Urologische Frage + Schwangerschaftsabbruch

Guten Tag,

ich habe gleich zwei Fragen, die vieleicht miteinander zusammenhängen?

Ich hatte vor zwei Jahren etwa eine urologische Untersuchung bzw. Bluttest und es wurde ein Virus gefunden, dass wohl viele in sich tragen und nicht behandelbar ist. Leider habe ich einen Zettel davon verloren, es hiess irgendwie…cytadingsbums molaticdingsbums…

Jedenfalls würde das Virus eigentlich nix tun, nur in ganz wenigen Fällen evtl. zu Problemen führen, wenn damit Ungeborene in Kontakt kommen? (Ich habe das so verstanden, wenn man mit einer Frau schläft, die das Virus selbst noch nicht hat, aber schwanger ist bzw. wird…naja).

Ich hatte jetzt noch mal telefonisch nachgefragt und nur eine lapidare Antwort erhalten, von, das ist eigentlich von keiner Bedeutung.

Bitte kann mir jemand sagen um was es sich da nochmal handeln könnte. Zum Buchstabieren fehlte der Fachkraft am Telefon die Zeit.

Mir fällt das etwas schwer zu erklären. Jedenfalls finde ich etwas merkwürdig und würde jetzt anfangen auch bei mir die Ursache zu suchen, damit das nicht nochmal passiert.

Vor knapp 5 Jahren habe ich meine Tochter gezeugt. Es war zum Wunschtermin (quasi bei Versuch 1) und die Schwangerschaft verlief auch ohne Probleme.

Etwas später wurde eine andere Partnerin schwanger, verlor das Baby jedoch. Es schien, dass das Baby nicht richtig wuchs und erst im 6. Monat wurde letztendlich festgestellt (vorher kein Scan), dass es nicht lebte und von geringer Grösse war. So konnte ohne Schnitt wohl das tote Embryo entfernt werden. (Ich war nicht dabei und habe die Details nicht nachgefragt).

Das war schon nicht einfach zu verkraften, aber aufgrund der ungewöhnlichen Schwangerschaft (kein Bauch zu sehen) fast so zu erwarten gewesen.

Leider scheint das Schicksal sich zu wiederholen und zwar mit einer anderen Partnerin. Diese hat nun im 5. Monat unser Kind verloren. Hier gab es aber einen grossen Unterschied. Erst vor einer Woche wurde sie per Scan vom Doktor untersucht, der „nur“ feststellte, dass das Mädchen noch nicht viel gewachsen war und die Fruchtblase, oder womb wohl sehr tief liegen würde und sie vorsichtig sein sollte.
Am Tag nach der Untersuchung began sie zu bluten und verlor das Kind.

Wie Ihr sicher verstehen könnt, mache ich mir jetzt Gedanken, ob evtl. ich irgendetwas damit zu tun habe. Ich möchte nicht gern Schuld dafür haben, dass es einer anderen Frau auch so ergeht, aber nicht ausschliessen, dass ich noch ein Kind zeugen kann.

Danke
und LG
Thomas

Hallo,

was nun letztenendes der Grund war, warum die Frauen Fehlgeburten bzw verhaltene Aborte hatten werden wir hier nicht klärewn können.

Vielleicht müsstest Du Dich mal gründlich bei einem Andrologen auf den Kopf stellen lassen. Eine genetische Beratung wäre auch nicht verkehrt. Es gibt durchaus Fehler im Chromosomenssatz die erst zum Tragen kommen, wenn beide den gleichen Fehler haben. Bei anderen Fehlern reicht es auch aus, wenn ein Partner diesen hat.

Für Fehlgeburten und verhaltene Aborte (missed abortion) gibt es viele Gründe…
http://www.schwangerschaft.medhost.de/fehlgeburt.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltener_Abort

Der Erreger der bei Dir fsetgestellt wurde war sicher ein Virus? Kommt Dir der hier vom wortlaut her bekannt vor?
http://de.wikipedia.org/wiki/Zytomegalie

Es gibt aber auch noch andere Erreger (nicht nur Viren) die lebensgefährlich für den Embryo aein können.

Gruß
Maja

Hi,

ich hätte ein Bakterium zu bieten - Chlamydien.

Werden durch den Ping-Pong Effekt immer wieder von Partner zu Partner übertragen und können wenn die Frau infiziert ist die Ursache von Frühgeburten sein.

Wenn du mal unter „Chlamydien“ und „Geburtshilfe“ googelst findest du eine Vielzahl an Informationen.

Nachgewiesen werden Chlamydien bei beiden Partner durch Abstrich.

viele Grüße
Susanne

Hallo!

Ich danke Dir sehr herzlich für Deine Antwort.

Der Erreger der bei Dir fsetgestellt wurde war sicher ein
Virus? Kommt Dir der hier vom wortlaut her bekannt vor?
http://de.wikipedia.org/wiki/Zytomegalie

Das stimmt, genau der. Beide Abbrüche scheinen aber nichts damit zu tun zu haben, wenn ich das alles so richtig gelesen habe (wäre sonst sicher auch extrem häufig).

Dass ausgerechnet bei zwei verschiedenen Frauen und meinem Chromosomensatz nacheinander etwas nicht gepasst hat, kann ich mir auch nicht vorstellen.

Interessant finde ich, dass abgesehen vom Chromosomenproblem die Ursache kaum mit beim Mann zu finden ist?

Dazu kommt, dass beide Fehlgeburten per Definition sehr verschieden sind (einmal „missed abortion“ und einmal Fehlgeburt (soweit ich weiss „Plazenta Abgang“).

Oh man, es scheint eigentlich also keinen Zusammenhang zu geben, ausser dass ich nun mal jeweils der Vater gewesen wäre.

Ach es ist schon komisch. Da dachte ich, das Kinder kriegen ist so einfach…und nun.

LG
Thomas

Hallo,

danke, Chlamydien meinte ich nicht, sondern Zytomegalie…siehe Antwort unten.

)

Thomas