ist das eine gesunde Lebenseinstellung, d.h. sich heraushängen lassen, dass man es nicht nötig hat sich von wem auch immer einspannen oder antreiben zu lassen „Komm ich heut nicht komm ich morgen“
oder gemäß dem Spruch: Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf´s Eis
oder gibt es andere tieferliegende Hintergründe?
Wer hat damit Erfahrung z.Bsp aus der psychologischen Praxis und kann Besipiele für solche möglichen anderen Ursachen und wie damit umgegangen wird benennen?
ist das eine gesunde Lebenseinstellung, d.h. sich heraushängen
lassen, dass man es nicht nötig hat sich von wem auch immer
einspannen oder antreiben zu lassen „Komm ich heut nicht komm
ich morgen“
Hallo Miss,
wohl kaum
oder gemäß dem Spruch: Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er
auf´s Eis
das trifft am wenigsten zu
oder gibt es andere tieferliegende Hintergründe?
Wer hat damit Erfahrung z.Bsp aus der psychologischen Praxis
und kann Besipiele für solche möglichen anderen Ursachen und
wie damit umgegangen wird benennen?
Die Motivation wird sowohl von innen als auch von außen beeinflusst.
Das heißt, eigener Antrieb wie Leistungbereitschaft und Wille oder Interesse bzw. Neugier an einer Sache.
Äußere Einflüsse sind z. B. Lob, Würdigung der Leistung oder gute Zensuren.
Wie sieht das nun in unserer Arbeitswelt aus. Der Zustand eines Unternehmens ist abhängig von vorhandenen Motivationsfaktoren, wie Anerkennung, Fortkommen und Entwicklungsmöglichkeiten, weil ein motivierter Mitarbeiter die ganze Palette seiner Fähigkeiten nutzt und in seine Arbeit einbringt. Fehlen diese Faktoren resignieren die Mitarbeiter, es kommt zu Frustrationen und hohem Krankenstand, häufig mit der Folge der inneren Kündigung, dass heißt, die Mitarbeiter arbeiten ohne Engagement nach Vorschrift und identifizieren sich weder mit ihrem Unternehmen oder Amt noch mit ihrer Arbeit.
das hieße alle die an der Stelle sind, wo die dem einzelnen wichtigen Bedürfnisse erfüllt werden,sind motiviert - dass hieße doch aber auch, dass derjenige, der z.bsp. gerne alleine mit sich ist und z.Bsp nix tut für seine verhältnisse motiviert ist, nur das ein Teil der Außenwelt das nicht so sieht, weil es hier ein ganz anderes Verständnis von Motivation und Leistung gibt.
Danke
Grüße
Miss
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jeder bestimmt seinen leistungsanspruch für sich selbst!
es gibt arbeitstiere, die es sehr erfüllt, mit ihrer berufung 12 stunden täglich viel zu bewegen. aber es gibt auch gemütlichere menschen, für die arbeit eher ein lästiges über ist und die viel ihre ruhe brauchen.
als gesunde lebenseinstellung würde ich in diesem zusammenhang eine haltung zu arbeit und leistung betrachten, die einem selbst entspricht. wer sich nämlich gegen sein bedürfnis immer nur für andere abrackert oder wer mangels gelegenheit oder chancen sein potenzial nicht in arbeit bringen kann, der lebt ungesund.
arbeitsamkeit ist eine tugend, faulheit meiner meinung nach auch! was lerne ich denn vom südländischen „kommst heut nicht kommste morgen“? ich lerne daraus, dass der „sofort-alles-für-geld-wahn“ uns menschen gar nicht immer entspricht. unsere leistungsgesellschaft zahlt immense folgekosten im gesundheitssektor, weil menschen mit diesem anspruch verheizt werden. dabei denkt man sogar noch, man könne mit wirtschaftlichen „optimierungsprozessen“ wie z.b. qualitätsmanagementsystemen die gewinne noch steigern. das gilt für die besitzer der firmen, für die tausende der angestellten eher nicht. die müssen immer leistung bringen und klappen dann beim arzt zusammen. sieht so kostenersparnis aus? arme leistungs-prediger, ihr solltest mal kommsteheutnichtkommstemorgen erleben, das entspannt.
jeder bestimmt seinen leistungsanspruch für sich selbst!
Das höre ich zum ersten Mal. Ich habe es auch noch
nie beobachtet. OK, davon gelesen habe ich; es soll
schon den einen oder anderen Menschen gegeben
haben, auf den das zutrifft …
das hieße alle die an der Stelle sind, wo die dem einzelnen
wichtigen Bedürfnisse erfüllt werden,sind motiviert - dass
hieße doch aber auch, dass derjenige, der z.bsp. gerne alleine
mit sich ist und z.Bsp nix tut für seine verhältnisse
motiviert ist, nur das ein Teil der Außenwelt das nicht so
sieht, weil es hier ein ganz anderes Verständnis von
Motivation und Leistung gibt.
Hallo Miss,
ich habe die Situation in einem Unternehmen lediglich als Beispiel angeführt. Du kannst das auch auf die Schule, auf einen Selbständigen und auf Freizeitaktivitäten projezieren. Ohne Motivationsfaktoren werden keine Leistungen erbracht. Selbstverständlich gibt es Unterschiede bei den Menschen bezüglich Motivation und Leistung. Das beginnt bei „Null Bock“ und endet bei Workaholik.