sich die Mitglieder über Inhalte der Webseite von Person A austauschen würden (was nicht immer im Sinn von Person A wäre).

Nun würde Person A also aus Frust seine Webseite nutzen, um Person M bloßzustellen. Um sich juristisch nicht anfechtbar zu machen, würde Person A dazu Texte veröffentlichen, die von jemand Drittes stammen sollen würden, der ungenannt bleiben wollen würde.

Beispiel dafür, was nun auf der Webseite von A zum Thema M stehen könnte:
Auszüge aus dem Faxschreiben:
Seit geraumer Zeit verfolgen wir die Hetzkampagne gegen Ihr xxxxxxx Online Magazin auf der Internetseite von (…) Es ist schon empörend und erstaunlich, wie sich der Inhaber Herr M zum Rächer aller xxxxx aufspielt und hierbei vereinzelte Personen animiert ebenfalls gegen Ihr Magazin zu hetzen. Herr M. führt einen Privatkrieg und trägt diesen auf dem Rücken aller mit unserer Sache Befaßten aus.

Abschließend würde der Zusatz stehen:
Verfasser des Faxschreiben bitten um Vertraulichkeit und deshalb machen wir hiermit Quellenschutz geltend.

Frage: Wäre es zulässig solche Texte (die irreführend, ggf. gar beleidigend und geschäftsschädigend sein könnten) zu veröffentlichen und sich dabei auf einen Quellenschutz zu berufen? Wenn ja, so könnte ja jeder irgendwas über jemand anderen behaupten und dies auf Dritte zurückführen, die ungenannt bleiben wollen würden. Bestünde für Person M die Möglichkeit Person A zu zwingen den Verfasser preiszugeben?

Vielen Dank für eure Anregungen!

Gruß, Claus

Lass doch,

die meisten Menschen können auch zwischen den Zeilen lesen. Das erhöht nur den Traffic auf Deiner Seite, da die Leute neugierig geworden sind.

Gruß

Peter

Hallo Peter

die meisten Menschen können auch zwischen den Zeilen lesen.
Das erhöht nur den Traffic auf Deiner Seite, da die Leute
neugierig geworden sind.

solltest du zufällig auf Seiten gestoßen haben, auf denen sich ähnliches abspielt: Ich habe mit diesen Seiten nichts zu tun. Auch spielt sich derlei nicht auf meiner privaten Seite ab, die über meine VK verlinkt ist (bzw. war, ich nehme den Link raus, solange dieser Beitrag hier steht, denn die Frage dient nicht dazu meinen Traffic zu erhöhen).

Mich interessiert schlichtweg, wie es sich bei so einer Kinderkacke rechtlich verhält. Das ist alles.

Gruß, Claus

Hallo,

mal angenommen Person A hätte eine grundsätzliche
Meinungsverschiedenheit mit Person M, weil Person M ein
Internetforum betreiben würde, in dem sich die Mitglieder über
Inhalte der Webseite von Person A austauschen würden (was
nicht immer im Sinn von Person A wäre).

Nun würde Person A also aus Frust seine Webseite nutzen, um
Person M bloßzustellen. Um sich juristisch nicht anfechtbar zu
machen, würde Person A dazu Texte veröffentlichen, die von
jemand Drittes stammen sollen würden, der ungenannt bleiben
wollen würde.

Beispiel dafür, was nun auf der Webseite von A zum Thema M
stehen könnte:

Auszüge aus dem Faxschreiben:
Seit geraumer Zeit verfolgen wir die Hetzkampagne gegen Ihr
xxxxxxx Online Magazin auf der Internetseite von (…) Es ist
schon empörend und erstaunlich, wie sich der Inhaber Herr M
zum Rächer aller xxxxx aufspielt und hierbei vereinzelte
Personen animiert ebenfalls gegen Ihr Magazin zu hetzen. Herr
M. führt einen Privatkrieg und trägt diesen auf dem Rücken
aller mit unserer Sache Befaßten aus.

Abschließend würde der Zusatz stehen:
Verfasser des Faxschreiben bitten um Vertraulichkeit und
deshalb machen wir hiermit Quellenschutz geltend.

Frage: Wäre es zulässig solche Texte (die irreführend, ggf.
gar beleidigend und geschäftsschädigend sein könnten) zu
veröffentlichen und sich dabei auf einen Quellenschutz zu
berufen? Wenn ja, so könnte ja jeder irgendwas über jemand
anderen behaupten und dies auf Dritte zurückführen, die
ungenannt bleiben wollen würden. Bestünde für Person M die
Möglichkeit Person A zu zwingen den Verfasser preiszugeben?

Der Betreiber der HP kann und darf sich natürlich nicht auf den Quellenschutz berufen. Hier geht es um Beleidigung oder je nach Umständen um falsche Anschuldigungen.

Die HP-Seite sichern und einen Anwalt beauftragen Unterlassung unter Androhung einer Geldstrafe zu veranlassen. Die Kosten muss der Verursacher der HP tragen. Möglichst hohe Summe festlegen, damit auf der anderen Seite der Betroffen auch erkennen kann, was ihm seine Behauptungen wert sind.

Gruss Günter

Hallo Claus,

du spielst wohl auf den „Informanten-Schutz“ für Journalisten an…:smile:

Leider wurde der aber mit der letzte „Anti-Terror-Gesetzgebung“ gekippt…
Deutschlands Ordnungsmacht kann nun auch Journalisten zwingen,ihre Informationsquellen preiszugeben (oder der Journalist sitzt halt die
„Beugehaft“ aus…-) )

Für dich als Privatmann galt aber schon immer,das du alleine für alles
verantwortlich bist,was auf deiner Webseite passiert.

Wenn du allerdings entweder eine sehr gute Rechtschutzversicherung hast (oder zuviel Geld über…) dann kannst du natürlich auch selber gegen die andere Seite vorgehen…
Strafbewehrte Unterlassungserklärung in entsprechender Höhe und bei
95% aller Fälle ist dann die „Luft raus“…
(ist natürlich auch für dich nicht gerade billig)
aber wenn es zu sehr nervt…

mfg

Frank

Hallo Peter

die meisten Menschen können auch zwischen den Zeilen lesen.
Das erhöht nur den Traffic auf Deiner Seite, da die Leute
neugierig geworden sind.

solltest du zufällig auf Seiten gestoßen haben, auf denen sich
ähnliches abspielt: Ich habe mit diesen Seiten nichts zu tun.
Auch spielt sich derlei nicht auf meiner privaten Seite ab,
die über meine VK verlinkt ist (bzw. war, ich nehme den Link
raus, solange dieser Beitrag hier steht, denn die Frage dient
nicht dazu meinen Traffic zu erhöhen).

He, da verstehst du mich aber falsch. Ich denke, unabhängig von der rechtlichen Würdigung, handelt es sich dabei einfach um ein Eigentor. Wenn jemand auf seiner Seite auf eine andere hinweist, wo er angeblich verleumdet wird, so weckt er doch nur die Neugier und schickt quasi seine Kunden da vorbei, um nachzusehen, was es da auszusetzen gibt.

Dir eine kommerzielle Nutzung zu unterstellen, lag mir absolut fern.

Mich interessiert schlichtweg, wie es sich bei so einer
Kinderkacke rechtlich verhält. Das ist alles.

Gruß, Claus