US Midterms 2026

Am 3. November ist es soweit: Midterms!

Wenn man den Umfragen glauben darf (was in den USA halt so eine Sache ist), schaut es für die Demokraten nicht schlecht aus:

Im Repräsentantenhaus dürfte es mit ziemlicher Sicherheit eine Demokratische Mehrheit geben:

Eine Mehrheit dort würde bedeuten, dass es keine Gesetze und kein Budget ohne Zustimmung der Demokraten gibt. Außerdem würden sie in allen Ausschüssen den Vorsitz und die Mehrheit stellen, was ihnen weitreichende Kontrollmöglichkeiten gibt.

Spannender wird es im Senat:

Die Demokraten brauchen hier mindestens 51 Sitze, da bei einer Stimmengleichheit der Vizepräsident die Mehrheit bringt. Imho bräuchten die Demokraten eher 52 Sitze, da sie mit Fetterman eine sehr unsichere Stimme haben.

49 Sitze haben sie relativ sicher, 5 weitere sind aktuell noch sehr knapp. In den meisten haben aber die Demokraten einen Vorteil:
Texas: Dem +3
Ohio: Dem +3
Alaska: Dem +2
Iowa: Dem+1
Kansas: Gleichstand

Wie gesagt müssten die Demokraten hier mindestens 2 Sitze für sich entscheiden. Gelingt das, hat Trump in den nächsten zwei Jahren nur noch wenig Handlungsspielraum.

Erste Ergbenisse wird es gegen Mitternacht geben. Wer hat vor aufzubleiben? :slightly_smiling_face:

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Ich bin bisher dreimal lange aufgeblieben, um mir die Entwicklung bei der Präsidentenwahl anzusehen. 2004 (damals in Havanna), 2016 und 2024. Angesichts des jeweiligen Ausgangs der Wahlen lasse ich das diesmal vielleicht besser.

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Trumpumpum entzieht einfach Allen das Walrecht, die die Demokraten wählen, weil die falsch liegen. . Würde ich genauso machen, wenn ich Papst werden will, anstelle des Papstes.

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In Alaska versucht er es:

Der republikanische Amtsinhaber Dan S. Sullivan solle ohne seine demokratische Kontrahentin Mary Peltola oder seinen republikanischen Kontrahenten Dan J. Sullivan auf dem Wahlzettel antreten dürfen, so Trump am Mittwoch auf der Plattform Truth Social. Zudem verlangte er, dass Peltola nicht mehr kandidieren dürfe.

:man_facepalming: Fülltext

Alaska… Zwei fast gleichnamige Kontrahenten, die er wohl nicht auseinander halten.

Und dann die demokratische Hochburg Kalifornien, wo angeblich 20.000 nicht-Amerikaner Wahlbriefe bekommen habem. und deshalb alle briefewahlen zurückgehalten werden sollen. Immerhin, die Justiz sagt nein:

So sieht der Wahlzettel aus:

Offensichtlich ist es nahezu unmöglich zu bestimmen, welcher der beiden Dan Sullivans der Republikanische Amtsinhaber ist.