hier einmal eine fotografische Frage aus einer ganz anderen Ecke:
Bei meinen Versuchen, ordentliche Abzüge von Dias zu machen, scheitert das Vorhaben jedesmal an unzureichenden Schwärzen. Das könnte IMHO daran liegen, dass es in meiner Duka nicht ausreichend dunkel ist, oder das Papier einfach schon zu alt ist.
Tatsache ist allerdings, dass der RA-4-Prozess einwandfrei funktioniert - in oft gar nicht so sehr abgedunkeltem Labor und bei etwa gleichem Papieralter.
Ist der R3-Prozess wirklich soviel anfälliger gegen die o.g. Faktoren? Oder kann es vielleicht noch an etwas Anderem liegen?
chem oder pysikalische umkehrbelichtung
Ich würde auf die chemie (alter, ansatz, temp) tippen
also wenn das Papier nicht angeschleiert oder überaltert ist,(anschleierung mit Schere oder münze etc. kontrollieren)
falls es eine chemische umkehrbelichtung ist würde ich mal versuchen vor oder während dem Farb(2ter entwickler)entwickler, viel Licht einschalten.
und die farbentwicklung zu verlängern.(eines nach dem anderen, dann siehst du ob die belichtung zu schwach war oder der farbentwickler kaputt ist.)
eventuell ist auch der erstentwickler zu warm oder verunreinigt.
wenn das nicjhts hilft müsste suchen ob ich noch wo eine Prozessmappe finde Ulrich
ich benutze die Chemie aus der DILU-Reihe. Laut Anleitung genügt es, nach der ersten Wässerung (nach dem Erstentwickler) das Raumlicht einzuschalten.
Das unbelichtete Papier wird ungewöhnlich dunkel (aber nicht ganz) nach der Erstentwicklung. Ist das normal? Wie funktioniert das mit der Anschleierung genau?
Ich werde wohl mal ein Blatt über Nacht farbentwickeln - vielleicht hilfts.
ich benutze die Chemie aus der DILU-Reihe. Laut Anleitung
genügt es, nach der ersten Wässerung (nach dem Erstentwickler)
das Raumlicht einzuschalten.
ist die erste Wässerung wirklich gründlich genug?
Das unbelichtete Papier wird ungewöhnlich dunkel (aber nicht
ganz) nach der Erstentwicklung. Ist das normal? Wie
funktioniert das mit der Anschleierung genau?
also bis die erstenwicklung abgewaschen ist muss das Papier im absolut dunkeln verarbeitet werden bzw. mit einer dafür vorgesehenen dukalampe (mit dem entsprechendem Filter)
Ich werde wohl mal ein Blatt über Nacht farbentwickeln -
vielleicht hilfts.
na das ist nicht notwendig.
Das ganze funktioniert so :
zuerst wird sw entwickelt, ist diese SW entwicklung zu lange oder warm,(oder zu hell) wirkt sich das auf die spätere Bildschwärze aus.
anschliesend wird nach einer wässerung, das Papier chemisch oder pysikalisch Zwischenbelichtet(umkehrbelichtung)
und eben Colorentwickelt. jetzt ist hingegen eine zu kurze oder kalte entwicklung schlecht für die bildschwärzung. Die zweitentwicklung sollte intensiv genug sein, möglicherweise enthält aber der Farbentwickler eine schleiernde(belichtetnde )Substanz. dann ist die zweitbelichtung nicht von bedeutung(es muss in der beschreibung stehen, ob der Entwickler die belichtung ersetzt), so beim bleichen wird nun das SW-Silberbild gebleicht und übrig bleibt das Farbstoffbild.
also bis nach der sw Entwicklung ist alles zu vermeiden was das erste bild zu dunkel macht(licht,wärme,zeit)da dann der Farbentwickler dann keine Möglichkeit mehr hat diese geschwärzten Stellen Farbzuentwickln. Ulrich