Hallo zusammen,
mich würde interessieren, wie jemand zum „Vermeider“ wird.
Ich weiß nicht, ob der Begriff „Vermeidungshaltung“ ein offziell verwendeter und etablierter Begriff ist.
Ich meine damit folgende exemplarisch aufgezählte Verhaltensmuster:
Jemand hat Hemmungen, Frauen anzusprechen, weil er Angst vor einem Korb hat, oder jemand geht Prüfungen aus dem Weg, weil er Angst hat, durchzufallen und zu Versagen, jemand vermeidet öffentliche Vorträge, weil er denkt, man würde ihn auslachen, jemand ist immer freundlich und zuvorkommend, obwohl er innerlich eigentlich kocht, weil er Angst vor Streit und Konfrontation hat, etc, etc
Ist Vermeidungsverhalten ein Charakterzug oder wird dieses Verhalten erlernt, d.h. verfestigt sich dieses Muster, wenn man damit immer wieder scheinbar gute Erfahrungen gemacht hat?
Ist Vermeidungsverhalten gleichzusetzen mit Feigheit?
Wie kann man ein solches Verhaltensmuster therapieren?
Vielen Dank für Eure Hinweise!
LG Rolo

