Hallo
Diese Testberichte würde ich gerne mal sehen. Ich kann mir
kaum vorstellen, dass sich die Protokollgrenzen so auslegen
lassen, dass SATA langsamer wird als USB 3.0.
Schau mal auf Chip
5 G/bit für USB 3.0 und 3 G/bit für eSata
http://www.chip.de/artikel/USB-3.0-Speed-Test-Festpl…
http://www.chip.de/artikel/USB-3.0-Speed-Test-Festpl…
Nun haben wir drei Vergleiche, von denen zwei Aussagen, dass eSATA schneller/besser ist.
Besonders bei Speichersticks ist der Einsatz von eSATA äußerst effektiv.
http://www.chip.de/artikel/Test-Die-schnellsten-Spei…
http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Speicher…
Da ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt habe, glaube ich das Objektiv beurteilen zu können. Auch wenn ich eSATA bevorzuge, für Peripheriegeräte macht USB natürlich Sinn. Aber deren Bandbreite wird in den nächsten Jahren auch USB 3.0 nicht ausreizen können.
Zudem ist die Frage, wie hoch die effektiv nutzbare Bandbreite von USB 3.0 tatsächlich ist. Wenn das Protokoll gegenüber USB 2.0 (real 30 von 60MB/s) verbessert wurde, schafft USB 3.0 vielleicht 2/3 von den 5GB/s (also 417MB/s).
Den aktuellen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber eSATA kann allerdings keine externe HDD nutzen Und eine SSD mit Datenraten >300MB/s werden die wenigsten extern nutzen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA#SATA_in_comp…
Bei einer SSD/HDD ist das interne Protokoll bei so gut wie allen Modellen SATA.
Eine Umwandlung auf die USB-Schnittstelle bringt also entweder keinen Geschwindigkeitsvorteil (SATA II -> USB 3.0) oder sogar einen Verlust (SATA III -> USB 3.0) mit sich.
Von der Geschwindigkeit her ist USB 3.0 also kein Argument, da es entweder langsamer ist als eSATA oder nur genau so schnell.
Von der Datensicherheit her ist das speziell für Datenübertragungen ausgelegte SATA-Protokoll zudem sicherer und effizienter.
Zwar unterstützt USB 3.0 mittlerweile auch schon einige Features von SATA, aber ersetzen können wird es SATA nicht.
Teilweise zwar ein wenig überzogen, aber eine im Grunde richtige Aussage zur Datensicherheit ist hier zu finden:
http://www.nickles.de/c/s/report-externe-festplatten…
http://www.nickles.de/c/s/report-externe-festplatten…
http://www.nickles.de/c/s/praxis-externe-festplatten…
Ein Großteil der Mainboards hat schon seit mehreren Jahren mindestens einen eSATA-Anschluß, üppiger ausgestattete Modelle sogar zwei.
Auch viele Notebooks besitzen einen Kombinationsanschluß aus USB und eSATA. Modelle mit USB 3.0 habe ich jedoch noch keine gesehen, diese würden auch die höheren Kosten für den USB-Controller und das veränderte Platinenlayout an den Endkunden weitergeben.
http://www.delock.de/mail/esatap/esatap.html
http://www.msi.com/index.php?func=newsdesc&news_no=782
http://us.toshiba.com/computers/research-center/tech…
http://www.addonics.com/emerging_technologies/euhp.asp
Und auch Seagate nutzt bei dem Modularen System Flex intern und extern SATA. Der Adapter von SATA auf USB 3.0 ist direkt nach FireWire der teuerste.
http://www.idealo.de/preisvergleich/CompareProducts/…
Zudem lässt sich USB 3.0 nur auf AMD-Chipsätzen ausreizen und benötigt einen zusätzlichen Teiber.
(e)SATA läuft nativ direkt ohne zusätzliche Treiber.
Und da alle externen Festplattengehäuse mit eSATA auch einen USB-Anschluß bieten, ist die Anschlußmöglichkeit auch bei Systemen ohne neuere Anschlüsse gegeben.
Gruß
angerdan