Guten Tag!
Ich hatte im August 2010 einen Auffahrunfall, wo Hals- und Brustwirbelsäule gestaucht wurden. Mir wurde kein Bruch o.ä. diagnostiziert, jedoch die Aussage „starker Verschleiss“ mit auf dem Weg gegeben (Röntgenarzt). Nach Massagen,Reizstrom und Fango - war ich erstmal wieder schmerzfrei. Im Oktober traten nach Fahrradtouren und Nordic-Walking wieder Schmerzen auf (Bereich Brustwirbelsäule). Ich wurde eingerenkt und es hat 5x geknackt. Ich hätte zu wenig Muskulatur. Nach neuerlichen Massagen wieder Besserung. Nun aber folgende, massive Probleme: Stiche in der Brust, Sodbrennen, Angstgefühle, Reizhusten, Schweißausbrüche. Mein Hausarzt meint, dies komme wieder durch die nicht vorhandene Rückenmuskulatur.
Wie steht Ihr zu der Aussage? und kann ich trotz dieser massiven Beschwerden mit einem Aufbautraining anfangen?
http://www.hausgemacht.tv/sport-fitness/fitness-Uebu…
Vielen Dank!
Hi,
geh unbedingt mal zu einem Osteopathen. Problem ist, dass bei einem Auffahrunfall mehr passiert, als ein wenig Kopf-Nach-vorne-und-hinten-Geschleuder.
Bzgl. deiner Muskulatur - ich selber bin Therapeut und kann dir eins definitiv vergewissern: Zu wenig Muskulatur gibt es nicht.
Es gibt nur unzureichend beübte Muskulatur.
Und hierbei ist nicht wichtig, dass du massig Gewichte stemmst, sondern die lokalen Stabilisatoren trainierst.
Pilates und Yoga verwenden hierbei diese Muskelgruppen.
Ich habe täglich mit Patienten zu tun - und es gibt Menschen, da spürst du eigentlich nur Knochen, da scheinbar kaum Muskulatur vorhanden ist, und sie haben keinerlei Probleme.
Und dann habe ich Bodybuilder auf der Liege liegen, mit Rückenschmerzen.
Es geht also nicht darum, Muskulatur aufzubauen, sondern die vorhandene wieder zu aktivieren!!! Und im Alltag machst du in der Regel keine großen Bewegungen. Das ist leider so.
Rotationen, Rumpfbeugungen, Dehnungen etc. so wie es kleine Kinder machen - das macht doch kaum noch ein Erwachsener. Man steift ein und die Muskulatur wird auf inaktiv geschaltet.
Guten Tag,
danke Dir erstmal, aber ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass alle Probleme vom Rücken kommen.
Ich habe wirklich Angst.
Sind die Übungen im.o.g. Link ok?
Du solltest dich vielleicht auch mal einem Psychosomatiker, Psychotherapeuten vorstellen. Auch aber nicht nur in Hinblick auf die Angstgefühle können das auch psychische Folgen des Unfalls sein.
Nocheinmal meine Bitte:
Hat jemand Erfahrung und mag sie weitergeben.
Welche Übungen sind wirksam und gesund für die BWS?
1000Dank!
Die beiden obersten Halswirbel sind besonders anfällig für Verschiebungen, da sich zwischen ihnen keine bandscheiben sich befinden. Gerade bei Autounfällen und Schleudertrauma geschiet dies noch recht häufig. Durch die Verlagerung kommt auch die restliche Wirbelsäule aus dem Gleichgewicht. Die Nervenbahnen die seitlich der Wirbelsäule ausgehen, geraten in eine Kommpression und auch die Bandscheiben werden gestaucht. Viele Betroffene sprechen von schmerzhaften Symptomen im ganzen Rückenbereich, obwohl die Ursache beim Atlas zu finden ist.
gerade im Berreich von Schleudertrauma und Unfällen empfehle ich, den Atlas bei einem Spezialisten untersuchen zu lassen.