Hallo.
Gestern stieß ich im Lexikon zufällig auf den mir bislang unbekannten namen Utta Danella. Es handelt sich offenbar um eine überaus bekannte Schriftstellerin.
Auffällig war, daß im Lexikon als eigentlicher bürgerlicher Name „U. Schneider“, in einem anderen, das ich zum Vergleich heranzog, „U. Denneler“ stand. Außerdem war überall das Geburtsdatum mit „um 1920“ angegeben. Wie kann es sein, daß bei einer erst im 20. Jahrhunderg geborenen Person nicht einmal das genaue Geburtsjahr bekannt ist?
Moin,
besuch die nächste Bücherei und laß Dir ein gebundenes Buch der Dame zeigen.
Im Klappentext findest Du dann das, was Du suchst.
Gruß
Dirk m.
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Hallo Feldmarschall,
Gestern stieß ich im Lexikon zufällig auf den mir bislang
unbekannten namen Utta Danella. Es handelt sich offenbar um
eine überaus bekannte Schriftstellerin.
Sie ist eine der meistverkauften Bestsellerautorinnen in Deutschland. Allerdings der eher seichteren Klasse, also keine echte Bildungslücke nichts von ihr zu kennen.
Auffällig war, daß im Lexikon als eigentlicher bürgerlicher
Name „U. Schneider“, in einem anderen, das ich zum Vergleich
heranzog, „U. Denneler“ stand.
Danella ist ihr Künstlername. Ihr Geburtsname war Denneler, danach war sie mit einem Herrn Schneider verheiratet. Ist das so schwer zu verstehen?
http://www.daserste.de/uttadanella/utta.asp
Außerdem war überall das
Geburtsdatum mit „um 1920“ angegeben. Wie kann es sein, daß
bei einer erst im 20. Jahrhunderg geborenen Person nicht
einmal das genaue Geburtsjahr bekannt ist?
Vielleicht möchte Frau Danella nicht, dass ihr genaues Alter bekannt wird? Manche Damen sind da etwas eitel …
Ich habe noch die Angabe „18. Juni 1920“ für ihr Geburtsdatum gefunden. Ich kann aber nicht sagen, wie verlässlich diese Angabe ist.
http://german.imdb.com/name/nm0199389/
Grüße
Wolfgang
Hi Dirk,
besuch die nächste Bücherei und laß Dir ein gebundenes Buch
der Dame zeigen.
Im Klappentext findest Du dann das, was Du suchst.
das ist ein etwas blauäugiger Rat. Erstens erhalten nicht alle Büchereien den Klappentext zum Buch - des gibt nämlich welche, die ihn wegschmeißen, oder auf der Buchkarte gekürzt wiedergeben.
Zweitens gilt laut RAK (Regeln für die alphabetische Katalogisierung) sinngemäß, dass bei Personen, die im 20. Jahrhundert geboren sind, der Name und die Daten verwendet werden, die im Buch stehen. Der Bibliothekar, der das Buch katalogisiert, MUSS das übernehmen.
Und der Verlag ist in solchen Fällen auch nicht aufkunftsfreudiger. Glaubst Du, die wollen die Autorin oder ihre Erben ärgern?
viele Grüße
Geli
Moin,
Hi Dirk,
besuch die nächste Bücherei und laß Dir ein gebundenes Buch
der Dame zeigen.
Im Klappentext findest Du dann das, was Du suchst.
das ist ein etwas blauäugiger Rat.
Nöh eigentlich nicht, das wäre eine farbliche Falschaussage.
Sorry meine einfältige und ungenaue Aussage. Mit Bücherei meinte ich ein Geschäft, welches Bücher verkauft.
Dort findest Du bei gebundenen Büchern diesen Schutzumschlag. Auf diesem ist in der Regel auf der vorderen Innenseite der Sinn des Schreibwerkes zu lesen und auf der rückwärtigen Seite Infos zum Autor.
Erstens erhalten nicht alle
Büchereien den Klappentext zum Buch - des gibt nämlich welche,
die ihn wegschmeißen, oder auf der Buchkarte gekürzt
wiedergeben.
Zweitens gilt laut RAK (Regeln für die alphabetische
Katalogisierung) sinngemäß, dass bei Personen, die im 20.
Jahrhundert geboren sind, der Name und die Daten verwendet
werden, die im Buch stehen. Der Bibliothekar, der das Buch
katalogisiert, MUSS das übernehmen.
Und der Verlag ist in solchen Fällen auch nicht
aufkunftsfreudiger. Glaubst Du, die wollen die Autorin oder
ihre Erben ärgern?
viele Grüße
Geli
Gruß Dirk m. (Grauauge)