Allerdings (ein Jahr später) glaube ich die Ursache Gefunden zu haben!
Eine Freundin meiner Mutter die sich sehr gut mit Tinnitussen (Mehrzahl?) auskennt hat mich mal „kontrolliert“ und festgestellt dass mein Tinnitus aufgrund Psychischer Probleme ausgelöst wurde (ein grund dies festzustellen ist wenn man die Ohren zuhält wird der Tinnitus lauter).
sie sagte mir weiter dass mich in den letzten 3-4 Jahren schwer beschäftigt hat und deshalb der Tinnitus ausgelöst wurde.
Und nun zur eigentlichen Frage: Ich weiß welche Pysisches Problem ich habe/hatte, aber was nützt mir dies nun?
Kann mir jemand vielleicht sagen wie ich den Tinnitus nun bekämpfen kann, da ich weiß was der Auslöser ist?
wenn man den Grund, den Auslöser für Tinnitus kennt, dann ist das doch schon
die halbe Miete! Dann kann man doch an dem Problem arbeiten. Tinnitus ist ja
in fast allen Fällen kein selbstständiges Krankheitsbild, sondern tritt fast
immer bei psychischen Belastungen -Hauptursache: Stress- auf.
Nichts gegen die Mutter deiner Freundin, aber… Tinnitus stellt der Arzt mit entsprechenden Geraeten fest und nicht durch Ohren zu halten. Ich habe meinen Tinnitus durch ein Knalltrauma. Auch wenn ich mir die Ohren zu halte, wird der Tinnitus lauter. So zum Beispiel auch, wenn ich mir meinen Motorradhelm aufsetze. Also, die Art von Diagnosetechnik geht gar nicht.
Du hast Glueck, wenn der Tinnitus durch Stress ausgeloest ist, denn dann hast du eine gute Chance auf Heilung. Genesung bei Tinnitus nach Knalltrauma, so gut wie gar nicht moeglich.
Tinnitus kannst du auch bekommen, wenn du Auto faehrst mit leicht geoeffneten Fenster oder im Buero sitzt am offenen Fenster und draussen lauter Strassenlaerm ist. Und der Klassiker, laute Konzerte.
Folgende Fachkliniken fuer Tinnitus kann ich empfehlen: Habichtswald Klinik in Kassel und die Klinik in Bad Arolsen.
Fazit: Gehe zum HNO Arzt und lass dich dort untersuchen und nicht von Hobbyheilern.
Da Du den Tini schon gut ein Jahr hast, wird er Dir auch erhalten bleiben, es sei denn ein Wunder geschieht.
Wenn man einen Tini länger als 3 Monate hat spricht man von einem chronischen Tinnitus und der bleibt.
Das Menschen die unter besonderen Problemen/Stress stehen einen Tini bekommen steht fest. Wenn Du damals als Du ihn bekommen hast aus der gesamten Lebenssituation heraus gegangen wärst ( 3 Wochen Urlaub z.B. ) wäre die Warscheinlichkeit hoch gewesen das er weg gegangen wäre. Heute, wenn Du wirklich weisst welche gravierenden Probleme Du hast, daran arbeitest, Dein Leben umstellst, damit es Dir besser geht, wirst Du merken das Du mit dem Tini viel viel besser leben kannst.
Ich habe in Bad-Arolsen gelernt mit meinem Tini/beidseitig wunderbar zu leben, habe durch die Pychologische Betreuung gelernt was mir gut tut und dann mein Leben ganz ganz anders gestaltet.
Dies sehe ich jetzt auch als Deinen Weg an…
Ich hab den Tinnitus im Grundwehrdienst bekommen. Zwar nicht vom Schießen oder ner Granate sondern einfach so (eben phsychische Probleme).
Wollte damit nur sagen, 3 Wochen Auszeit gibts da nicht
Ausserdem hat es genau 30Tage gedauert bis ich endlich mal eine Infusion zur Blutverdünnung bekommen habe (der Arzt dachte wohl ich Markier und will nur nicht Wache werden)
Naja egal, heute weiß ich jedoch dass es was psychisches ist, weil meine Ohren sonst sehr gut sind und ich nie wirklich lauter musik, lärm,… ausgesetzt war.
Aber vielen dank für die Antwort!
Und dass mit der Lebenssituation verbessern - stimmt! Immer wenn ich mal keine lust habe irgendwohin zu gehen sage ich einfach mein Tinnitus macht mir grade schwer zu schaffen (ne spaß )
natürlich war ich schon beim HNO Arzt. er hat mir dann eine Infusion verschrieben, aber nachdem die vorbei war und der Tinnitus noch immer da war lautete seine Diagnose: Tinnitus 4 life! und für Ihn war die sache damit erledigt.
Zu der Freundin meiner Mutter: Natürlich war das mit den Ohren zuhalten nicht das einzige Indiz, und auch sonst hat sie ne menge Erfahrung auch mit anderen Menschen gemacht und kennst sich wirklich gut aus. Aber natürlich gibts im Bereich Tinnitus 100te verschiedene Denkansätze.
Leider ist festzustellen, dass die Kompetenz unserer deutschen Aerzten auch nicht mehr das ist, was es einmal war. Ich empfehle ihnen unbedingt einen Wechsel des HNO Arztes. Selbst wenn dies mit Kosten fuer sie selbst verbunden ist. „Tinnitus for Life“ kann sein nach Knalltrauma wie z. B. Konzert oder Sylvesterknaller etc. Aber selbst da kann man etwas machen. Nicht beseitigen aber lindern. Sei es durch Behandlung oder lernen mit dem Tinnitus umzugehen. Ich weiss nun nicht, wie sie zu ihrem Tinnitus gekommen sind. Zu meinen bereits geschilderten Faellen koennte z. B. eine Gefaessveraengung oder Verstopfung den Tinnitus ausgeloest haben. All das sollte man unbedingt abklaeren lassen. Ob ihr Tinnitus durch ein Knalltrauma ausgeloest wurde, ist ebenfalls messbar. Wenn sie keinen geeigneten Arzt finden, scheuen sie nicht die Anreise in die Tinnitus Klinik nach Bad Arolsen. Ich habe mich dort sehr verstanden und aufgehoben gefuehlt.
…wenn man mit dem Problem (welches mir ja nicht bekannt ist) alleine nicht klar kommt, dann muß man sich professionelle Hilfe holen. Z.B. bei einem Therapeuten. Solche Therapien werden von den Krankenkassen übernommen. Welche Therapie durchgeführt wird (z.B. Verhaltenstherapie), hängt von der Ursache ab.
ich kann mich den bereits abgegebenen Kommentaren nur anschließen. Dr. Hesse in Bad Arolsen ist sicher eine gute Adresse. Du könntest Dich auch erkundigen ob es an Deinem Wohnort eine Möglichkeit gibt eine Tinnitus Retraining Therapie (kurz TRT) oder eine Musiktherapie (speziell für Tinnitus) zu machen. Beide Therapieansätze arbeiten weitesgehend ursachenunabhängig und haben dadurch größere Erfolgsaussichten.
Hallo,
seit mehr als 35 Jahren habe ich einen Hochtontinnitus auf beiden Ohren mit hoher Lautstärke.
Alle Heilungsversuche mit Ärzten und vielen Professoren, mit allen Methoden, die in dieser Zeit „auf dem Markt“ waren, sind ohne jeden Erfolg ausgegangen.
Wenn Ihre Bekannte Ihren Tinnitus mit der Methode des „Ohrenzuhaltens“ als psychisch bedingt diagnostiziert hat, ist das nun wirklich der schlimmste Unsinn, den ich seit Jahren gehört habe.
Richtig ist, das die meisten Tinnituserkrankungen psychisch ausgelöst werden, oft durch Stress, Ängste, Partnerprobleme, Sorgen um Geld oder Arbeitsplatz usw.
Manchmal auch durch Knalltrauma oder verschiedene Erkrankungen des Hörsystems.
Mir ist zur Zeit kein seriöser medizinischer Weg zur Behebung des Leidens bekannt.
Mit der Zeit bringt die Gewöhnung und das persönliche Annehmen des ständigen Geräuschpegels und nicht das andauernde Kämpfen dagegen (was absolut nichts bringt)
eine Entlastung.
Also bereinigen Sie Ihr Leben von Störfaktoren und versuchen Sie, positiv zu denken.
Ich wünsche Ihnen alles Gute,
grubber
erdings (ein Jahr später) glaube ich die Ursache Gefunden
zu haben!
Eine Freundin meiner Mutter die sich sehr gut mit Tinnitussen
(Mehrzahl?) auskennt hat mich mal „kontrolliert“ und
festgestellt dass mein Tinnitus aufgrund Psychischer Probleme
ausgelöst wurde (ein grund dies festzustellen ist wenn man die
Ohren zuhält wird der Tinnitus lauter).
sie sagte mir weiter dass mich in den letzten 3-4 Jahren
schwer beschäftigt hat und deshalb der Tinnitus ausgelöst
wurde.
Und nun zur eigentlichen Frage: Ich weiß welche Pysisches
Problem ich habe/hatte, aber was nützt mir dies nun?
Kann mir jemand vielleicht sagen wie ich den Tinnitus nun
bekämpfen kann, da ich weiß was der Auslöser ist?
Ca. 3 Millionen Menschen haben Tinnitus in Deutschland.
Ca. die Hälfte kommt mit dem Geräusch gut zurecht. Die andere Hälfte hat einen sogenannten Leidensdruck wegen des Tinnitus.
Der Grund für diesn Leidensdruck ist zumeist ein psychisches Problem.
Dieses Problem gilt es zu erkennen und zu lösen! Entweder alleine, mithilfe von Freunden/Bekannten oder mit professioneller Hilfe (Psychologen)!
Das Geräusch ist anschließend vielleicht nicht weg, aber es ist die so egal wie Dein Schluckgeräusch. Und das ist bis zu 30 mal lauter als dein Tinnitus!!!