USP - Stehe auf dem Schlauch

Hallo,

ich möchte mich Mitte/Ende 2007 mit einer präventologischen Beratungspraxis (gesundheitliche Prävention) selbstständig machen. Überall habe ich jetzt schon von der Wichtigkeit des USP (unique selling point) gelesen, aber ich habe ein echtes Problem, mir da was einfallen zu lassen.

Kann oder möchte mir jemand dabei helfen? Dann schreibt, was ihr für weitere Infos benötigt.

Für eine prof. Agentur reicht leider mein Geld nicht. Studium ist teuer genug :wink:.

Danke,
LG Maren

Naja, der USP ist ein nicht oder schwer zu kopierender Wettbewerbsvorteil.

Was kannst Du, was andere nicht können?
Warum sollen überhaupt Menschen zu Dir kommen?

Gründest Du in Österreich? Dann kannst über das Wifi Gründungsförderung für derartige Beratungen ansuchen.

Hi,

nein, nicht in Ö - in D.

Tja, es gibt hier noch keine Präventologen im größeren Umkreis. Aber Heilpraktiker, Ernährungsberater, Fitness-Studios und Sportvereine.

Was ist bei mir anders? Das weiß ich noch nicht so genau. Auf alle Fälle individueller als im Sportverein, VHS oder Fitness-Studio (z.B. inkl. Bewegungsanalyse).

Meine Erfahrungen mit HP sind nicht so positiv - und die meisten gehen ja hin, wenn sie krank sind. Zu mir sollen sie kommen, weil sie gesund bleiben wollen und eben präventiv was tun wollen. Klar, auch Übergewichtige für Ernährungscoaching und eine „Diät“-Begleitung bei der Ernährungsumstellung.

Dazu kommt später noch Tai-Chi für die Entspannung und Flexi-Bar Training für die Muskulatur und gegen viele Beschwerden (habe ich hier noch bei keinem Anbieter gesehen).

Weitere mögliche Erweiterungen folgen zu späteren Zeitpunkten - will mich nicht verzetteln.

Als Slogan fiel mir z.B. spontan ein „Wohlbefinden nach Maß“. Aber so richtig haut mich das auch nicht um.

Noch jemand einen Tipp?

Gruß Maren

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Tja, es gibt hier noch keine Präventologen im größeren
Umkreis. Aber Heilpraktiker, Ernährungsberater,
Fitness-Studios und Sportvereine.

Das kann, muss kein Vorteil sein. Die Herausforderung ist dann nämlich den potenziellen Kunden den besonderen Nutzen Deiner Leistung zu erklären.

Also… nimm 3 typische Kunden - wie Du sie erwartest. Aus drei unterschiedlichen sozialen Gruppen. Und erklär doch mal, was deren Nutzen ist. Nicht Deine Leistung sondern der Kundennutzen.

Um ein Beispiel zu bringen: die Leistung eines Taxifahrers ist 3,4,10km Distanz zu überbrücken. Der Nutzen für den Kunden ist a) anzukommen, b) nicht Parkplatz suchen zu müssen, c) währenddessen lesen zu können, d) kein Auto besitzen zu müssen, e) alkoholisiert sein zu können usw. usw. von denen ist kaum ein Nutzen eine Handlung des Fahrers.

Also was ist der Kundennutzen?
Und schrecke vor Trivialitäten nicht zurück.

Nochwas: erkundige Dich doch nach Förderleistungen der regionalen Wirtschaftskammern oder Gründungsstellen. Da ist oft echt viel drin.

Stef
http://strategylife.blogspot.com

USP - Unique Selling Proposition
Hallo,

USP bedeutet "Unique Selling Proposition"

Unter USP versteht man den einzigartigen, der Konkurrenz überlegenen Wettbewerbsvorteil eines Produktes, z.B. beste Qualität, niedrigster Preis u.ä.

QUELLE: http://www.wiwi-treff.de/home/mlexikon.php?mpage=beg…

unique selling proposition (USP)
econ. Alleinstellungsmerkmal {n}

QUELLE: http://www.dict.cc/englisch-deutsch/unique+selling+p…

Gruß
Falke

Vergiss den USP
Hallo,

auch wenn die Mechanismen für Dich ähnlich sind wie die bei einem
großen/größeren Unternehmen, Du musst nicht unbedingt krampfhaft nach
einem USP suchen. Wenn Du sagst, dass es „so was“ bei Dir um die Ecke
nicht gibt, dann ist das ja schon eine Einleinstellung. Ob man die in
einen Slogan packen muss, ist Geschmacksache.
Aber sicher musst Du, wie unten schon angedeutet, die Vorteile, also
den Kundennutzen irgenwo klar definieren. Und gestalten. Und an den
Mann/die Frau bringen. Und ich würde jetzt (einfach aus der
Erfahrung) sagen, das ist nicht Dein Bier (siehe Deinen Vorschlag).
Sonst hättest Du evtl. eine Werbeagentur. Mein Rat: Lass Dir dabei
unbedingt helfen! Mit nichts verbrennst Du mehr Geld als mit schlecht
gemachter Werbung. So teuer ist das gar nicht.
Dafür mal ein Wink mit einer Zaunlatte: Werber sind furchtbar
gestresste und ungesund arbeitende/lebende Menschen. Die brauchen
UNBEDINGT präventive Gesundheitberatung und vieles mehr.
vE
Richard

Guten Morgen,

danke :wink:. Habe mich jetzt entschieden, mich auf die "(Anti-)Good-Aging-Beratung und „Wechseljahre-Beratung“ zu spezialisieren. Speziell in Bezug auf die WJ gibt es so gut wie keine Infos und Hilfen. Zielgruppe ist somit klar definiert, Befragungen in Bezug auf Wünsche, Probleme etc. kann ich in FA-Praxen per Fragebogen durchführen - wenn die mitmachen. Und dann mein Angebot maßschneidern - und darauf basierend Werbung „entwickeln lassen“.

Eine schöne Woche.

Gruß Maren

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