Urteil gegen Essener Dschihadisten; Dschihad gegen Kinder

Hallo


die Bombenattentäter von Essen sind zu Haftstrafen in Höhe von 6 Jahren verurteilt worden.
Neben dem Sprengstoffanschlag gegen den Sikhtempel haben die Islamisten sich noch mit anderen Fragen des Dschihad beschäftigt: http://www.n-tv.de/politik/Bericht-IS-Mann-plante-Anschlag-auf-Kinder-article19216036.html
Dem Bericht zufolge fanden Fahnder des Staatsschutzes bei Mohammed Ö. einen Brief an seinen Komplizen Yusuf T., in dem Ö. fragte, ob es auch in Ordnung sei, Kinder zu töten. „Ich arbeite als Eismann mit meinem Eiswagen und verkaufe Eis an viele Kinder. Dürfte ich nach der Scharia das Eis mit Arsen oder Warfarin würzen oder besser Strychnin, um damit Kinder zu töten?“, zitiert die „Bild“-Zeitung aus dem Brief. „Anschließend mit dem Eiswagen eine Istis hadi Amaliya (ein Selbstmordattentat) in einem Kindergarten machen?“, heiße es in dem Schreiben weiter.
Darf man Mädchen vergewaltigen?Außerdem habe Ö. gefragt, ob es im Rahmen der Scharia in Ordnung sei, Mädchen der Gegner des Propheten zu vergewaltigen. Und er habe Yusuf T. aufgefordert, ihm im Gefängnis ein Handy zu besorgen und gibt ihm Namen und Telefonnummern von potentiellen Terrorhelfern in Gelsenkirchen.

Kennt der Dschihad eine Art von geregelter „Kriegsordnung“, die eigene bewusste Tötung von Kindern (also keine Art von Kollateralschaden) bzw. als Mittel psychologischer Kriegsführung (Demütigung des Gegners durch Vergewaltigung) regelt, also verbietet oder erlaubt?
Gruß
rakete

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Hallo,
beim Dschihad kenne ich mich leider nicht aus. Aber hier mal ein Beispiel wie es Christen vor kurzem noch praktiziert haben.

Schöne Grüße
DCP

Also darf und muss man die auf eine Stufe stellen und genauso verfolgen? Oder soll das eine Art Relativierung darstellen?

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WO steht was davon daß es Christen waren? Das waren keine Christen sondern Nazis die Juden umgebracht haben. Das hatte mit Glaubenskriegen wie er von Dschihadisten praktiziert wird, absolut nichts zu tun…
Zwar waren bestimmt viele der Nazis getauft, und somit Formell auch Christen, aber deswegen darf man das nicht mit Dschihadisten gleichsetzen…

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Nein nein, ich wollte nur sagen, dass das Töten von Kindern nicht wirklich etwas Besonderes ist und zum Kriegshandwerk dazu gehört.

Und nebenbei: Die Judenverfolgung ist ein christliches Projekt, das über 2000 Jahre konsequent durchgezogen wurde.

Schöne Grüße

DCP

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hüstel hüstel

ich mach mir die Welt …

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Das ist hanebüchener Nonsens.

„Projekt“ impliziert Planung. Und davon kann sicher keine Rede sein, sobald es um „das“ Christentum sowie „die“ letzten 2000 Jahre geht,

Vielleicht solltest Du weniger pauschalisieren, dann könnte es je nach Sorte „des“ Christentums, der regionalen und zeitlichen Begrenzung noch was werden.

Na ja, das ist jetzt ein Abwehrreflex wie man ihn jüngsthin auch von Muslimen kennt, sobald es um Exzesse des IS oder wahlweise einer sunnitischen, schiitischen oder sonstwie -itischen Fraktion geht.

Zudem gab es schon Zeiten, in denen Protestanten das Christsein abgesprochen wurde und zu anderen den Orthodoxen etc. pp.

„Den“ Dschihad gibt es ebensowenig wie es den Islam gibt.

Falls man die Exzesse des IS heranziehen möchte, dann ist alles abgedeckt, weil alles bereits praktiziert wurde. Bspw. gegenüber Jesiden.

Soll heissen, dass jeder gewaltaktive Dschihadist sich der Deutung seiner Fraktion unterwerfen sollte. Die einen legen die (Handlungs)Grenzen so fest und die anderen sind eben völlig entgrenzt.

Gruß
vdmaster

Hallo,

die Geschichte der Menschheit ist voll von Zeiten und Einzelvorfällen, in denen verblendete, fanatische Menschen anderen Menschen Schaden zugefügt haben. Und stets konnten Sie eine Begründung für ihren Hass anführen, der ihre Taten angeblich legitimiert.

Und schon immer war es dabei üblich, gegen vermeintlich oder offensichtlich Schwächere vorzugehen, schließlich hebt das das eigene Selbstbild.

Und ja, für mich ist die Juden-, Russen-, Schwulen-, Kommunisten-, Behindertenverfolgung im so genannten Dritten Reich psychologisch der selbe unmenschliche Auswuchs wie heute der Terror im Namen des Islam. Der einzige Unterschied: 1933 bis 1945 hat ein komplexes Staatsgebilde das Ganze mit bürokratische Akuratesse durchgezogen, die später zu einer industrialisierten Tötung wurde, während heute eher unorganisiert aus kleinen Zellen vorgegangen wird.

Grüße

Das der Islam als politische Ideologie für den Terror herhält ist ja unbestritten. Im Christentum musste die Kirche auch manchen Krieg rechtfertigen. Nur wurde da jede Art von Kampf gebilligt? Die Fragen der Terroristen zur Berechtigung des Kampfes gegen Kinder ist doch aus ihrer perversen Sicht doch berechtigt. Ähnliche Fragen werden Bomberpiloten auch an Ihre Pastoren gerichtet haben. Ich hatte angenommen, dass irgendwelche Fatwas oder islamische Rechtsgelehrte etwas dazu geäußert haben könnten.
Gruß
rakete

http://www.bol.de/shop/home/suggestartikel/ID45411781.html?sswg=ANY&sq=Von Golgatha nach Auschwitz&stype=productName

Das Buch gibt einen kompakten Überblick über die christliche Judenfeindschaft und ihre dramatischen Folgen für die jüdische Bevölkerung. Es zeigt, dass der Judenhass schon im Neuen Testament angelegt ist und durch die ersten heiligen Kirchenväter in den christlichen Gesellschaften so gefestigt wird, dass er sich in den folgenden Jahrhunderten bis in die Zeit des Nationalsozialismus und darüber hinaus immer wieder Bahn bricht. Thematisiert wird auch die Verstrickung beider Großkirchen mit dem nationalsozialistischen Regime, einschließlich der Rechtfertigungsgrundlage Martin Luthers für die Judenverfolgung im Dritten Reich. Die Quintessenz des Buches ist die Erkenntnis, dass die christliche Judenfeindschaft zwar keine hinreichende, aber sehr wohl eine notwendige Voraussetzung für die Katastrophe des Holocaust war.

Schöne Grüße

DCP

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jaaaaaaa!

(weil es min. 5 Zeichen sein müssen)

Mal abgesehen davon, daß ich unter „vor kurzem“ etwas anderes verstehe als Du: Du setzt die Dschihadisten und mordenden Radikalmoslems mit Nazis gleich. Finde ich gut. Fehlt nur noch die internationale Koalition, die den Burschen den Gar ausmacht und sie anschließend vor ein Kriegsverbrechertribunal stellt.

Blöderweise fehlen bei den Typen die staatlichen bzw. geographischen Strukturen. Und nicht nur das: blöderweise gibt es sogar Staaten, die den Gestalten auch noch Unterschlupf, Ausbildung und finanzielle Unterstützung gewähren.

Im übrigen finde ich Leute nicht besonders originell, die Diskussionen mit einem lauten „die haben damals aber auch…“ vom eigentlichen Thema ablenken wollen. Alles schon viel zu oft dagewesen.

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Du hast scheinbar gar nicht verstanden, was ich geschrieben habe.

Hallo,
ich wollte gar nicht originell sein. Die Frage war doch, ob es im Dschihad auch vorkommen kann, dass die Aggression auch gegen Kinder gerichtet werden kann. Ich habe geantwortet, dass es nichts besonderes ist, wenn Kinder getötet werden und es zum Krieg dazu gehört.

Warum sollten ausgerechnet IS-Kämpfer hier Skrupel haben. Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass in der Zeit unserer Väter und Lehrer das gemacht wurde.

(Ich will nicht wissen, was mein Onkel in Russland erlebt hat …)

Und ständig kommen diese Fragen, die oft dem Islam irgendwelche eingebauten Schlechtigkeiten nebenbei unterstellen sollen.

Da kann man, denke ich schon, auch mal darauf hinweisen, dass die Geschichte des Christentums nicht friedlich ist, auch wenn die Kirchenleute heute oft so tun, als hätten sie ein Patent auf die Menschenrechte.

Und dass die Judenvernichtung nicht nur einfach von den sogenannten Nazis erfunden worden ist, sondern dass die Feindschaft gegen die Juden schon ihre Ansätze im sogenannten Neuen Testament angelegt worden ist und von Kirchenlehrern und Päpsten geschürt worden ist bis in die 50ger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein.

Hier wäre es schon gut, wenn man sich mit dieser unsäglichen Geschichte mal befasst, anstatt so ganz pauschal zu sagen … das ist doch hanebüchener Unsinn.

Die Christen sollten sich einfach malmit ihren Religionen und deren Hintergründe befassen, anstatt sich eine Welt aus Esoterikbausteinen, Bibel und Rosamunde Pilcher Filmen zu bauen.

Schöne Grüße

DCP
PS: So richtig originell fand ich deine Beiträge aber auch nicht.

Letzteres kann ich nicht erkennen und beides spielt in dem Zusammenhang keine Rolle. Dieser unerträgliche Whataboutism, der hier ständig von einigen praktiziert wird, führt nur dazu, daß Diskussion bis zur Unkenntlichkeit zerfasern und zumindest bei einigen bin ich mir ziemlich sicher, daß die dieses „die da drüben haben aber auch“ nur aus dem Grunde ständig einstreuen, damit die Schandtaten der von ihnen sympathisierten Gruppe nicht ganz so schändlich aussehen.

Daß im Namen des Christentums von verblendeten, radikalen und verblödeten unsägliche Verbrechen begangen wurden, bestreitet niemand - nicht einmal die katholische Kirche. Daß Deutsche unsägliche Verbrechen begangen haben, bestreitet auch niemand (wenn man von einigen Idioten absieht). Es gibt daher überhaupt keinen Grund, bei der Diskussion über Verbrechen, die (vermeintlich) im Namen Allahs begangen wurden und werden, ständig auf Verbrechen von Nazis und Christen hinzuweisen.

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Auch bei den Albigensern hieß es: „Tötet sie alle, Gott wird die Seinen schon herausfinden“…

Das ist deutlich weniger sicher als von Dir (und allgemein populär) dargestellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Amalrich#Legat_des_Kreuzzugs_-_.E2.80.9ET.C3.B6tet_sie..E2.80.9C

Das war nicht die Frage.

Die Frage war, ob es die vorsätzliche Tötung zulässig wäre und diese Zulässigkeit sich aus islamischen Rechts-/Ethikquellen ergibt.

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