ich habe mein Arbeitsverhältnis zum 31.07. gekündigt, habe noch 23d Urlaub und ca 300 Überstunden. So wie es jetzt aussieht, werden diese nach dem 31.07. ausbezahlt.
Jetzt rief mich mein Chef eben an und riet mir, schnellstmöglich Urlaub zu nehmen, da das steuerlich für mich günstiger sei und beim Ausbezahlen „kaum was“ übrig bliebe. So was Fürsorgliches ist sonst so gar nicht seine Art…
Macht es für mich irgendeinen Unterschied, ob ich den Urlaub =23x4h(50%-Stelle) ausbezahlt bekomme oder ob ich jetzt Urlaub nehme und dafür 23x4h regulär auf meinen Stundenzettel schreibe?
Nach meiner Logik zählt nur, was am Ende des Jahres unterm Strich an Gehalt zusammenkommt, oder?
nimm ihn auf jeden Fall!!! Ausbezahlen lohnt sich absolut nicht, weil du oft nicht mehr als 20 Euro am Tag bekommst! Im Gegensatz zu einem vollen Urlaubstag absolut keine Relation!!!
völlig normal, da dürftest Du Dir auch keine Lohnerhöhung geben lassen ). Da bleiben von 100 EUR auch nicht viel mehr als 40 EUR netto übrig. Der Steuerprogression seis (nicht) gedankt…
Aber am Ende des Jahres kommts doch aufs gleiche raus? Ich verdiene ja so oder so gleich viel brutto, oder?
Wenn ich das richtig verstehe, zahle ich vielleicht in diesem einen Monat mehr Steuern und kriege sie dann bei der Steuererklärung zurück?
ciao
Oskar
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was machst du denn nach der kündigung? neuer job sofort? dann sollte vielleicht die urlaubsnahme sinnvoll sein, weil man beim neuen job idR nicht gleich urlaub bekommt. gehst du nach der kündigung erstmal auf lau oder arbeitslosengeld, dann solltest du vielleicht nachrechnen, ob du nicht lieber das geld nimmst. fraglich ist hier vorallem, mit wieviel pro arbeitstag der vergütet wird und wieviel dann effektiv übrig bleibt.
wenn du konkrete zahlen hast (brutto normal und extra-auszahlbeträge) kann man ja mal nachrechnen, was exakt an netto hängen bleibt.
Aber am Ende des Jahres kommts doch aufs gleiche raus? Ich
verdiene ja so oder so gleich viel brutto, oder?
Naja gleich viel wohl nicht, wenn du ihn auszahlen lässt muss das ja wohl mehr sein als wenn nciht…
Wenn ich das richtig verstehe, zahle ich vielleicht in diesem
einen Monat mehr Steuern und kriege sie dann bei der
Steuererklärung zurück?
Ja. Die Belastung wird in dem Monat wesentlich höher sein, also hohe Lohnsteuer (lasse mir gelegentlich ein paar Überstunden auszahlen, ist dann auch ziemlich übel vom Steuersatz), aber am Jahresende wirst du zumindest teilweise wieder was zurückbekommen.
Urlaub ausbezahlen würde ich allerdings auch nicht machen (außer du brauchst dringend Geld), lohnt sich kaum für den Gegenwert an Freizeit der dabei draufgeht.
was unterm Strich rauskommt kannst Du Dir relativ leicht ausrechnen. Dies ist natürlich abhängig von Deiner Steuerklasse, KraKa Beitragssatz, Kirchensteuer (ja/nein), Kinderfreibeträge und sonstige auf der Lohnsteuerkarte eingetragen Freibeträge.
Dann rechnest Du Dir Deinen „Bruttourlaubsgeld“ aus und gehst auf www.nettolohn.de und Du weiss was Dir genau davon überbleibt.(Warscheinlich verdammt wenig Dank Herrn Schröder, Eichel und Co.)
Formel: Wöchentliche Arbeitszeit x 4,35 = Monatsarbeitszeit
Monatsentgelt / Monatsarbeitszeit = Bruttostundenlohn
Stundenlohn x (23 Tage x 4 Stunden)= „Brutto-Urlaubsgeld“
Grüsse, Diana
P.S. Ich wünsche Dir einen schöönnneeenn Urlaub!
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was unterm Strich rauskommt kannst Du Dir relativ leicht
ausrechnen. Dies ist natürlich abhängig von Deiner
Steuerklasse, KraKa Beitragssatz, Kirchensteuer (ja/nein),
Kinderfreibeträge und sonstige auf der Lohnsteuerkarte
eingetragen Freibeträge.
Dann rechnest Du Dir Deinen „Bruttourlaubsgeld“ aus und gehst
auf www.nettolohn.de und Du weiss was Dir genau davon
überbleibt.(Warscheinlich verdammt wenig Dank Herrn Schröder,
Eichel und Co.)
Da es sich ja um einen Einmalbezug handelt, ist es wohl alles andere als genau, oder?
Du könntest natürlich auch die Summe der Urlaubsabgeltung versuchen, als Abfindung zu bekommen. Dann wäre unter Umständen brutto für netto - ist aber nur so eine Idee, bei der der AG mitspielen müsste (obgleich auch er keine Abgaben hat).