Hallo,
jeder kennt die genannte Frage im McDonald’s. Wird diese AUCH gestellt, um festzulegen welcher USt-Satz zur Anwendung kommt?
16% bei Verzehr im Restaurant und 7%, wenn man den Hamburger mitnimmt? (Ich esse da so gut wie nie und schau auch nicht aif die Quittung)
Soweit ich weiss macht McDonald´s keinen Preisunterschied. Folgt daraus, dass McDonald´s mehr an Kunden verdient, die ihre Hamburger mitnehmen und nicht sofort im Restaurant essen?
Hi,
McDonalds hat zu diesem Thema gegenüber einem Deutschen TV-Sender öffentlich Stellung genommen: McDonalds legt die Preise aufgrund einer Mischkalkulation fest.
Rechnerisch müßte McDonald an der mitgenommenen Ware mehr verdienen.
Schönen Gruß
Christian
Hallo, Michael!
Bereits in den USA, der Wiege von McDonald´s, gehört die Frage dazu:
For here or to go?
In Deutschland wird diese AUCH gestellt, um festzulegen welcher USt-Satz zur Anwendung kommt.
16% bei Verzehr im Restaurant und 7%, wenn man den Hamburger mitnimmt.
McDonald´s macht keinen Preisunterschied, deshalb verdient McDonald´s mehr an Kunden, die ihre Hamburger mitnehmen und nicht sofort im Restaurant essen - NICHT nur wegen der niedrigeren USt, sondern auch weil diese Draussen-Esser ja nicht die Sitzplätze im Restaurant belegen.
Es wurde übrigens schon gegen McDonald´s bzw. gegen einige Franchisenehmer ermittelt, weil die Antwort auf die Frage „für hier oder zum Mitnehmen“ oft falsch in die Kasse getippt wurde (also „to go“ = 7%) und damit ein Umsatzsteuer-Straftatbestand geschaffen wurde.
Kleine Imbissbuden in Deutschland handeln übrigens mit dem Finanzamt einen Prozentsatz aus, den sie von ihrem gesamten Umsatz nur mit 7% USt berechnen, um der Mitnahme der Draussen-Esser umsatzsteuerlich zu entsprechen.
Für Großunternehmen wie McDonald´s-Restaurants geht das aber nicht.
WB