UVP Einpreisung

Hallo,
ich möchte demnächst ein Produkt verkaufen, welches ich selber
herstelle. Es handelt sich dabei um eine Wohnraumleuchte. Der
Herstellungspreis beträgt ca. 60 €. die Leuchte soll iin
hochwerttigen Leuchtenhandel vertrieben werden. Gibt es eine
betriebswirtschaftliche Formel mit dem man den UVP berechnen kann?
Wieviel % vom UVP sollte der Händler bekommen?
Ich habe den UVP jetz mal grob auf 375 bis 425 geschätzt. Kann ich
damit wirtschften?

Freundliche Gruesse

Hallo !
375 - 425 Vk-Preis bei einem EK von 60 EUR ? Aber Hallo !
Die Spanne ist aber happig - naja, wenn Du die Lampe zu diesem Preis vertreiben kannst…

Wie wird die Lampe vertrieben? Über Großhandel, Vertreter … oder willst Du alleine alle Lampenläden abklappern?? Müsste man schon Wissen um einen VK-Preis zu kalulieren.

Nen Händler bekommt üblicherweise 40-45 % vom Bruttopreis.
MFG
Sandra

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Hallo !
375 - 425 Vk-Preis bei einem EK von 60 EUR ? Aber Hallo !
Die Spanne ist aber happig - naja, wenn Du die Lampe zu diesem
Preis vertreiben kannst…

Wie wird die Lampe vertrieben? Über Großhandel, Vertreter …
oder willst Du alleine alle Lampenläden abklappern?? Müsste
man schon Wissen um einen VK-Preis zu kalulieren.

Nen Händler bekommt üblicherweise 40-45 % vom Bruttopreis.
MFG
Sandra

Ich will die Leuchte erstmal über zwei kanäle vertreiben. Meine
Internetseite und dann direkt an den Einzelhandel. Vielleicht könnte
ich ja exklusivverträge mit händlern eingehen um bessere konditionen
auszuhandeln?
Die 375 bis 425 beziehen sich auf den UVP der auf der Internetseite
verlangt wird. Das heisst nach deiner rechnung wäre der preis für den
handel bei 230? Vertreter könnte man ja später mit ins Boot holen.

Gruss!

Hallo !
Der UVP Deiner „Kalkulation“ erscheint mir doch sehr aus der Luft gegriffen!
Eine Kalkulation musst DU anhand Deiner Kosten/Aufwand/Vertriebsstruktur usw ausrechnen. Die 40-45% (die ich angegeben habe) nicht einfach von 375/425 abziehen ! Mein Wert bezieht sich auf den errechneten Wert !

MFG
B_S

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Hallo,

ich denke, Du verwechselst da etwas. Die 60 Euro waren doch nicht der Einkaufspreis für den Einzelhandel, sondern der Selbstkostenpreis des Herstellers. Er will natürlich auch noch etwas verdienen, sonst könnte er sich die Arbeit auch sparen.

375 - 425 Euro kommen mir allerdings auch recht hoch vor. Da ich mich in der Einrichtungsbranche nicht gut auskenne, kann ich da nichts Genaues zu sagen. Ich habe mal gehört (ganz ohne Gewähr), dass Möbelhäuser ihre Artikel zum doppelten EK verkaufen. Mir kämen deshalb ca. 250 Euro passender vor. Aber, wie gesagt, ich habe keine Branchenkenntnisse!

Trotzdem würde ich mich vor der Festlegung des UVPs mal in entsprechenden Läden informieren. Was kosten denn vergleichbare Produkte? Außerdem sollte man sich mal in BWL-Büchern das Thema „Preiselastizität“ ansehen.

Viele Grüße

Anne

Hallo,
Vielen Dank für eure Antworten. Wie errechnet man denn diesen Wert?
Meine Einzelkosten (sorry hatte ich nicht explizit erwähnt) belaufen
sich auf ca. 60 euro. Arbeit, Werbung, Versand sind noch nicht mit
drin. Das sind erst die Teile, die ich einkaufe und dann erst
montiere. Ich habe deshalb nach vergleich mit dem Wettbewerb ein
Schätzung des Marktwerts vorgenommen. Meine Leuchte hat zudem einen
Patentschutz, welcher mir doch vorteile bei der Einpreisung bieten
sollte, oder?

Grüsse

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Hallo B_S,

Der UVP Deiner „Kalkulation“ erscheint mir doch sehr aus der
Luft gegriffen!

na und ?

Eine Kalkulation musst DU anhand Deiner
Kosten/Aufwand/Vertriebsstruktur usw ausrechnen. Die 40-45%
(die ich angegeben habe) nicht einfach von 375/425 abziehen !

Vollquatsch !

richtig ist dagegen deine erste Antwort:

375 - 425 Vk-Preis bei einem EK von 60 EUR ? Aber Hallo !
Die Spanne ist aber happig - naja, wenn Du die Lampe zu diesem
Preis vertreiben kannst

Man nimmt für die Ware den Preis, den man am Markt erzielen kann. Deine Berechnung geht in Richtung Mindestpreis. Unter uns Betschwestern: Verkaufen Thonet, RollsRoyce und Porsche zum Mindestpreis ?

Ciao maxet.

Vollquatsch !

??? Du hälst also nichts von einer Berechnung seiner Kosten? Bis Du Kaufmann? In seine Post weiter unten sagt er u.a. dass er die Kosten für Arbeit, Werbung, Versand nicht mit eingerechnet hat…

Man nimmt für die Ware den Preis, den man am Markt erzielen
kann. Deine Berechnung geht in Richtung Mindestpreis. Unter
uns Betschwestern: Verkaufen Thonet, RollsRoyce und Porsche
zum Mindestpreis ?

Das steht auch nicht in meinem Post!

MFG
B_S

Hallo !
Auf jeden Fall solltest Du die Arbeitskosten,Versand und Werbung mit einrechnen. Montiere mal eine Lampe. Wie lange brauchst Du dazu? Also Deine Arbeitszeit dazurechnen. Wenn Du ein Patent angemeldet hast, gehören auch diese Kosten dazu!

Wenn Du Lust hast sende mir mal ein Foto der Lampe. Vielleicht kommen wir ins Geschäft :smile:

MFG
B_S

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Letztendlich bestimmt der Markt den Preis.

Wenn es vergleichbare Produkte in diesem Preissegment gibt, dann kannst Du dich auch da bewegen. Allerdings gilt es zu beachten das die anderen eventuell bereits gut eingeführte Firmen sind mit Rang und Namen und Vertriebsstrukturen. Du kannst dann wählen zwischen dem „exklusiven“ höheren Preis - oder dem günstigeren darunter. Alles in allem ist es besser den Preis etwas zu hoch anzusetzen und nötigenfalls später zu reduzieren - als umgedreht. Preiserhöhungen kommen nicht immer gut an.

Eine Frage ist auch wieviele Artikel kannst du in welcher Zeit herstellen und in welcher Zeit lassen die sich dann verkaufen? Du solltest den Preis so hoch halten, dass Du nicht schneller verkaufst als produzierst. Aber mit einem zu hohen Preis findest Du wiederum keine Käufer und bleibst auf dem Artikel sitzen.

Letztendlich bestimmt der Markt der Preis :wink: