USA - Der Westen - Was ist ein MUß?

Liebe Reise-Experten!

Ich möchte im April gerne in die USA reisen - leider habe ich nur 2 Wochen Urlaub.

Aus meinem ursprünglichen Wunsch, unbedingt San Fransico sehen UND erleben zu wollen, kommt inzwischen die Idee auch Las Vegas zu sehen (dann Inlandsflug nach SF) und anschließend mit dem Auto den Highway No 1 runter nach Los Angeles (ca. 2 Tage Aufenthalt dort).

Nun stellt sich die Frage, ob das insgesamt evtl. viel zu viel ist bzw. wieviel Zeit man denn für die Fahrt von SF nach L.A. einplanen muss, wenn man die Highlights auf der Strecke ausreichend würdigen will.
Denn ich möchte SF doch wirklich ausgiebig erleben.

Ist so`ne Sache: man will möglichst viel sehen, wenn man schon mal „in der Gegend“ ist - aber in Hektik soll das ganze ja auch nicht ausarten. Und wenn man am Ende nichts so richtig gesehen hat, ist das auch blöd.

Wer kann mir hier Tipps geben? Danke euch schon mal im voraus!

Viele Grüße
Traveller

Hallo Traveller,

wenn du nur 2 Wochen Urlaub hast, würde ich Las Vegas einfach weglassen. Es soll doch Urlaub werden, und kein Stress, oder?

L.A. fand ich persönlich nicht soooo toll, aber das mag auch zu einem großen Teil an meinen Mitreisenden damals gelegen haben. Was ich empfehlen kann: Universal Studios (wo die Filme gemacht werden), Beverly Hills (vielleicht mal zu Fuß die Straße hochgehen?) und den Strand, bzw. die Strandpromenade.

Ich habe mir dann ein Auto gemietet (ohne Mitreisende *gg*) und bin ein Stück weit nach Norden gefahren, weil ich einen der berühmten Redwood-Bäume sehen wollte. Meine Wahl fiel auf „General Sherman“ im Sequoia National Park, denn das war der südlichste Park. Ich habe meine Extratour nicht bereut. :smile:

Weiter nördlich sind noch mehr National Parks, und wenn du eh nach San Francisco willst, kannst du dir ja einen aussuchen oder auch mehrere ansehen.

Eine Sache solltest du nicht vergessen: Die Geschwindigkeitsbegrenzung in den USA auf den Autobahnen und auch sonst überall. Man reist dadurch zwar mit dem Mietwagen sehr entspannt (sagt jemand, der es normalerweise hasst, Auto zu fahren *gg*), aber man braucht auch dementsprechend lange und die Entfernungen sind riesig. Da verbringst du schon mal 3 oder 4 Stunden im Auto.

Ach ja, was ich ganz klasse fand: Mit dem Auto durch die Häuserschluchten der Wolkenkratzer zu fahren. So etwas hast du in Deutschland nicht, nicht einmal in Frankfurt - das ist überhaupt kein Vergleich.

Ein Warnhinweis noch: In den USA gilt auch auf Autobahnen rechts vor links. Diejenigen, die von draußen kommen, fahren also „einfach rein“.

Schöne Grüße und viel Spaß,

Petra

Hallo Traveller,

ich pflichte der Vorrednerin bei und ergänze:

Vegas ist für mich nur dann interessant gewesen,
wenn man Fan eines Stars ist,
der dort gerade für lau oder preiswert auftritt;
ansonsten:
SF - hoffentlich gutes Wetter, nicht zu früh planen,
SF - 2-Tagesfahrt nach Norden, Küstenstraße
LA - 1 Tag Studios, im übrigen Haufendorf
LA - Tagesfahrt nach San Diego, toller Safari-Zoo
… (meine ich als Zoo-Gegner)
LA - Tagesfahrt grenzüberschreitend nach Tijuana,
… dorthin, wo Sterilität in Real Life sich verwandelt

mfg:stuck_out_tongue:it
[höchst.neidisch]

Schliesse mich meinen Vorrednern an, Las Vegas würde ich weglassen.

Idee: Erst vier Tage San Francisco, zwei Tage in den Norden an die Küste nördlich von San Francisco. Für die Fahrt nach LA: Am ersten Tag würde ich vom Norden nach Monterrey fahren und übernachten. Am nächsten Tag die California 1 runter bis San Luis Obispo (dieser Streckenabschnitt ist der schönste). Dann weiter in Richtung LA, evtl. Übernachtung in Santa Barbara, das ist eigentlich ganz schön (wenn meiner Erinnerung nach abends nicht so sehr viel los war). Danach dann den Rest in LA und/oder San Diego verbringen, wobei ich persönlich San Diego bevorzugen würde, aber das ist Geschmackssache.

Hallo,

im September 2001 hab ich eine ähnliche Reise unternommen und kann die Route nur empfehlen:

  1. Flug nach SanFrancisco
    Hier kann man 3-4 Tage einplanen und die Stadt erkunden. Für mich ein absolutes muss bei einem Aufenthalt an der Westküste

  2. Wir sind damals durch den Yosemite-Nationalpark gefahren, haben dort übernachtet und am nächsten Tag weiter nach L.A.
    Wahlweise kann man auch die Küste entlang und dort irgendwo einen Zwischenstopp machen. Beide Varianten sind wohl sehr verlockend

  3. 3 Tage L.A. reichen völlig aus. Ich fand die Stadt recht öde. Es ist ganz nett, mal ne Stadtrundfahrt zu machen und sich dann ein paar Ecken selbständig anzuschauen, aber mein Fall wars nicht. Auch die Universal Studios waren für mich eher unnötig. Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft

  4. Wir sind anschließend nach LasVegas gefahren. Ursprünglich waren 2 Tage geplant, aus denen wurden aufgrund des 11.09.2001 allerdings 5. Im Gegensatz zu meinen Vorrednern kann ich Las Vegas sehr empfehlen. Zum Einen hat man die Möglichkeit, sich ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen, die nicht allzu weit entfernt sind (Hoover Dam, Death Valley, Grand Canyon,…) zum Anderen kann man mit gutem Gewissen mal ein oder zwei Tage ausspannen, im Pool liegen und sich Abends die Stadt anschauen, ohne das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen. Darüber hinaus fand ich die Athmosphäre in LasVegas unglaublich.
    Unterm Strich ist das selbstverständlich Geschmackssache.
    Gabelflüge nach San Francisco und von LasVegas sind übrigens nicht teurer und auch Mietwagen können ohne Mehrkosten in San Francisco gemietet und in LasVegas abgegeben werden.

Viel Spaß
Steffen

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Vielen Dank für eure Tipps!!! owT
.

Hi!

Ich möchte im April gerne in die USA reisen - leider habe ich
nur 2 Wochen Urlaub.

Aus meinem ursprünglichen Wunsch, unbedingt San Fransico sehen
UND erleben zu wollen, kommt inzwischen die Idee auch Las
Vegas zu sehen (dann Inlandsflug nach SF) und anschließend mit
dem Auto den Highway No 1 runter nach Los Angeles (ca. 2 Tage
Aufenthalt dort).

Nun stellt sich die Frage, ob das insgesamt evtl. viel zu viel
ist bzw. wieviel Zeit man denn für die Fahrt von SF nach L.A.
einplanen muss, wenn man die Highlights auf der Strecke
ausreichend würdigen will.
Denn ich möchte SF doch wirklich ausgiebig erleben.

Normalerweise braucht man für den typischen Südwest-Rundtrip mit dem Auto gute 3 Wochen.
Was man sehen sollte: LA (1-2 Tage reichen, langweilig und steril), San Francisco (3 Tage, sehr schön), Monterrey (wenn man auf Oldtimer steht, dort gibt es zahlreiche Händler), Yosemite Park (auch zum Wandern), Las Vergas (unbedingt ansehen! Für mich ein Highlight des Trips), Grand Canyon (wenn das Budget es erlaubt, mit Helikopterflug, feine Sache), Bryce Canyon (unbedingt!), Hoover Damm, evtl. noch Flagstaff für ein Rodeo.

Ist so`ne Sache: man will möglichst viel sehen, wenn man schon
mal „in der Gegend“ ist - aber in Hektik soll das ganze ja
auch nicht ausarten. Und wenn man am Ende nichts so richtig
gesehen hat, ist das auch blöd.

So ist es.

Wer kann mir hier Tipps geben? Danke euch schon mal im
voraus!

Mein Tip ist, sich für den Trip 3 oder sogar 4 Wochen Zeit zu nehmen. Wenn Du dieses Jahr nur 2 Wochen los kannst, würde ich Dir eher den Nordosten der USA empfehlen. Von Boston hoch nach Maine oder sogar bis Montreal. Das ist wunderschön und in 2 Wochen gut zu machen. Es gibt auch dort viel zu sehen, allerdings kann man im April noch nicht ins Meer. Vor allem Montreal würde ich aber egal wann besuchen. Die Stadt ist wirklich klasse. Muss ich bald mal wieder hin…

Grüße,

Mathias