Moien
Ok, ich denke, dass mit den Schrittmotoren in Verbindung mit
den Transistoren ist die beste Lösung, auch wenn ich noch
nicht so ganz weiß, wie sowas zusammengebaut wird.
Das erklären die Jungs im Elektronik-Brett besser.
Wie „hart“ die Echtzeit werden muss, kann ich auch nicht genau
sagen, da ich keine Vergleiche hab. Ich weiß allerdings, dass
eine Unterbrechung von 50 millisekunden schon zu lang ist.
50 ms ist verdammt wenig. Da kommst du an Grenzen was die Reaktionzeiten von Relais angeht. Und auch das Umwandeln von analogen Messwerte in digitale Werte angeht … rechne da mal 10-15 ms für das auslesen von 4 Werten ein.
Könntest du mir evtl. noch ein paar Stichworte geben, welche
Möglichkeiten ich habe, von einem Notebook aus diese vier
Schrittmotoren anzusteuern?
Es gibt IO-Karten. Die werden seriel oder per USB angeschlossen und bieten (je nach Ausstattung) zwischen 4 und ein paar hundert digitale Ein/Ausgänge. Es gibt sie mit Relais (220V,2-6Amp, also belastbar) oder mit Transistorausgängen (5-20V, 0.01-0.5 Amp, reicht nicht für einen Motor). DC-Motoren kann man per Relais ansteuern, Schrittmotoren eher nicht (Es geht, aber die Relais überleben nicht lange).
Dann kann man den lpt-Port benutzen. Er hat 8 frei belegbare Ausgänge. Ist allerdings nicht belastbar.
Dann gibt’s MircoController wie z.B. C-Control von Conrad. Das Teil wird seriel an den PC angeschlossen. Läuft auch stand-alone ohne PC. Es gibt eine Variante mit 16 Ein/Ausgängen (nicht belastbar) die gleichzeitig auch noch 8 (6?) Spannungen messen kann (ein Wandler und 8 (6?) Eingänge. Nicht schnell). Der kann 50ms Reaktionszeit einhalten, aber nur wenn man ihn in ASM programmiert. In ASM hat er wenig Platz, gibt bessere. Aber der C-Control ist halt fertig und man muss nicht löten. Ausserdem ist er billig im Vergleich zu anderen bei denen die Entwickelungssoftware schonmal 4 stellig Preisregionen erreichen kann. In Basic macht der so etwa 100-250 Befehle pro Sekunde, kann man also vergessen.
Man braucht 4 Ausgänge pro Schrittmotor. Nicht belastbare Ausgänge kann man per Transistor in Belastbare verwandeln. Solange du im Bereich ±24V bleibst geht das ohne grössere Probleme. Darüber wird es komplexer, aber es bleibt möglich. Bei Wechselspannung (230V) wirds dann richig fies. Genaueres => Elektronik-Brett.
Zum Dateneinlesen gibts auch IO-Karten (seriel, USB, PCI). Meistens können diese maximal eine Spannung gleichzeitig decodieren und zwischen 4-8 Eingängen umschalten. Die lesen so zwischen 0 und 5 oder 0 und 12V mit 8-12 Bit Genauigkeit.
Echtzeit ist mit den Teilen nicht so ganz ohne, besonders wenn du den Beweis führen musst.
Dann hätte ich schonmal einen
weiteren Anhaltspunkt, in welche Richtung ich mich schlau
machen muss.
Conrad und Reichelt haben alles was du brauchst. Lies aber immer die pdf’s durch, da wird so mancher Fallstrick sichtbar.
cu