USA vs. Europa

Die USA betreiben einen agressiven
Anti-Europa-Kurs, der von dem Über-
bewerteten Karriereopportunisten
Fischer nicht thematisiert wird.

  1. Der Versuch Rußland in Nato zu
    drängen, bei gleichzeitigem Rückzug
    aus derselben in logistischer wie
    personeller Hinsicht relativiert
    Europas weltpoilitischen Einfluß
    nicht nur, es degradiert Europa
    zu 24h-„Solidaritätsadressen“-For-
    mulierern.

Die Auflösung der Nato unter einer
franz.-dt. Vordenke ist faßt unmög-
lich, wenn (das fett von USA dafür
gesponserte) Russland ständig einen
davon brabbelt, daß nur die Nato
den Frieden erhalte.

  1. Das Engagement der USA in der Tür-
    kei ist nicht weniger antieuropaagres-
    siv: Die Türkei ist der Staat, welcher
    den Iraq am Leben erhält, der jeden
    Boykott Saddamned Husseins unterläuft.

Wenn nach Ecevit eine liberale Europa-
lustige Fraktion an die Macht kommt,
steht Kerneuropa vor einem Dilemma.
Die islamische Türkei ist ein isla-
mischer Staat und von der Säkularisie-
rung seit Atatürk nie weiter entfernt
gewesen.

Das Interesse der USA liegt darin,
mit der Unterstützung der Türkei
die ohnehin schwache Blüte einer
„Europäischen Armee“, welche die
US-Kasper mehr fürchten, als der
Teufel das Weihwasser, zu relati-
vieren: Russen im Osten, Türken
im Süden = Grenzkulturen werden
billig aktiviert (vgl. Huntington
zum Thema!).

  1. Es würde die USA nicht sonder-
    lich ärgern, wenn in Europa isra-
    elische Zustände herrschten, wie
    es die USA nicht sonderlich ärgert,
    daß in Israel israelische Zustän-
    de herrschen. Im Gegenteil…

  2. Der internationale Gerichtshof
    ist eigentlich nur eine Formalie…
    Die USA haben keine humanistische
    Tradition, sie haben Zitierfähig-
    keit und ein schnelles Vergessen
    und Verdrängen.
    Das onanistische Selbstverhältnis
    der Amerikaner zu ihrem Staat fängt
    wohlweislich bei Ed Gein an und
    hört bei Jed Bush auf.
    Die „älteste Demokratie der Welt“
    ist ein Missverständnis. Die Deko-
    kratie kann aber auch die Masse
    an Verbrechen nicht tilgen, die
    von den obersten Werterepräsen-
    tanten vollzogen wurde.

  3. Wie siehts aus? Leckt Blair
    dem Alpha-Köter Bush immernoch
    die cojones? Oder ist es ihm
    wichtiger bei der Liveübertragung
    der Geschlechtsumwandlung von
    Davidchen Beckhämmchen zugegen
    zu sein.
    In weniger als 20 Monaten betteln
    die unfrei-insularen Untertanen um
    den Euro! (Lustig wär, wenn wir ab-
    sagen würden! Ya cam late…too late!)

(Naja…)

x-nada

Werte Wissende,

ich habe das Eigentliche, die
Frage vergessen nachzuliefern:

Also: Welche Interessen halten
J.Fischer davon ab, deutsche In-
teressen so agressiv zu vertre-
ten, wie dies die USA tun?

Wieso wird die Destabilisierung
Europas von der Opposition nicht
thematisiert? (Der Spreng ist un-
fähig!!)??!

x-nada

Hallo,

Wieso wird die Destabilisierung
Europas von der Opposition nicht
thematisiert? (Der Spreng ist un-
fähig!!)??!

Weil die Opposition den USA nicht nur ergebener sind sondern
hörig.

mfg: Josef

Der Versuch Rußland in Nato zu drängen

Das Rußland das ich kenne hat bereits zwei mal von sich aus Antrag auf Aufnahme in die NATO gestellt (und zwar direkt nach der Gründung der NATO und nach der Auflösung des Warschauer Paktes) und die NATO die ich kenne hat beide Anträge abgeleht.

Die Türkei ist der Staat, welcher
den Iraq am Leben erhält, der jeden
Boykott Saddamned Husseins unterläuft.

Die Türkei ist ein Staat der lieber heute als morgen in den Irak einmarschieren würde um dort die Kurden platt zu machen.

Welche Interessen halten
J.Fischer davon ab, deutsche In-
teressen so agressiv zu vertre-
ten, wie dies die USA tun?

Vielleicht weiß man in den USA genaueres über Fischers ehemaliges Verhältnis zur RAF. Die Veröffentlichung von Fotos, die einen jungen J.Fischer zeigen, der sich mit Polizisten prügelt, waren dann möglicherweise ein Warnschuß vor den Bug.

Die USA betreiben einen agressiven
Anti-Europa-Kurs, der von dem Über-
bewerteten Karriereopportunisten
Fischer nicht thematisiert wird.

Warum auch? Führt zu nix weil wir ohne die USA zumindest militärisch aufgeschmissen wären. Wir sind doch noch nicht mal in der Lage unser eigenes Material zu Hilfseinsätzen zu fliegen.

  1. Der Versuch Rußland in Nato zu
    drängen, bei gleichzeitigem Rückzug
    aus derselben in logistischer wie
    personeller Hinsicht relativiert
    Europas weltpoilitischen Einfluß
    nicht nur, es degradiert Europa
    zu 24h-„Solidaritätsadressen“-For-
    mulierern.

ein klares Jein. einerseits mag es wünschwenswert sein, Russland mit im Boot zu haben um auf eine veränderte Welt-Sicherheitslage zu reagieren.
Andererseit geb ich dir recht, daß die NATO mit ihrer Erweiterung immer handlungsunfähiger wird.

Die Auflösung der Nato unter einer
franz.-dt. Vordenke ist faßt unmög-
lich, wenn (das fett von USA dafür
gesponserte) Russland ständig einen
davon brabbelt, daß nur die Nato
den Frieden erhalte.

hier liegen 2 Fehler vor:

  1. Frankreich ist nicht wirklich NATO-Mitglied!
  2. Die meisten Schulden haben die Russen bei uns!

und noch was:

  1. Die NATO an sich ist eine erhaltenswerte Organisation, nur an den Handlungsprinzipien müsste gefeilt werden.
  1. Das Engagement der USA in der Tür-
    kei ist nicht weniger antieuropaagres-
    siv: Die Türkei ist der Staat, welcher
    den Iraq am Leben erhält, der jeden
    Boykott Saddamned Husseins unterläuft.

Wenn nach Ecevit eine liberale Europa-
lustige Fraktion an die Macht kommt,
steht Kerneuropa vor einem Dilemma.
Die islamische Türkei ist ein isla-
mischer Staat und von der Säkularisie-
rung seit Atatürk nie weiter entfernt
gewesen.

Das kann man so nicht stehen lassen. Die Türkei würde liebend gerne in den Nordirak einmaschieren und nach israelischem Vorbild eine „Sicherheitszone“ einrichten.

Und dass die Islamisten in der Türkei wirklich den Staat gegen Europa ausrichten kann ich mir noch nicht vorstellen. Das türkische Militär hat so was seit der Staatsgründung verhindert und wird dies auch weiter tun.

Das Interesse der USA liegt darin,
mit der Unterstützung der Türkei
die ohnehin schwache Blüte einer
„Europäischen Armee“, welche die
US-Kasper mehr fürchten, als der
Teufel das Weihwasser, zu relati-
vieren: Russen im Osten, Türken
im Süden = Grenzkulturen werden
billig aktiviert (vgl. Huntington
zum Thema!).

Unfug, keiner fordert mehr eine Europäische Armee als die USA. Denn dies würde wiederum Kapzitäten bei den US Streitkräften entlasten und außerdem müssten die USA nicht mehr bei jeder Krise in der Welt Personal bereit stellen.

  1. Es würde die USA nicht sonder-
    lich ärgern, wenn in Europa isra-
    elische Zustände herrschten, wie
    es die USA nicht sonderlich ärgert,
    daß in Israel israelische Zustän-
    de herrschen. Im Gegenteil…

Wilde These, die sich durch nichts beweisen läßt!

  1. Der internationale Gerichtshof
    ist eigentlich nur eine Formalie…
    Die USA haben keine humanistische
    Tradition, sie haben Zitierfähig-
    keit und ein schnelles Vergessen
    und Verdrängen.
    Das onanistische Selbstverhältnis
    der Amerikaner zu ihrem Staat fängt
    wohlweislich bei Ed Gein an und
    hört bei Jed Bush auf.
    Die „älteste Demokratie der Welt“
    ist ein Missverständnis. Die Deko-
    kratie kann aber auch die Masse
    an Verbrechen nicht tilgen, die
    von den obersten Werterepräsen-
    tanten vollzogen wurde.

Was möchtest du damit sagen?
Ja, die USA wollen weiterhin gerne eine Sonderrolle in der Welt spielen - als einzige verbliebene Supermacht.
Aber das hat doch mit deiner Ursprungsthese nix zu tun.

  1. Wie siehts aus? Leckt Blair
    dem Alpha-Köter Bush immernoch
    die cojones? Oder ist es ihm
    wichtiger bei der Liveübertragung
    der Geschlechtsumwandlung von
    Davidchen Beckhämmchen zugegen
    zu sein.
    In weniger als 20 Monaten betteln
    die unfrei-insularen Untertanen um
    den Euro! (Lustig wär, wenn wir ab-
    sagen würden! Ya cam late…too late!)

Na ja. Das mit dem Euro hat doch auch nix mit dem Verhältnis zu den USA zu tun. Das ist schlichtweg unsiniges posten.

(Naja…)

Eben das ist das richtige Schlusswort! Es gibt viele Gründe den USA Rücksichtslosigkeit und reine Vertretung der eigenen Interessen vorzuwerfen. Ja sogar Punkte wo man antiamerikanisch eingestellt sein muss.
In deinem Posting war nicht wirklich eins dabei.

Drum ist es auch kein Wahlkampfthema. (Außerdem sind sich da ja alle Parteien einig.)

Gruß Ivo