Sonnenlicht beinhaltet ja UV-Strahlung. Wie sieht es im Schatten aus? Wieviel % der UV A-Strahlung dringt da zu einem durch, wenn man unter dem Sonnenschirm sitzt? Wieviel dringt durch Kleidung hindurch? Müsste man sich angenommen auch im Schatten vor schädlicher UV-Strahlung schützen? Oder sind die Werte dort zu vernachlässigen?
Danke für euere Infos! Lini
UV durch Kleidung
Hallo Lini,
ich habe mal gehört, dass ein T-Shirt etwa so viel wirkt, wie Sonnenmilch mit Schutzfaktor 12.
Ein nasses T-Shirt sogar nur Faktor 6.
Jede Haut hat eine bestimmte Zeit, die sie der Sonne ausgesetzt sein darf. Diese Zeit ist abhängig vom Hauttyp und liegt so etwa bei 10 bis 20 Minuten. Jedes gute Sonnenstudio sollte Dir sagen können, welcher Hauttyp Du bist und wie groß diese Zeit ist, die Deine Haut der Sonne ausgesetzt sein darf.
Wenn Du nun diese Zeit mit dem Sonnenschutzfaktor multiplizierst erhälst Du die Zeit, die Du Dich mit Sonnenmilch der Sonne aussetzen darfst.
Wenn ein T-Shirt also einen Faktor 12 hat, dann heisst das wohl so viel, als wenn es nur 1/12 der UV-Strahlen durchlässt - glaube ich.
Wie es im Schatten aussieht weiss ich leider auch nicht. Würde mich aber auch interessieren !
Sonnige Grüße,
Martin
Hallo Lini,
Sonnenlicht beinhaltet ja UV-Strahlung. Wie sieht es im
Schatten aus? Wieviel % der UV A-Strahlung dringt da zu einem
durch, wenn man unter dem Sonnenschirm sitzt? Wieviel dringt
durch Kleidung hindurch? Müsste man sich angenommen auch im
Schatten vor schädlicher UV-Strahlung schützen? Oder sind die
Werte dort zu vernachlässigen?
NEIN, du wirst auch im Schatten braun und kannst auch dort einen Sonnebrand bekommen.
Insbesondere das UV-Licht wird in der Atmosphäre gestreut und „scheint“ deshalb von allen Seiten und nicht nur aus der Richtung der Sonne, wenn das nicht der Fall wäre, wäre es im Schatten ja Stockdunkel, weil da gar kein Licht wäre.
MfG Peter(TOO)
Hi,
ich habe mal gehört, dass ein T-Shirt etwa so viel wirkt, wie
Sonnenmilch mit Schutzfaktor 12.
Ein nasses T-Shirt sogar nur Faktor 6.
das kenne ich teilweise erheblich anders: Trocken: LSF 10 (also quasi gleich), aber: Naß: LSF 2. Sicherste Methode einen Sonnenbrand zu bekommen ist also, mit einem nassen T-Shirt unbeschwert (mit T-Shirt ist´s ja sicher) stundenlang in der Sonne zu toben. Durfte ich neulich noch an frisch angekommenen Gästen beobachten. Beim folgenden Frühstück konnte man den Abdruck des Bikinis ganz wunderbar erkennen.
Gruß
Christian
Hi,
Sonnenlicht beinhaltet ja UV-Strahlung. Wie sieht es im
Schatten aus? Wieviel % der UV A-Strahlung dringt da zu einem
durch, wenn man unter dem Sonnenschirm sitzt? Wieviel dringt
durch Kleidung hindurch? Müsste man sich angenommen auch im
Schatten vor schädlicher UV-Strahlung schützen? Oder sind die
Werte dort zu vernachlässigen?
zur Kleidung wurde schon was gesagt, was ich unten noch ergänzt habe. Zum Thema Sonnenschirm: Kommt wohl auf den Schirm an. Mal abgesehen vom gestreuten Licht läßt auch jeder Schirm, wenn er nicht gerade aus Blei ist, UV-Strahlung durch. Die Dinger, die Du an vielen Hotelstränden findest, sind einlagig verarbeitet und so durchlässig, daß Du teilweise noch geblendet wirst, wenn Du in Richtung Sonne schaust. Besser sind da die klassischen Hütchen aus Plamwedeln u.ä.
Am besten fährst Du, wenn Du Deinen persönlichen Eigenschutz überschlägig feststellst und mit dem LSF Deiner Sonnencreme multiplizierst. Sicherhaltshalber sollte man noch 10 % abziehen. Für einen vernünftigen Sonnenschirm kann man das Ergebnis noch einen Faktor 2 multiplizieren. Der typische Europäer mit Hauttyp 2 hat bei wintergebleichter Haut einen Eigenschutz von 5-10 Minuten unter südlicher Sonne. Bei einem LSF von 15 ergibt sich daraus eine Bratdauer von ca. 75-150 Minuten. Dabei ist zu beachten, daß die Sonnenintensität in der Mittagssonne (ca. 11.30 Uhr-14.30) deutlich stärker ist, als z.B. um 16 Uhr.
Schattenbräunung ist für die Haut natürlich gesünder, gerade wenn man aus dem dunklen Norden in die Karibik fliegt. Von der Hitze in der prallen Sonne, die auch für den Kreislauf nicht wirklich gesund ist, mal ganz abgesehen.
Noch ein paar Links:
http://www.netdoktor.at/lupe/quizman/quizman.asp?str… (Sonnenschutzquiz)
http://www.sunpoint.de/kunden/beratung/beratung.html („Typberatung“ und mehr)
Gruß
Christian,
der gerade im Süden war und in 4 Wochen wieder dort ist *freufreu*
Hallo Peter,
Danke, deine Erklärung leuchtet ein.
Vereinfacht kann ich also davon ausgehen, dass fast überall mehr oder weniger UV-Strahlung durchdringt, je nach Standort verschieden. Und da UV-Strahlung für unser Auge unsichtbar ist also auch dort, wo kein sichtbares Licht hinkommt, oder?
Stimmt das?
Gruss: Lini