Moin,
bin seit gut 6 Wochen Student. An den letzten 3 Tagen hatte ich bisher ein gewisses Problem. In den Vorlesungen wurde mir Schwindlig, leicht bis mittelmäßig übel, ein Gefühl als wenn sich mein Hals zuziehen würde und ein sehr leichtes, doch störendes Schwindelgefühl,welches sich dadurch äußert, dass ich gewissermaßen gefühlt innerlich „absacke“. Dies ist natürlich Gift für meine erforderliche Aufmerksamkeit. Zuerst bin ich natürlich meinen Tagesablauf durchgegangen. Ich habe gut Gefrühstückt, genug getrunken und geraucht habe ich auch nicht übermäßig. Streß habe ich an sich auch nicht, da ich gut mitkomme und Privat auch keine Probleme vorhanden sind. Die genannten „attacken“ kommen ohne direkte vorwarnung aber immer zusammen.Mir kann es morgens so gut gehen wie man es sich vorstellt, aber sobald ich auf dem Weg bin bzw im Hörsaal sitze überkommen sie mich.
Jemand eine Idee/Lösung?
Nervöse Panikstörung, tippe ich mal drauf.
Und die Angst vor der Angst verstärkt es dann nur noch mehr.
Gibt es denn irgendwelche Gemeinsamkeiten, wenn diese Symptome auftreten? Irgendwelche Situationen oder ähnliches? Bestimmte Fächer, Professoren, Hörsäle etc.?
Stellt sich auch ein gewisser „Fluchttrieb“ ein? Also das Gefühl, daß Du unbedingt raus mußt und der Situation entkommen?
Ja es ist (bisher) ein gewisser Hörsaal (aber kein bestimmtes Fach oder Prof.), allerdings keiner von abnormer Größe falls du darauf Spekulierst. Es ist mir sowieso Schleierhaft warum gerade da. Ich meine, seit 6 Wochen keine Probleme und auf einmal das? An der Menschenmenge kann es auch nicht liegen, da ich gern weggehe und erst vor Kurzem auf einem Gig einer Rockband war, welcher in einer kleinen, maßlos überfüllten Bar war und keine Probleme hatte. Ein Fluchttrieb stellte sich nicht ein. Klar wer will unter hunderten Studenten sitzen wenn es einem schlecht geht, aber bisher habe ich es wortwörtlich „ausgesessen“.
hast du denn auch probleme mit dem gehör?
wenn es nicht um einen bestimmten hörsaal bei dir ginge, würde ich fast auf einen hörsturz tippen.
auch wenn du keine (merklichen) probleme mit dem hören hast (hörsturz heißt nicht immer, man ist vorrübergehend taub), vielleicht solltest du mal zum hno gehen.
oder es ist ein psychisches problem. vielleicht hast du nur bestimmte vorlesungen in diesem hörsaal und die bereiten dir auf irgendeine art und weise unbehagen.
Wenn es das Gehör wäre, wäre der Zustand dann nicht kontinuierlich? Am Prof. oder an der Art der vorlesung kann es nicht liegen.
Wie ich gesagt habe. Es ist die Angst vor der Angst. Beim ersten Mal ist Dir schätzungsweise übel geworden. Oder schwindlig oder oder.
Und wenn Du jetzt wieder in den Hörsaal mußt hat sich festgesetzt: Mir wird hier schlecht, ich kann hier nicht bleiben.
Und schon gehts los! Du musst es Dir bewußt machen, daß das Problem nur im Kopf liegt. Wenn das nicht klappt, wirst Du um die Hilfe eines Psychologen nicht umhin kommen…
Das ging vielen Studenten in Salzburg am Mozartheum so nachdem einige ziemlich bitterböse Symtomatiken z.B. Leukämie,… entwickelten
hatte man die Raumluft auf Schadstoffe untersucht.
Nach einer Generalsanierung 1998 wurde das Mozarteum wiedereröffnet.
Nicht immer gleich auf die Psyche tippen gell
).
Gaaaanz viele Studenten hatten nix
und viele hatten was und sagten nix,
erst als die ersten nix mehr sagen
alle überlebenden was zu sagen wagten
und
die Warheit kam ans Licht
(na gut über den Holperreim man vielleicht erbricht)
von mir
)
nein, nicht unbedingt
ich kann da nur aus eigener erfahrung sprechen (liegt schon 9 jahre zurück). mal gings mir ganz gut, und dann wieder total schlapp und matt und schwindelig.
ich hatte/habe noch eine weitere begleiterscheinung eines hörturzes: nämlich tinnitus