Hallo zusammen
Ein kleiner Bericht…
Ich habe seit gestern einen Hardware-basierten wireless Modem/Router/Firewall von Zyxel, mit dem ich in jeder Hinsicht
höchst zufrieden bin.
Damit ich mit Windows XP Messenger Voice und Video übers Internet betreiben kann, muss ich im Firewall „Universal Plug & Play“ (UPuP) erlauben. Andere IM-Tools (z.B. Yahoo) ermöglichen auch Voice und Video, aber dort muss man manuell bei jeder Konversation bestimmte Ports im Firewall öffnen und wieder schliessen. Der allgemeine Trend ist in Richtung UPnP (IMO).
UPnP ist ein Feature, das in der Vergangenheit grosse Security-Probleme verursacht hat, die aber von Microsoft gefixt
wurden. Trotzdem empfehlen viele Leute, den UPnP-Service grundsätzlich auszuschalten. In dem Zusammenhang informierte ich mich genauer äber UPnP. Nichts und niemand war in der Lage, mir zu sagen, ob nun UPnP, in Verbindung mit einem Firewall, riskant ist oder nicht. Also aktivierte ich den Firewall inklusive UPnP und fährte diverse gratis
Security-Checks auf dem Internet durch. Mein PC wurde äberall als 100% sicher eingestuft.
Dummerweise prüfen diese Checks alles mögliche, nur nicht die Verwundbarkeit via UPnP! Nach langem Suchen fand ich ENDLICH einen Security-Check, der auch die Verwundbarkeit via UPnP prüft: Die U.S. Home Page von Symantec (http://www.symantec.com/index.htm). Dort gibt es den Link Downloads/Symantec Security Check. In der Kategorie Hacker
Exposure Check wird auch die Verwundbarkeit via UPnP geprüft. Mein Firewall war auch hier 100% sicher, obwohl UPnP aktiviert ist! (Hinweis: beim deutschen Symantec-Security Check ist der UPnP-Test offenbar nicht inbegriffen).
UPnP (Universal Plug and Play) entwickelt sich langsam zu einem benutzerfreundlichen Standard, ähnlich wie das alte Plug
and Play. Es nätzt daher nichts, wenn man einfach den Benutzern sagt, sie sollen den UPnP-Service ausschalten. Und vor allem, wenn man in der IT-Branche arbeitet, kann man neue Features nicht einfach ignorieren, sondern sollte deren Entwicklung offen und kritisch verfolgen.
Selbst der „mündige“ Anwender sollte statt wie die eingelullten US-Bürger wissen, dass alles ein gewisess Mass an Risiko hat und das das korrekte und sachverständige Handhaben einem for diesen Risiken schützt.
Ich war mehr ein einmal bestürzt, dass die gleichen Leute, die sich über die dummen US-Bürger lustig machen, wo man in Anleitungen darauf hinweisen muss, eine Schusswaffe nicht auf sich selbst oder andere zu richten und abzudrücken, in PC Fragen sich genau umgekehrt verhalten… Pishing, Viren, Browser Hijacking, etc. sind normale Risiken in unterschiedlicher Ausprägung, womit ein Benutzer einfach leben lernen muss. Genauso wie mit Autorasern, arroganten Staatsdienern, genmanipuliertem Essen, infantile Mediengestaltung, marrodierrenden Jugendbanden, etc.
viele Grüsse
Peter

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