Unzumutbare Zustände, fristlose Kündigung möglich?

Die eventuell dadurch bedingt ist, dass es sich bei dir um
einen frustrierten Arbeitnehmer handelt, der trotz Lohndumping
weiterhin seinen Buckel krumm macht und sich darüber ärgert,
dass andere „schlauer“ sind, weil sie wissen wie es legal
möglich ist, ihre gesundheitliche und soziale Situation zu
verbessern?

Cemal

Kannst Du eigentlich auch antwortenOHNE persönlich zu werden??

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Danke euch…
Hallo Ihr Helfer,

ihr müßt euch nicht in die Haare bekommen. Es war ja nur eine Frage, ob man es der Oma ein wenig einfacher machen kann.

Sie würde nächste Woche in eine Klinik müssen, eine Herzsache. Wenns stimmt, hat der Vermieter ihr gedroht, danach kommt sie nicht mehr in ihre Wohnung.

@Horst:

ich bin der Meinung dass sich diese zwei Aussagen irgendwie
wiedersprechen.

ist nicht nur deine Meinung, finde ich auch, aber wie bekommt man einen Holzkopf durch eine Wand? :wink:

Der Vermieter hat doch nur zwei Möglichkeiten.

  1. Der Mieterin mit der Kündigungsfrist entgegen zu kommen,
    und dafür zieht die Mieterin schnellstmöglich aus.

  2. Auf die Kündigungsfrist zu bestehen, und dadurch noch
    länger als unbedingt notwendig die Mieterin dort wohnen zu
    lassen.

Auch das sehe ich so. Trotzdem bestehen sie auf die Zahlung.
Ich hatte gehofft es gibt irgendwo einen ähnlichen Fall und es gäbe ein Gesetz oder ähnliches.

Denn wir wissen bald nicht mehr weiter.

Ich danke euch und wünsch ein schönes Wochenende.

LG BB

Natürlich kann man dies in einem anonymen Forum nicht mit 100%iger Sicherheit beantworten, aber der Cemal, den ich kenne, pflegt üblicherweise Gespräche mit einer etwas anderen Wortwahl zu führen.

vnA

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Hallo

Sie würde nächste Woche in eine Klinik müssen, eine Herzsache.
Wenns stimmt, hat der Vermieter ihr gedroht, danach kommt sie
nicht mehr in ihre Wohnung.

Das wäre doch die Lösung. Wenn es kein fiktiver Fall wäre, würde ich dann raten ganz schnell zu einem Anwalt zu gehen. Kosten für eine Pension, Kosten für Wohnungssuche, Umzugskosten, ggf. Mietmehrkosten müssten dann schon drin sein.

LG BB

auch
vnA

Eine
Krebserkrankung kann ohne Chemo lebensbedrohlich sein. Das ist
eine zwingend notwendige Behandlung.

Sagt wer?

Das eine Krebserkrankung ohne Chemo lebensbedrohlich sein kann? Also bei meiner Schwiegermutter und der Tante meines Mannes haben das die Ärzte so gesagt. Aber das wäre ja eine Frage für das Medizinbrett.

Ich kenne mindestens zwei Dutzend Fälle aus maeinem

näheren Umfeld (Nachbarschft - in meiner Familie glaubt
niemand an diesen Hoax und es ist bislang niemand daran
gestoprben), die ihren Anspruchskatalog bis in den letzten
Zipfel ausgeschöpft haben und letztlich elendig verreckt sind,
umso schneller, je mehr sie davon konsumiert haben.

Nun, meine Schwiegermutter und die Tante haben durch die Chemo ein paar Monate länger leben können. Oder meintest Du, daß man an Krebs nicht sterben kann. Meine Schwiegermutter starb an ihrem Tumor, wie einige Verwandte und Bekannte auch. Teils wurde der Krebs zu spät entdeckt, teils war der Krebs so agressiv, aber wie gesagt, das wäre eine Frage für das Medizinbrett.

Gleichzeitig kenne ich auch solche, die durch eine
Bewusstseinsveränderung, völlig ohne jegliche Theapien
„spontan genesen“ sind und dazwischen eine ziemliche
Bandbreite an Menschen, die mit oder ohne besondere Therapein
genesen oder verblichen sind.

Manchmal kann man mit der Chemo das Leben nur verlängern, aber wie gesagt -> Medizinbrett. Fakt ist, das es viele Krebsarten gibt, die unbehandelt zum Tode führen, aber mit einer Chemo zumindest die Chance besteht zu genesen und den Tod eine zeitlang hinauszuzögern und nur wenn man selbst in so einer Situation war, kann man nachvollziehen was die Diagnose Krebs bedeutet und wie sehr man doch an seinem Leben hängt.

Eine Kur ist nicht lebensverlängernd.

Nicht zwingend, aber möglicherweise, je nachdem, wie der
Patient sich und die Welt betrachtet oder zu betrachten lernt?
Ich kenne sogar einige Chemofreaks, die ein paar Jahre
überlebt haben -im Dauerpanikmodus- …

Ja und? Ist es nicht ihr recht noch ein paar lebenswerte Monate mehr haben zu wollen? Weißt Du eigentlich was es bedeutet, den Tod vor Augen zu haben?

Wenn die GKV nur definitiv lebensverlängernde Maßnahmen
bezahlen würde, würde der Beitrag garantiert für jeden Penner
bezahlbar und es würden vermutlich insgesamt nicht weniger
Menschen sterben, aber es gäbe andererseits sehr viele
arbeitslose Ärzte, Apotheker, Krankenpfleger, bzw.
-schwestern, Vermieter etc.

Soetwas Krankenverachtendes habe ich noch nie gelesen. Ich hoffe, Du wirst nie in die Situation kommen, in der es eine Person betrifft, an der Du sehr hängst oder Du gar selbst betroffen bist.

Und was notwendig ist und was nicht entscheidest du?

Das schrieb ich genau wo? Ich finde es aber bei weitem nicht gut, daß jemand eine Kur beantragt um nicht doppelt Miete bezahlen zu müssen.

Eine Kur soll vorhandene Krankheiten lindern und nicht Krankheiten, die vielleicht ausbrechen könnten.

Gruß
Tina