USA (New York) Urlaub

Hallo erstmal an alle!

Mein Problem beschäftigt sich mit den USA Einreisebestimmungen nach dem 11. September. Ich hab mich auf einigen Websites schon in das Thema eingelesen. Z.B., dass man für weniger als 90 Tage Urlaub kein Visum braucht, dass man am NY Airport biometrische Daten von sich nehmen lassen muss… etc.
Aber nun hab ich doch noch eine Frage, die sich individuell auf meine Person bezieht.
Also, zu meiner Situation:
Ich bin 19 Jahre alt, schreibe im April mein Abitur und möchte danach (Ende April/Anfang Mai) für eine Woche nach New York. (Natürlich nicht geschäftlich oder so, sondern aus rein kulturellem Interesse)
Nun ist es aber nunmal Tatsache, dass ich einen arabischen Nachnamen (und einen griechischen Vornamen, aber das sollte ja kein Problem sein, oder?) Eigentlich ist der Nachname franco-arabisch, aber ich weiß nicht, ob das einen Unterschied macht.
Kann es möglich sein, dass sie mich nicht in NY einreisen lassen und mich ins nächste Flugzeug nach Hause stecken, weil mein Name arabisch klingt und ich dunkle Haare habe?
Vielleicht sollte ich damit euch eine Antwort leichter fällt, noch erwähnen, dass ich weiblich bin und deutsche Staatsangehörige. (Auch in Deutschland geboren, besitze also auch den maschinenlesbaren Reisepass)
Ich würde mich über eine schnelle und präzise Antwort freuen, damit meinem Abi-Urlaub nichts mehr im Wege steht.

Alles Liebe, esche90

Hallo,
im grossen und Ganzen dürfte deine Anreise kein Problem sein. Horrorgeschichten gibt es natürlich und die Amerikaner entscheiden manchmal willkürlich dies gilt jedoch für alle Hautfarben und Staatsangehörigkeiten. Fahr einfach und finde es raus, NY ist klasse und du solltest dich da nicht zu sehr einschüchtern lassen!

Hallo und vielen Dank für die schnelle Antwort! :smile:

Also, Unsicherheit bezüglich meiner Einreise besteht weiter. Wobei ich meine, dass man mir meine arabischen Wurzeln (mein Vater ist aus Tunesien, also nichtmal aus einem der nahöstlichen Krisenherde) kaum ansieht.
Meine Hautfarbe ist gerade jetzt im Winter nicht viel dunkler als die von anderen Deutschen. Nur meine Haare sind eben pechschwarz und meine Augen hellbraun. Und eben dieser verflixte Name.
Aber es wird doch wohl vor allem auf den ersten Eindruck der Beamten vor Ort ankommen, oder? Ich bin konfessionslos und wie gesagt, in Deutschland geboren. Ansonsten ziemlich klein, mit Brille.

Ich habe nur Angst, dass ich mich finanziell überhebe ohne davon Nutzen zu haben. Also dass ich quasi meine 500,600 Euro für Flug und Unterkunft in den Wind schieße, wenn mich die Beamten dort gleich wieder in den nächsten Flieger zurück setzen.

Könnte mich ein Reisebüro näher beraten?

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Hallo,

ich habe persönlich den Verdacht das jedwede Schikane auf die Laune des Homeland Security Officers ankommt.

Vor einiger Zeit bin ich nach Philadelphia gefolgen, in der ca. 15 Leute umfassenden Schlange standen teilweise arabisch aussehende Leute, teilweise Durchschnittsbürger und ein „Punk-Light“ (ich).
Der erste „Araber“ (keine Ahnung wo der herkam, aber er sah arabisch aus) wurde gute 10 Minuten ausgefragt, die Leute danach hatten wenig Probleme und als ich dann an der Reihe war wurde auch mehrmals nachgefragt, so in der Art von: Warum waren Sie letztes Jahr in Australien? (Warum nicht?) Warum wollen Sie ausgerechnet jetzt in die USA? (Verwandschaft besuchen) Wie können Sie sich das leisten? und so weiter… Dann durfte ich mit meinem ganz normalen deutschen Namen auch endlich einreisen :smile:

Ich denke wenn dein Name nicht auf der Terrorliste* steht, dürftest du mit der Einreise keine Probleme bekommen.

* Die Terrorliste findest du hier:
http://ec.europa.eu/comm/external_relations/cfsp/san…
Und hier kannst du nach einem bestimmten Namen suchen:
http://ec.europa.eu/comm/external_relations/cfsp/san…

Gruss & viel Spaß in NYC
Julia

Könnte mich ein Reisebüro näher beraten?

Du wirst von allen das Gleiche hören: So schlimm ist es nicht, wie Du es Dir vorstellst, aber eine Garantie gibt keiner. Im Reisebüro kannst Du mal fragen, ob eine Reiseabbruchversicherung in solch einem Fall zahlen würde.

Als Vorbereitung könntest Du noch in Deiner Nähe zur US-Vertretung gehen und Dir ein Visum geben lassen. Das dürfte das Prozedere bei der Einreise erleichtern. Ist aber auch keine Garantie!

Hi,
ich würde mir da keinen großen Kopf drum machen.
Solange du keine e-Mails mit osama und Konsorten austauschst und einen gültigen, Maschinelesbaren Reisepass hast, wird nicht viel passieren. Außer du schaffst es nicht die Einreiseformulare richtig auszufüllen oder gibst so intelligente Antworten „Muß man das hier“ wenn der von der Homeland Security dich fragt ob du Waffen mit dir führst. (Live erlebt)
Auch würde ich dir abraten mit Gepäck oder sonstigen Teilen zu fliegen, die mal Drogenberührung hatten. Die neuen Geräte haben bei mir mal ne zerbröselte Paracetamol mit Codein für Dope gehalten.(Codein ist halt nah dran)
Lass dir von den Medien nur nicht so viel Angst machen.

Viel Spaß, bin Anfang Mai auch mal wieder drüben.
Take Care
Gerhard

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