USA Tour

Hallo,

ich möchte gerne im Oktober 07 alleine für ca. 17 Tage in die USA fliegen.
Am liebsten würde ich eine Tour unternehmen, die im südwestlichen Teil liegt, die ich dann mit dem Mietwagen absolvieren möchte.

Wo kann ich günstig Flüge dafür buchen, bzw. auch den Mietwagen gleich bestellen ?

Gibt es Info´s welche Tour da speziell zu empfehlen ist? Wo kann man da günstig übernachten, gibt es private Unterkünfte dort ??

Danke und Gruß, Marsi

Hallo Marsi,

die Motels sind meist nicht so teuer (vielleicht so ca. $30 pro Nacht). Das Problem ist, dass das ein Zimmerpreis ist. Du zahlst alleine also genauso viel wie zu viert. Nicht schön - aber was will man machen. Bezahlbar düfte es beim derartigen Dollarkurs sein.

Auto mieten: Da würde ich mir hier Angebote suchen, also nicht erst drüben buchen. Frag mal im Reisebüro nach Angeboten. Warum? Die Versicherung lässt in den USA oft sehr zu wünschen übrig. Ich habe z.B. mal einen Vertrag gesehen, da wollte die Versicherung im Schadensfall bis $2.500,- aufkommen. Ich fragte natürlich, „ja und wenn mehr Schaden entsteht?“ Der Angestellte zuckte nur mit den Schultern. Ich habe mein Auto dann woanders gemietet.

Wohlgemerkt, handelt es sich hierbei auch um den bei einem eventuellen Unfallgegner entstehenden Schaden. Wenn du so einen Vertrag hast, und dir läuft einer vor’s Auto, dann kannst du wahrscheinlich für den Rest deines Lebens nirgendwo mehr hinfliegen (außer mit Ryanair mal nach London), weil du nämlich finanziell ruiniert bist. Von daher: Miete das Auto lieber von hier aus. Das ist auch nich teurer, aber du hast eine vernünftige Vollkaskoversicherung dabei. … Natürlich bekommt man auch in den USA Vollkasko und Diebstahlsicherung mit angeboten. Das ist dann aber im Endeffekt auch nicht billiger als die Angebote in den Katalogen der Reisebüros.

Infos zur Tour: Da würde ich mir einfach ein paar Reiseführer aus der Bücherei ausleihen, die durchblättern, und mir dann die Route selber zusammenstellen. Wenn du eh mit dem Auto unterwegs bist, warum dann nicht die Tour so planen, dass sie genau deinen Intessen entspricht?

Schöne Grüße und viel Spaß,

Petra

Petra hat absolut Recht. Mietwagen sollte man möglichst immer (egal wohin die Reise geht) schon in Deutschland buchen. Gerade für die USA gibt es sehr gute und preisgünstige Angebote, bei denen alle Eventualitäten abgesichert sind. Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Dertour gemacht. Meine Kd. hatten einen Unfall mit Totalschaden und mussten dank „Rundum-Sorglos-Paket“ für keinerlei Kosten aufkommen.

Mietwagenpreise kanst du hier vergleichen

http://www.billigermietwagen.de/

Hallo,

schau doch mal bei http://www.touramerica.de rein, da haben wir im letzten Jahr auf Empfehlung eines Arbeitskollegen unsere USA-Reise gebucht.
Einige Städte die wir sehen wollten standen schon fest und das Reisebüro hat uns Hotels und Mietwagen „rundherum“ gebucht.
Die Empfehlung kann ich nur weitergeben.

Schöne Grüße und viel Spaß bei den Vorbereitungen
Miriam

Hallo Marsi,

Wie immer bei solchen Fragen nach Reisetips kommt es natuerlich darauf an, welche Dinge Dich interessieren. Der Suedwesten der USA hat eine ganze Menge an Sehenswuerdigkeiten (zu meist Landschaften, sprich National/State Parks (NP)). Wie Deine Reise dann verlaeuft kommt u.a. darauf an, ob Du z.B. einfach einen bestimmten Ort besucht und gesehen haben moechtest (z.B. National Park XY) oder ob Du dort auch laenger verweilen und vielleicht sogar abseits der Touristenpfade wandern moechtest.

Eine Reise koennte z.B. so aussehen: Du fliegst nach Las Vegas, nimmst Deinen Mietwagen in Empfang und faehrst in ein paar Stunden zum Zion NP. Ich fand Zion zwar nicht so toll, aber ich weiss jetzt, dass man in Zion auf mind. einem der hoeher gelegenen Wanderwege gewesen sein muss, um begeistert zu sein.

Von Zion ist es nur ein Katzensprung zum Bryce Canyon NP. Bryce Canyon ist fuer mich der beeindruckenste NP, den ich bisher in den USA besucht habe. Man kann hier alle Aussichtspunkte mit dem Auto anfahren (wie uebrigens in fast allen NP in den USA). Aber es gibt natuerlich auch tolle Wanderwege. Von Bryce Canyon faehrst Du zum Canyonlands NP und/oder Arches NP, wobei Du da aber einige Stunden unterwegs sein wirst. Fuer beide Parks kannst Du in einem Motel in Moab uebernachten.

Als naechstes machst Du Dich auf den Weg nach Mesa Verde NP und besichtigst Ruinen vergangener Indianerkulturen. Nun orientierst Du Dich wieder nach Westen und faehrst ins Monument Valley. Falls Du Zeit hast, kannst Du unterwegs auch Canyon de Chelly National Monument besichtigen. Von Monument Valley aus faehrst Du nach Page an den Lake Powell. Dort gibt es einen grossen Staudamm und den Horseshoe Bend des Colorado Rivers, aber das wirklich interessante dort ist Antilope Canyon.

Als naechstes steht der Grand Canyon auf dem Programm, den man meiner Meinung nach in 2 Tagen abhandeln kann, wenn nicht auf ausgedehnte Wanderungen aus ist. Vom Grand Canyon aus bist Du in ca. 6 Stunden wieder in Las Vegas und besichtigts unterwegs noch den Hoover Damm.
Entweder Du goennst Dir nun ein paar Tage Auszeit in Las Vegas oder - falls Du noch Zeit hast - faehrst ueber Death Valley und Yosemite NP nach San Francisco. Alternativ bist Du von Las Vegas aus auch in 5 Stunden in Los Angeles.

Ich denke, diese Tour kann man in 17 Tagen schaffen, aber dann ohne lange Aufenthalte in den einzelnen Parks.

Zum Mietwagen wurde ja schon einiges gesagt. Buche den Wagen auf jeden Fall von Deutschland aus. Hier noch ein Link: http://www.holidayautos.de/. Da Oktober keine Hauptreisezeit mehr ist, findest Du sicher ohne Probleme Motels. Allerdings sind Motels in den abgelegenen Gebieten des Suedwesten nicht so zahlreich vorzufinden. Plane daher immer genau, wie weit Du an einem Tag fahren kannst. Private Unterkuenfte wie Inns oder B&Bs gibt es wohl kaum. Aber vielleicht findest Du hier nette Menschen, die Dich bei sich wohnen lassen: http://www.hospitalityclub.org/. Ich kann Dir ausserdem noch folgende Reisefuehrer empfehlen: http://212.227.163.63/site/adults/book.php?category=…
http://212.227.163.63/site/adults/book.php?category=…
Und falls Du noch nach Kalifornien kommst:
http://212.227.163.63/site/adults/book.php?category=…

Und dann noch:
http://www.nps.gov/
http://www.antelopecanyon.com/

Viel Spass bei der Planung!

Marcus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Marsi,

Markus hat schon eine ganz gute Tour zusammengestellt. Aber alles
hängt natürlich schon von den eigenen Interessen an. Vielleicht
willst Du ja ein wenig mehr Kultur oder Strand, dann bleibst Du eher
an der Küste und fährst da den Highway #1 runter. Motels sind
einigermaßen unproblematisch, am Wochenende allerdings gibt es in
Nationalpark-Nähe sehr häufig „no vacancy“ zu sehen. Vor allem am
Grand Canyon. Da sehr rechtzeitig nach einer Unterkunft umsehen. Oder
noch besser, im voraus buchen. Das macht auch die Unterkunft, bei der
man vorher ist, wen die Kette eine Niederlassung im nächsten Ort hat.
Mietwagen - wir hatten keine Probleme vor Ort einen (günstigen) Wagen
zu finden, der voll versichert war. Die amerikanischen Touristen sind
selbst Sicherheitsfanatiker, die am liebsten alles versichert hätten.
Preise kann man ja leicht übers Internet vergleichen, aber die
Unterschiede sind nicht sooo groß.
Wichtig: Ein wenig planen und für die Parks immer genügend Zeit
einplanen. Sonst sieht man nicht viel. Spart Geld: Kombikarte für
alle Nationalparks.
Viel Spaß
Richard

Hallo

die Motels sind meist nicht so teuer (vielleicht so ca. $30
pro Nacht). Das Problem ist, dass das ein Zimmerpreis ist. Du
zahlst alleine also genauso viel wie zu viert. Nicht schön -
aber was will man machen. Bezahlbar düfte es beim derartigen
Dollarkurs sein.

Da muß ich widersprechen - selbst die immer recht günstigen Motel6 sind inzwischen doch eher bei 50 $ angesiedelt denn bei 30 $.

30$ als Hotelpreis gilt wirklich nur noch in ganz wenigen unrenovierten Motels, oder in Gegenden, die eher touristisch unbeleckt sind.

Nichtsdestotrotz kann man mit der Webseite www.motel6.com ganz gut mal ein Preisklasse für die geplante Reise feststellen und das Budget festlegen.

Wendy