Was ist eigentlich der Unterschied zwischen normalen Uran
aus der Natur, angereichertem und abgereichertem Uran?
Wie macht man aus normalem Uran „Waffengeeignetes“ Uran ??
bin kein Experte, aber soviel dazu, vielleicht hilft dir das ja schon:
Uran liegt (wie viele andere Elemente auch) in der Natur in Isotopen vor. Isotop heisst, der Atomkern jedes Uran-Atoms hat gleichviele Protonen, aber die Anzahl der Neutronen kann unterschiedlich sein.
Die Isotope um die es hier geht sind U-235 und U-238. Fuer die Kernspaltung ist es guenstig, viele freie Neutronen bei der Spaltung zu erhalten, um die Kettenreaktion in Gang zu halten.
Beim U-238 entstehen mehr freie Neutronen als beim U-235. Fuer den Bau einer Atombombe ist es also notwendig, moeglichst viel U-238 zu haben. Man muss den „Haufen“ Uran aus der Natur in U-235 und U-238 trennen.
Da eine Trennung nicht so ganz einfach ist, und natuerlich eine 100%ige Trennung nicht moeglich ist, spricht man von „angereichertem Uran“, wenn der Anteil an U-238 dem Anteil von U-235 uebersteigt.
Genaue Bezeichnungen, Zahlenwerte und die genaue Erklaerung der Kernspaltung ueberlasse ich den Kernphysikern.
Hallo
Da Uranmineral wie man es in der Natur findet , nennt man Natururan . Hierbei können schon verschiedene Isotopenzusammensetzungen auftreten . Es ist jedoch noch nicht für Waffen oder die meisten Reaktoren zu gebrauchen .
Es gibt mehrere Uranisotpe in der Natur .
Es geht aber haptsächlich um Uran 238 mit 99,28 % Gewichtsanteil und Uran 235 mit 0,720 % .
Hat Uranmetall einen U235 Gehalt von etwa 3% kann es in einem Kernreaktor verwendet werden , auch abhängig vom Reaktortyp .
Es gibt auch einen Natururanreaktor für Forschungszwecke .
Für eine A-Bombe verwendet man stark angereichertes Uran oder reines U235 .
Die Kernreaktion wird im allgemeinen durch Neutronen ausgelöst , es gibt aber noch weitere Kernreaktionen .
Die Reste aus einer Anreicherung , also eben das abgereicherte Uran haben nur noch wenig U235 .
( Zahlen aus dem DTV-Atlas für Chemie )
MfG
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das mit den Isotopen wurde ja schon erklärt. Das waffen- und reaktortaugliche Uran ist das Uran-235.
Die Schwierigkeit ist es, die beiden Isotopen zu trennen, da sie chemisch das gleiche Element sind. Es geht also nicht mit chemischen Methoden, 'rumköcheln und so. Man muß sie durch aufwändige physikalische Methoden, z.B etliche mal in Ultrazentrifugen anreichern, trennen. Das können nur High-Tech-Staaten.
Es gibt allerdings noch eine Methode: Die Herstellung von Plutonium, das ebenfalls für Bomben tauglich ist. Es entsteht in einem Kernreaktor aus dem Uran 238 und Neutronen. Es ist ein künstliches Element. Dieses kann dann chemisch vom Uran abgetrennt werden, denn Plutonium ist ein neues Element. Das ist die Idee vom „Brüten“, und wird gerne in „Schurkenstaaten“ gemacht.
Allerdings gibt es bei der Konstruktion von Bomben aus Plutonium wieder eigene Schwierigkeiten.
Beim U-238 entstehen mehr freie Neutronen als beim U-235.
Das hängt vom Versuch ab, hat aber mit der (UN-)kontrollierten nichts zu tun.
Fuer
den Bau einer Atombombe ist es also notwendig, moeglichst viel
U-238 zu haben. Man muss den „Haufen“ Uran aus der Natur in
U-235 und U-238 trennen.
Genau das Gegenteil trifft zu: U235 lässt sich durch Neutroneneinfang spalten, dabei entsteht sehr viel Energie und weitere Neutronen (Kettenreaktion). Aus U238 wird durch Neutroneneinfang (nach weiteren Unwandlungen) Plutonium, das wie U235 reagiert.
Da eine Trennung nicht so ganz einfach ist, und natuerlich
eine 100%ige Trennung nicht moeglich ist, spricht man von
„angereichertem Uran“, wenn der Anteil an U-238 dem Anteil von
U-235 uebersteigt.
Es gibt allerdings noch eine Methode: Die Herstellung von
Plutonium, das ebenfalls für Bomben tauglich ist. Es entsteht
in einem Kernreaktor aus dem Uran 238 und Neutronen. Es ist
ein künstliches Element.
das ist nicht richtig. Plutonium kommt sehr wohl natürlich vor und zwar vor allem in Uranerzen als Zerfallsprodukt von U238. Halbwertszeit zwischen rd. 25 und 82 Mio. Jahren. Die förderbraen Mengen reichen allerdings zugegebenermaßen nicht zur Waffenproduktion.
Es gibt allerdings noch eine Methode: Die Herstellung von
Plutonium, das ebenfalls für Bomben tauglich ist. Es entsteht
in einem Kernreaktor aus dem Uran 238 und Neutronen. Es ist
ein künstliches Element.
das ist nicht richtig. Plutonium kommt sehr wohl natürlich vor
und zwar vor allem in Uranerzen als Zerfallsprodukt von U238.
Meinste oder kann das Pu234 sein? Oder wie kommt man durch welchen Zerfall und Zerfallskette von U238 oder von U235 zu Pu#?
Halbwertszeit zwischen rd. 25 und 82 Mio. Jahren. Die
förderbraen Mengen reichen allerdings zugegebenermaßen nicht
zur Waffenproduktion.
Pu239 hat Halbwertszeiten von ca. (aus dem Gedaechtnis) von einigen 10-tausend Jahren, as I remember.
Welche Isotope meinst Du mit HWZ von 25 & 82e6 Jahren?
however, schaue morgen selbst nach, no answer needed for me,
das ist nicht richtig. Plutonium kommt sehr wohl natürlich vor
und zwar vor allem in Uranerzen als Zerfallsprodukt von U238.
Meinste oder kann das Pu234 sein? Oder wie kommt man durch
welchen Zerfall und Zerfallskette von U238 oder von U235 zu
Pu#?
ausm Kopf:
Uran-238 + n --> U239 --> Np 239 + beta --> Pu 239 + beta
Pu239 hat Halbwertszeiten von ca. (aus dem Gedaechtnis) von
einigen 10-tausend Jahren, as I remember.
Welche Isotope meinst Du mit HWZ von 25 & 82e6 Jahren?
Ersteres stimmt: HWZ Pu 239 rd. 25.000 Jahre. Pu 244 z.B. aber 80 Mio. Nach der 25 fehlte allerdings „Minuten“
however, schaue morgen selbst nach, no answer needed for me,
Das war mir ein persönliches Anliegen
Gruß,
Christian
P.S.
Dein dickes Buch ist auf der Arbeit, meins im Keller
Meinste oder kann das Pu234 sein? Oder wie kommt man durch
welchen Zerfall und Zerfallskette von U238 oder von U235 zu
Pu#?
ausm Kopf:
Uran-238 + n --> U239 --> Np 239 + beta --> Pu 239 +
beta
wenn ich die gleichung je aus dem kopf verlieren taete, waere ich sehr alt oder krank, dieses klassische plutoniumbrueten sollte allgemeinwissen zum schulabschluss sein imho, meine schulreform
Pu239 hat Halbwertszeiten von ca. (aus dem Gedaechtnis) von
einigen 10-tausend Jahren, as I remember.
Welche Isotope meinst Du mit HWZ von 25 & 82e6 Jahren?
Ersteres stimmt: HWZ Pu 239 rd. 25.000 Jahre. Pu 244 z.B. aber
80 Mio. Nach der 25 fehlte allerdings „Minuten“
wusste ich doch im halbdunkel meines schaedelkastens, koennen nur ganz seltene isotope des urans sein und nicht aus natururan, zumindest nicht das Pu244
however, schaue morgen selbst nach, no answer needed for me,
Das war mir ein persönliches Anliegen
hihi *g*
habe immer noch nicht in mein buch geschaut, asche auf mein haupt, kam naemlich gar nicht in den zweiten stock heute, wo das buch bei einem doktoranden liegt, der im november abgeben muss, und ich hatte am tage mehrfach bis abends jaanz andere dinge zu tun,
P.S.
Dein dickes Buch ist auf der Arbeit, meins im Keller
muss meinen kumpel fragen, ob er das buch noch braucht, eine sauerei ist das, irgendwo habe ich noch zerfalls- und isotopentabellen, aber da muesste ich suchen, ein unhaltbarer zustand ist das, eine sauerei sondergleichen