Was das heißen soll?
"vor Oirer (unserer´) Zeit(rechnung)"! Denn "v.u.Z." = "vor unserer Zeit" klingt wohl sehr fortschrittlich und aufgeklärt, geht doch aber auch davon aus, das "unsere Zeitrechnung" mit dem angeblichen Geburtstermin Jesus´ Christus´ (an den ich glaube, auch und gerade als Nicht"Christ") ÜBEREINstimmt. Denn: ein exakter Anfang "der Menschheit"/"des Menschen", ein Jahr 0 eines Adam´ ist ja trotz aller Bemühungen offensichtlich garnicht feststellbar! (und fast alle biblischen „Eigennamen“ haben ihren Wortsinn in den anatolisch-turkmenischen Sprachen, „Adam“, „Ev-“, „Marya“, „Kayin“ und „Abi“ vor allem, und diese Kultur ist ZIEEEhMLICH älter)
Böse Zungen behaupten ja sogar, „der Mensch“ habe noch gar nicht angefangen!
Ja, wer kann sich denn SCHon schON vorstellen, zu was „Mensch“ erst in der Lage sein wird „nach endgültigem Ende der Feindseligkeiten“???!!!
Imgrunde also nach unserer Zeit.
Das hört sich auch für mich irngwie esoterisch an, aber diese Zeit hat wirklich spätestens mit dem „Irak-krieg“ begonnen, der ein Krieg nicht nur VOR der Weltöfentlichkeit IST.
Ich möchte hiermit eigentlich nicht vielmehr als erklären, warum ich den Vuzzis (zu denen ich auch gehört habe) in Zukunft (wenn ichs nicht vergesse) das V.O.Z. entgegensetzen werde.
Lieber Krüsse, Moin, Manni
Hallo Kurt,
nun da haben wir schon einmal das erste Problem…
Denn unsere heutiges Kalendersystem wurde nämlich schon 46 Jahre vor Christi Geburt durch Julius Cäsar eingeführt.Dieser sogenannte
„Julianische Kalender“ setzte auch den „Nulllpunkt“ mit der Gründung Roms (753 Jahre vor Chr.).
Das Jahr Christi Geburt als „Nullpunkt“ wurde erstmals von dem Mönch Dionysus Exiguus im Jahre 530 (nach Chr.) „verwendet“.
Da dieser Julianische Kalender allerdings nicht konform mit der Planetenbewegung ist,musste man über eine Änderung nachdenken.
Diese wurde durch Papst Gregor dem 8ten im Jahre 1582 durchgeführt.
Dieser bescherte uns den „Gregorianischen Kalender“ der ja noch heute
unser gültiger Kalender ist.
Daneben gibt es aber noch andere Kalendersysteme:
-den Jüdischen,der mit der „Erschaffung der Welt“ am „06.Oktober
vor 5.765 Jahren“ beginnt
-den Mohammedanischen Kalender,der 622 n.Chr. beginnt
(Flucht Mohammeds nach Medina)
-der Kalender der Mayas startet am 13.August 3.114 v.Chr.
um nur einige Beispiele zu nennen.
Quarakteristisch ist allen Systemen,das ein willkürlich gewählter
„Bezugspunkt“ als „Nullpunkt“ dient.
Diese mag aber auch mit der Tatsache zu tun haben,das in früheren Zeiten die meisten Leute weder Lesen noch Schreiben konnten und so nur
ein „Hervorstechendes“ Ereignis auch für sie verständlich war…
mfg
Frank
‚Denksysteme‘?
Hallo, Frank, eigentlich wollte ich nun gerade mein Postimg
selbst löschen und neu schreiben, weil ich DIE FRAGE nicht
deutlich gestellt zu haben meinte. „Was ist nun deine Frage?“
stellte ich mir die Reaktion vor. Und finde nun deine Antwort,
die ja auch nun mein Posting „bindet/einfriert“.
Ich möchte aber nun doch meine Frage „einfacher“ Stellen und
gleichzeitig präzisieren:
Als:
Was, kiebe Leute, bedeutet eigentlich „v.u.Z.“, vor allem wenn
wir es alternativ meinen zu „n.Chr.“ = „nach Christus“?
Wenn wir sagen: „n.u.Z“ ist "doch nichts weiter als
unseren´ Anschluß an die allgemeingewordene Zeitrechnung!" Dann schließen wir uns dieser dsoch an, also warum bleiben wir dann nicht bei "nach Christus"? Nur weil wir zu "wissen" meinen, was Christus´ aufr deutsch
bedeitet? (Ich glaube, es bedeutet `Gesalbter´)
Ist das was schlechtes, „nach dem Gesalbten“?
Und wie ist es, wenn wir sagen: „10° unter Null“?
Wo doch inzwischen fast jeder weiß, daß der „qabsolute Nullpunkt
bei ~-370°C liegt?
Müßten wir dann nicht eigentlich „10! n.u.N.“ (= nach unserem nullpunkt“ sagen?
Übergens: wenn ich sage: „ich glaube an Jesus Christus“, so will
ich damit sagen, „daß er gelebt hat“ (und gleichzeitig,
daß wir alle Jesus Christus sind - ohne damit predigen zu wollen).
Dieser mein Glaube ist so wie der „mein Glaube an Albert Einstein“,
nämlich 1. daß er gelebt hat und 2. daß er eine geniale Sicht hatte.
Ich „glaube“ übergens nicht an Dschordsch Dabbelju.
Ich WEISS, daß er lebt und Präsident der USA ist.
Tscha, aber letztlich das auch nur von „unserem Partnersender“.
NATÜRLICH braucht die Menschheit einen Azeitlichen Anfangspunkt!
Alleine schon für ein Minimum an „ordnendem Geschichtsbewußtsein“.
Aber für WICHTIGER halte ich die Orientierung nach (zeitlich)
VORNE. Das aber nucht sosehr technisch, sondern sozial und
gattungsbezogen, „den menschen“ betreffend…
Nun bin ich nur noch gespannt, was von diesem thread morgen noch
vorhanden ist und nicht der „Trollkontrolle“ zum Opfer gefallen!
Lieber Krüsse, moinmoin, Manni
Pst.: Nun doch der Deutlichkeit halber noch einmal meine Frage:
"Was bedeutet eigentlich „nach unserer Zeit“?
Quarakteristisch ist allen Systemen,das ein willkürlich
gewählter
„Bezugspunkt“ als „Nullpunkt“ dient.
Diese mag aber auch mit der Tatsache zu tun haben,das in
früheren Zeiten die meisten Leute weder Lesen noch Schreiben
konnten und so nur
ein „Hervorstechendes“ Ereignis auch für sie verständlich
war…
sämtliche menschliche maßeinheiten sind willkürlich bzw. beziehen sich auf einen willkürlich festgelegten nullpunkt/eine einheit. das betrifft sowohl das meter und das kilogramm als eben auch das jahr. welcher kalender würde dir vorschweben, der NICHT auf irgendein willkürlich herausgegriffenes ereignis bezug nimmt, sei es in fiktion oder geschichte?
gruß
datafox
Maß(Einheit) und (An)Zahl
Ciao, data, (0[h]o!") aber ein „Nullpunkt“ ist etwas anderes als eine „Einheit“, und „null Jahre“ ist etwas anderes als „das jahr Null“. Was verstehst Du unter „Anfangsmasse 0“? Naja, in einem chemischen, gezielten Prozeß hat das einen Sinn. Und auch Zeit können wir anhoifen, zB „Urlaubstage“ und auch Arbeitszeit.
Und da kommt dann auch die Frage: „Wieviel jetzt noch?“
Und daher diese Denkweise bzgl. der menschl. Geschichte!?
Also auch „Wesenszeit des Menschen“? („Wesen“ dabei als Pendant zu „Unwesen“). Ich möchte aber noch einmal hervorheben, es geht mir nicht um die „Setzung eines zeitlichen Anfangspunktes AN SICH“ (wobei aber auch da sich immer die Frage stellt: „Anfang von Was?“ - und bei n.Chr. ist das immer der der im wesentlichen „christlichen (also in einem bestimmten Sinne/Maße `aufgeklärten´ Menschheit“), sondern um die nur Scheinalternative: „nach Jesus Christus“ versus: „(nach) unserer Zeit(rechnung)“.
Leider gelang es mir in meinem Anfangsposting nicht, meine Häme in Form der Kreation eines „n.o.Z“ = „nach oirer Zeit“ im Zaum zu halten.
Nun aber kommt end(oder -t?)gültig meine (Bettens)Zeit.
Gute nacht allerseits!
Liebe Krüsse, Moin, Manni
Pst: und, liebe datafox und Freunde, wo bitte fängt nun das im Louvre in Paris liegende Urmeter an?
Klar, EIN bestimmter Meter hat sogar zwei Anfänge…*g*
Also fängt das Urmeter auf jeden Fall in Paris an!
Aber ob es nun auch irgenWANN aufhört?
Das Thema läßt sich sicherlich philosophisch (auch ohne Beteiligung von sturierten Philostern) beliebig vertiefen, aber ich hoffe, nun meine eigentliche Fragestellung deutlich gemacht zu haben.
Pst: hat das denn schon eine[r] mitgekricht:
trk.: adam´ = Mensch/Mann; ev-´= Heim/Famile/Ehe frau; Marya´ = Mutterziege/schaf; kayi´ = Schwager; A[^ga]b[a]i]´= älterer Bruder
Und erst gestern hörte ich in einer TV Doku über Persien vom etymologischen zwischen Persepolis´ und Paradies´
Letzteres hat also ursprünglich nichts mit Par´ (=Knete auuf Türkisch) zu tun.... Und Eden´ kommt sicher wohl auch nicht von Eh, Dirne…
Ciao, e boona nutte!
Moin, Manni
Willkürlicher Zeitpunkt…
Hallo Kurt,
Was, kiebe Leute, bedeutet eigentlich „v.u.Z.“, vor allem wenn
wir es alternativ meinen zu „n.Chr.“ = „nach Christus“?
Wenn wir sagen: „n.u.Z“ ist „doch nichts weiter als
`unseren´ Anschluß an die allgemeingewordene Zeitrechnung!“
Dann schließen wir uns dieser dsoch an, also warum bleiben wir
dann nicht bei „nach Christus“?
Wie ich bereits gesagt hatte,es handelt sich um einen „Willkürlichen“
Bezugspunkt,der hier in Deutschen Landen (und auch in den meisten EU-Ländern und im Orient sowie in Nord-Amerika) mit der Geburt Christi
gleichgesetzt wird und alles davor wird „als vor unserer Zeitrechnung“
bezeichent…
Und wie ist es, wenn wir sagen: „10° unter Null“?
Wo doch inzwischen fast jeder weiß, daß der "qabsolute
Nullpunkt:bei ~-370°C liegt?
Der liegt bei etwa - 270 Grad Celsius…:-=)
Müßten wir dann nicht eigentlich „10! n.u.N.“ (= nach unserem
nullpunkt" sagen?
Nein,da per DIN (jetzt EN-Norm) die Bezugspunkte für die Temperatur-Messung festliegen…
mfg
Frank
Moin, moin Kurt,
manche Deiner Gedanken sind ja, wenn auch in krudes Deutsch verpackt, erstaunlicherweise erwägenswert. Erstaunlicherweise deswegen, weil imho die Sprache das dahinterliegende oder -stehende Denken verrät, und da stelle ich mir vor, daß, je krauser das Deutsch, auch die Gedanken desto krauser sein müßten. Je nun, sei dem wie ihm wolle.
Zuerst aber einmal das, was ich überhaupt nicht billigen kann: Deine Versuche, irgendwelche Etymologien aus irgendwelchen Homophonien (Gleichklängen) ableiten zu wollen. So etwas führt in aller Regel in die Irre. Persepolis z. B. hat mit Paradies überhaupt nichts zu tun: Persepolis heißt einfach Perserstadt - Persoi = Perser, Polis = Stadt.
Paradies kommt zwar auch aus dem Griechischen, aber in diesem Falle von paradeisos = Garten.
Nun zu Deiner - merh oder minder undeutlich formulierten - Frage zur Zeitrechnung. Zwar weiß ich nicht, ob Dir an einer konzisen und kohaerenten Antwort überhaupt gelegen ist (ich kann’s mir eigentlich nicht vorstellen, aber sei’s drum!), doch ich will’s versuchen:
Daß der alte Dionysius Exiguus (Im Gegensatz zu Dionysius Areopagita) die Zeitrechnung auf die Geburt Christi eingerichtet hat, ist oft und eindringlich beschrieben worden; das muß ich nicht wiederholen.
Nun gab es offenbar Menschen, die meinten, entweder weil sie selbst nicht an Christus glaubten oder auch, daß religiöse Datierungen in einer ernsthaften historischen Erwägung keinen Platz haben dürften, diese Zeitrechnung vor und nach Christus durch eine religiös und weltanschaulich neutrale ersetzen zu sollen. Da aber der Rest der christlich bestimmten Welt nicht davon abzubringen war, weiterhin vor und nach Christi Geburt zu rechnen, blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Begriffe zu ersetzen. Daher also der Ausdruck „nach unserer Zeitrechnung“ = „nach Christus“.
Damit haben sie sich aber in ein logisches Dilemma begeben, denn die Zeit „vor Christus“ ist ja auch eine Zeitangabe in „unserer Zeitrechnung“. Die Geburt Christi ist ein - wenn auch willkürlich angenommener - Fixpunkt. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob Jesus zwischen 4 und 7 vor Christus geboren wurde. Entscheidend ist, daß wir hier einen Fixpunkt haben, an dem wir unser Zeitraster festmachen können. Der Ausdruck „unsere Zeitrechnung“ ist aber kein solcher Fixpunkt, sondern allenfalls die Beschreibung einer Methode, geschichtliche Ereignisse in ihrer Abfolge zu strukturieren. Insofern ist also die Angabe „v.u.Z.“ totaler Schwachsinn, denn auch ein Datum vor Christus ist ja ein Datum in der Struktur unserer Zeitrechnung. Da kann man mal wieder sehen, wohin einen weltanschauliche oder ideologische Verblendung führen kann!
Das alles, schätze ich aber mal, was Dir schon klar.
Aber ich habe nun noch einen Leckerbissen für Dich: es gab bei den alten Griechen zwei Schlachtrufe - „alalá“ und „eleléú“ (das Letztere muß so ähnlich wie „ololü“ geklungen haben). Wäre es nicht des Schweißes der Edlen wert nachzuweisen, daß unsere (dies ist ein uneigentliches „unser“, weil es nicht meine sind) Karnevalsschreie „Alaaf“ und „Helau“ Abkömmlinge ebendieser griechischen Schlachtrufe sind?
Gruß - Rolf
aber ein „Nullpunkt“ ist etwas anderes
als eine „Einheit“, und „null Jahre“ ist etwas anderes als
„das jahr Null“.
da jahre vergehen, und sich der mensch nur im fluß der zeit begreift, werden sie (genau wie stunden und minuten) mit ganzen zahlen gezählt. genausowenig wie man null kartoffeln essen kann, können auch null jahre vergehen.
die zahl null tritt erst mit dem computerzeitalter auf, als der mensch begann, den sonntag mit „tag null“ zu bezeichnen - vom menschlichen standpunkt totaler schwachsinn.
es gibt weder ein jahr null noch null jahre. es gibt nur einen nullpunkt - das ist das bezugsereignis in der vergangenheit. direkt darauf folgt „die erste sekunde der ersten minute der ersten stunde… des ersten jahres nach X.“
die „jahre vor X“ sind ein rein mathematisches konstrukt. ein natürlicher kalender kann logischerweise immer nur NACH dem bezugsereignis festgelegt werden. meistens ist der nullpunkt ideologisch so gewählt, daß zum ausdruck gebracht wird, daß das was, vor dem nullereignis war, eine „nichtzeit“ ist. (siehe kommunistische kalender, oder auch geburt christi). ein davor war also gar nicht relevant. bei der „erschaffung der welt“ als nullereignis wird diese absurdität besonders deutlich. zeig mir, wo da das jahr null sein soll. (wenn man eine entstehung aus dem nichts einfach mal als gedankenspiel annimmt.) würde der mensch jetzt einen kalender festlegen, wäre wahrscheinlich der urknall das nullereignis.
gruß
datafox
merh_aba und noch merh… 
Hallo, Rolf, ich finde deinen tollen Beitrag erst jetzt und habe ihn nur kurz überflogen bisher. Interessant, der „Alaaf“-Aspekt, kommt doch Haydihaida zweifellos aus dem Türkischen („Vorwärts!“).
Ich habe folgendes vorbereitet (und melde mich sicherlich später noch einmal auf Einzelheiten deines Briefes):
Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön für die Beiträge zur Frage eines „Anfangs der Zeit“. Mir scheint inzwischen die Frage im Grunde darauf zu zielen, WAS WOVON der ANFANG gewesen ist. (mein Hintergrund ist dabei auch die Lektüre von Julian Jaynes: „The Origin of Consciousness“ - „der Ursprung des Bewußtseins“, sowie von einigem von Eberhard Zangger).
Und eben einige Kenntnisse der türkischen Sprache (und auch anatolischer und auch Uigurisch, Sanskrit, zB).
Was fällt einem wohl ein, der erfährt:
- Der Ursprung der Indogermanen/europäer liegt in Anatolien! (Kl. Weissgerber in Zeitensprünge, aktuell)
- a. Türkisch
MARYA´ = Mutterschaf/Mutterziege b. TürkischYOZ´=wild, unzivilisiert („übertragen“)
Beides nach Langenscheidt.
Ich bin allerdings gerade am mich erkundigen bei türkischen Ausgeborenen, was die Endung-ef´ allgemein bedeuten kann, im Türkischen. Tscha, weren nun manche sagen, "aber Maria und Joseph (mit Jesus in ihrer Krippe), das war doch wohl gerade das erste (christlich) zivilisierte Paar, lange nach dem allerersten Paar Adam (=trk.Mensch, Mann´) und Eva (trk.eve´ = Familie, Heim)!" Aber gilt nicht gerade Jesus von Nazareth als "erster Mensch mitaufgeklärtem´ Bewußtsein"? Dernur´ die restliche Welt erwecken/mitziehensoll´?
Wohin gehört nun dieses Thema? Ins Deutschbrett? Ins Geschichtsbrett noch? Oder besser ins Religion&Ethik Brett? Ich weiß es nicht; entscheidet Ihr bitte!
Ich will nur hervorheben, daß meine Motive für die Ausgangsfrage nicht eigentlich abstreiten eines Anfangs der (Menschen)Zeit waren. Dasses damals (in der „Achsenzeit“) weltweit „etwas Neues“ gegeben hat, lehren die Geschichtsbücher ja. Aber WAS?
Und viel wichtiger: Stehen wir nicht in einer Zeit, `wo´ sich erneut etwas Noies anbahnt und anbahnen muß?
Neenee, ich predige nicht, keine Besorgung!
Als Nichtchrist und glz Unheide sowieso nicht.
Aber ich schlage vor, WENN Interesse besteht, das Thema in Reli&Ethik weiterzuführen und es hier zu schließen.
Ciao, da presto, Moin, Manni
Pst: Joseph würde wohl noch sagen: „mach hin, wir fressen zeitig!“
Marya aber vielleicht aber würde etwas später zum Essen kommen…
perforierte Wasser
Ihr liebe Gemeinde, lieber Rolf, "Paradies~-„Persepolis“: so kann einem und auch mir aim das passieren: Irgendwo in meiner gegenwärtig mal wieder trifältigen Literatur (davon 2 zur griech. Mythologie, ein mathematisches) hatte ich auch für mich erstaunliches über einstmals fruchtbares, gut bewässertes Land im alten Persien gelesen, mit Hinweis auf Persepolis als eines der Zentren.
Ich hatte es mir aber leider nicht angestrichen (UND VOR Anführung hier nicht überprüft, leider, Pardon, Riesenfehler!) und finde das jetzt nicht, aber es hatte sich in meinem Kopf festgefressen (obwohl ich eigentlich selber einen etymolog. Zusammenhang zw. Paradies´ und Perse…´ „überhaupt nicht billigen“ würde!).
„erstaunlich erwägenswert“ finde ich aber selbst gerade:
a) im Altgriech. Langenscheidt:
paradeisos HRBR. Tiergarten, Park, Paradies
aber Garten = kä[p]poß
Bei E. Wasserzieher „Woher“, dt. Etymologie):
Paradies…"z. pers. awestl. pairidaeza = Umwallung)
T.J.Hoad („Engl. Etymol.“) dazu noch: pairi (avest.) = around.
Also ist `PER´ nicht nur DURCH, sondern zunächst gerade UNDURCH?!
Meyers Neues Lexikon schreibt:
Parther (altpers. Parthawa): iran. Volk am Kaspischen Meer; Parthenope alter NAME VON NEAPEL (!!!aber Neapolis =Nea Polis´??? Ne ziemlich alte Neustadt, was?) UND (altpers,) Parthawa´, erimmert das nicht an Milawa_nda, das antike (angeblich griechisch gegründete MILET, wo doch trk.: mil´ = Schlamm -nicht nur an der Mündung des Menderes; = griechisch ilüs´/ilos´, aus dem offensichtlich Ilion´ hervorgehen TAT (bei Verlust des M).
Ich „fürchte“ (kainainstück!), die Griechen haben auch hier wieder mal GAR NOCH lange NICHt das ERSTE Wort gesprochen!!! Aber ziemlich abgekupfert wieder mal, wie Pythagoras. Und DANKE, ihr GRIECHEN, Hellenen, Mykener oder auch Kilikier (???) und sPARtaer dafür! Auch wenn ihr nur aus Anatollien gekommen wärt nach `Hellas´ auf der Suche nach einer „NEUEN WELT“!!!
ABER: kamen einst´ IRGENDWELCHE Völker´ überhaupt IRGENWOher? Doch, und gingen auch einst IRGENDWOhin, vor allem, wo sie ohne großen Widerstand (den Tieren hinteher) konnten. Sogar die Kontinente "kamne ja alle IRGENDwo her!
Allerdings:
trk: cennet (dschennett) = Paradies, also (entgegen meiner Hoffnung!) keinerlei (offensichtlicher trürkische etymol. Urgrund. Aber vielleicht wissen Persischkundige weiteres?
Lieber Rolf, ich sehe, du willst nur (auch mein) bestes, und ich deines, und wir beide suchen „die Wahrheit“. (Doch was ist `die Wahrheit´, etymologisch, wo sich der eigentliche, verborgene Sinne eines Wortes/Partikels manchmal erst spät, manchmal noch lange nicht entfaltet hat, wo eben zB das zu beschreibende Gefühl/Streben noch gar nicht „zum Ausbruch“ gekommen ist, aber immer die Leute schon etymo"positief" sind?)
Vor allem auch an alle anderen, denen „es nicht wichtig ist, alles zu wissen, nur und vor allem aber, zu wissen, wo alles steht“ (genaugenommen steht ALLES schon in der Bibel!):
Ich möchte euch und oich gerne zu einem Sängerwettstreit herausfordern, und zwar zu einem Bregensdorming zum Wort `Paradies´, an dessen ENDE vielleicht erst wir „entscheiden“ können, welche Erkenntnisse zu billigen wären.
Zumindest in meinem brainy stomach hat sich gerade eben das Stichwort des „PERFORIERTEN WASSERS“ festgesetzt, im Umkreis der Wortgruppe um `Paradies´.
Ich bin sehr merakli kerametleri (trk. ~für „neugierig auf Wunder“), sowohl auf vielseitige Beteiligung als auch auf vielschichtige Ergebnisse!
Lieber Krüsse, Moinmoin, Manni
Pst: mein experimentelles Doitsch ist genauso wie meine „experimentelle Geschichte“ natürlich (zunächst) eine Provokation, aber eine Provoka vor allem mit Tiefe und in aller Öffentlichkeit an und für MICH SELBST. Merkwürdig, warum „wissenschaftlich arbeitende Experten“ sich so hoifig nicht nur (verständlicherweise) infragegegestellt, sondern gleich erstmal (manchmal sogar persönlich) ANGEgeGRIFFEN fühlen.
Pstpst: bezeichnend ist das Sanskrit-Wort `pur/pura´ für Burg bzw. Stadt (daher doch auch Singapur = Löwenstadt; Eschnapur, vielleicht sogar HamBURG und Canterbury, wobei wengstens auf Trk.: „kent“ = „s[ch]ehir“ = Stadt.
Kanntudas schon?
Pstpst: es steht geschrieben, die Kentauren wären hundertfältig, „glaube ich“. Vielleicht doch AUCH „stierburgig“? AUA! Nicht immer auffe selbe Stelle!
Wie stehen nun Etymologie und Phantasie zueinander?
Ohne Phantasie ist Etymologie jedenfalls çok kuru (sehr trocken/duerr. Kultur gedeiht aber mit kurusuzluk (Dürrelosigkeit)
Pstrpstpst: sind „krause Gedanken“ nicht auch „kroisende Gedanken“? Crossing AND cruising ones…
ohne mit viel Furcht furchende, grabende, fertile soiling
Ranke-Graves: „Griechische Mytholgie“ SEHR empfehlenswert!
Aparte umbordete Paradiese
Pardon, liebste Dataf=x, dattimi nu bidi „ranhängen“ tu,mit
einer Art „Abberation“ in Schlieren ins paradiesische Gefilde…
Hallo, und Guten Morgen, liebe Gemeinde, mit der Suche nach der Etymologie von `Paradies´ schonmal weitermachend, stieß ich auf folgendes, daß ich hier gleich (als „Stichwortsammlung“ für ALLE, für einen gemeinsamen „dialektischen Besinnungsabsatz“) kundtun möchte:
- Sanskrit (muß ich diese Sprache hier vorstellen?):
(Doppelband von Klauzs Mylius)
umzäunen „pracirena, pari-vest“
Rand (grenzlinie) „paryzantá“
Garten „udiána“
Ahnung: `Paradies´ aus „pary-udianaz“ ???
2. Ural-Altaisch (zB Finnisch):
pert…, pärt… Rand (Seite) — Bord=Wand"
par…, „Schwarm, Schar, Partie, Gesellschaft“
Idee: das auf jedenfall verwandt mit „pars pro toto“ (besser wäre wohl `PerLe per Lotto´ - per Le, maestro)
Ich habe übergens gerade im Reli-Brett in einem eigenen Posting auf diese unsere Erörterung hingewiesen und dort meine ursprüngliche Frage nach `Heiligkeit´ von Eigentum zugespitzt auf die nach dem (Eigentum am) Paradies, und würde mich über aller Beteiligung dort sehr froien (imi=in my inhumbility).
Liebe Krüßße, Moin, Manni(Dilda)
das wort „paradies“ ist nach meinem wissen nicht griechischen ursprungs. „para’deisos“ ist bereits ein fremdwort. ich kenne das wort „parde’s“, das „plantage von zitrusfru"chten“ bedeutet. dieses wort hat keine hebra"ische form, ist also a"lter und stammt aus einer anderen sprache aus der gegend, nach meinem wissen aus dem persischen. „pardes“ hei?t aber gar nicht „paradies“. das „paradies“ hei?t im urspru"nglichen text „garten der wonne“ - von orangen und zitronen ist dem namen nach jedenfalls nicht die rede. das garten eden = pardes = paradies ko"nnte aus einer bibelu"bersetzung stammen, wo so einiges durcheinandergeriet, zb. auch der „apfel“. (stimmts?)
gru?
datafox
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