Urlaubsreise mit Kleinkind

Hi,

wir sind absolute Frankreich-Fans und seit Jahren im Sommerurlaub nach Südfrankriech gefahren (Sand, Sonne, Meer, alles bestens). Jetzt haben wir einen kleinen Sohn (wird im Sommer 1 1/2 sein) und überlegen, ob die Reisezeit von doch ca 12 Stunden mit dem Auto ok ist. Sicher muß man mehr und längere Pausen machen aber sind 12 Stunden reine Fahrtzeit für den kleinen nicht zuviel??

Als Alternative ist uns noch Italien in den Sinn gekommen (denn Sand und Meer sollte es schon sein) - da kenn’ ich aber nur Bibionen und das ist auch schon ewig her: wer kann was empfehlen?

Danke und Gruß
Max

Hallo Max,

mein Sohn war 2 als wir das erste Mal mit ihm nach Frankreich gefahren sind. (Von hier aus 1000 km.)

Wir haben die Fahrt auf zwei Tage verteilt und immer viele Pausen eingelegt und auch seine Schlafenszeiten zum Fahren genützt. Er fährt jetzt (mit 7 1/2) noch immer gern mit uns so weit.

Wir teilen die Strecke auch noch immer in zwei Etappen und statt schlafen sind jetzt Spiele mit Schauen (Ich sehe was …) und Worten (Filmeraten …) angesagt.

salut

gernot

HI Ihr!
Als meine Twins so alt waren, haben wir uns in den Flieger gesetzt!
Preiswerter als Kinder unter 2 Jahre fliegt niemand, der Flughafen war megaspannend, die Betreuung im Flieger einfach TOPP und nach 2 Stunden hast Du es hinter Dir… vielleicht auch nach 4 Stunden… aber im Flieger passiert immer etwas…
Autofahren mit Kleinkindern, mit Stau und Temperaturen von 30°+ sind Stress pur!!!
Liebe Grüsse Ayla, die Euch einen schönen Urlaub wünscht!

huhu!!

ayla hat total recht, ich würd auch fliegen, weil ös nöchts extra kostet. bin mit einjähriger auf kreta gewesen und es war sujpergut, kleines dreisternehotel am strand, mietauto, linienbus.

gruß, katharine

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Hallo,

wir sind absolute Frankreich-Fans

wir auch!

und seit Jahren im Sommerurlaub nach Südfrankriech gefahren

Wir auch!

Jetzt haben wir einen kleinen Sohn (wird im Sommer 1 1/2 sein)

Wir haben 2 Söhne (5 und 3) und 1 Tochter (4 Monate).

12 Stunden mit dem Auto ok ist

Das würde ich nicht empfehlen. Wir sind mit der Bahn gefahren, aber das muss nicht sein. Wichtig scheint mir, dass man die Strecke auch in zwei Etappen fahren kann. Wir haben eine Nacht in einem Hotel im Elsass verbracht, und zwar zunächst mit dem ersten Sohn allein im Alter von 1 Jahr, dann mit den zwei Söhnen im von 3 und 1. Jetzt planen wir dasselbe für die beiden Söhne und die Tochter im Mai, dann wird sie 8 Monate alt sein (mit Zwischenstopp in der Schweiz, aber das ist ja gleichgültig).

Zweimal acht Stunden Fahrt ist nicht zuviel, weder für ein Kind unter einem Jahr und auch nicht für ein Kind im Alter wie eueres. Das geht sicher auch mit dem Auto, wobei ihr - wenn ihr nur 12 und nicht 16 Stunden fahrt, auch die zwei Etappen auf je 6 Stunden verkürzen könntet. Das hat zwei Vorteile (eigentlich sogar drei). Ihr überfordert das Kind nicht und auch nicht euch selbst, und ihr lernt (wenigstens einen Tag) als Frankreichfans auch mal etwas anderes von Frankreich kennen als den Strand. Denn der ist auch anderswo so wie in Frankreich, nicht aber die Lebensart und die Vielfalt im Lebensstil (und einen Tag kann man schon auf Strand verzichten, oder?).

Wenn ihr von Augsburg kommt, kann ich euch kein Zwischenziel empfehlen, weil ich eure Route nicht kenne. Wir haben in Mulhouse Station gemacht, vielleicht würde sich für euch Lyon anbieten oder - wenn euch die Großstadt zu stressig ist - vielleicht Vienne bei Lyon. Dort gibt es interessante römische Bauten, von denen man aber an einem einzigen Abend einen guten Eindruck bekommen kann. Aber das ist ja Geschmackssache! Irgendetwas ließe sich in Frankreich auf eurer Route aber ganz sicher finden bei der Vielfalt, die Frankreich bietet.

Wohin fahrt ihr denn genau?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hi,

wir haben die Route schon mal auf zwei Etappen gemacht, allerdings damals noch ohne Kind - Übernachtet haben wir in Lausanne. Das war unsere erste Fahrt - danach sind wir immer durchgefahren.

Ziel wäre irgendwo in der Gegend von Montpellier/Sete.

Gruß Max

Hallo,

fliegen ist ok, aber bei seinem ersten Flug sind unserem Sohn (7 Monate) beide Trommelfelle gerissen. Kein Spaß.

Viel Glück,

Felix

Hi Felix,

je nach Alter Nasentropfen reinmachen oder Lufballon mit der Nase aufpusten, oder einfach Nase zuhalten und „Schnäuzen“ lassen.

Gruß Maja

PS bei Schnupfen immer Nasentropfen reinmachen, sonst passiert nämlich genau das, was Euch passiert ist.

Nachtrag…

…den Tip mit dem Luftballon habe ich übrigens von hier :smile:

armer kleiner Kerl!!!
idee dazu: stillen!!!

katharine

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Hi,

stillen war damals nicht, und inzwischen ist er sechs und kann sich nicht mehr erinnern.

Aber vielen Dank für den verspäteten Tip!

Felix

Hi,

danke, die Tips kenne ich auch, helfen aber bei einem Säugling nichts. Wenn er nicht will und nur schreit, hast Du keine Chance. Das mit dem Stillen (anderer Beitrag) wäre vielleicht was gewesen, ging nur nicht bei uns.

Aber das ist lange her. Bloß sollten andere Eltern auf so einen Flug und seine Probleme gut vorbereitet sein.

Alles Gute,

Felix

Moin Felix,

er muß ja nicht gestillt werden…Tee reicht auch, hauptsache er schluckt! So kann auch ein Säugling einen Druckausgleich machen.
Aber Du hast schon recht, die Eustachsche Röhre ist bei den Minipimpfen doch noch recht unterentwickelt und Nebenhöhlen so gut wie noch nicht vorhanden.
Meinem Sohn ging es beim letzten Flug genauso, er flog mit den Großeltern und Oma hat vergessen Nasentropfen zu verabreichen. Er hat zwar gebrüllt, ist aber zum Glück nix passiert. Jetzt sag ichs halt immerdazu „Auf die Möglichkeit einen Druckausgleich zu machen achten“

Dir auch alles Gute
Maja

Hallo nochmal,

wir haben die Route schon mal auf zwei Etappen gemacht,
allerdings damals noch ohne Kind - Übernachtet haben wir in
Lausanne. Das war unsere erste Fahrt - danach sind wir immer
durchgefahren.

warum denn? Lausanne ist doch schön … Vielleicht erfreut sich euer Kind ja in diesem Jahr am Springbrunnen in Genf …

Ziel wäre irgendwo in der Gegend von Montpellier/Sete.

Da waren wir gerade vor zwei Jahren. Herrlich!

Herzliche Grüße

Thomas Miller