Väter

Nachdem ich mich eben so aufgeregt habe, daß ich hier in Tränen sitze, muß ich etwas fragen.
Warum machen manche Mütter den Vätern, die sich um ihre Kinder kümmern (wollen), das Leben so schwer? Warum muß alles bis zum Erbrechen diskutiert werden, „ich hab recht, ich hab recht, du darfst dies, aber das nicht und das schon gleich gar nicht“…

Dazu zwei Dinge… ich selber bin ein Scheidungskind und die neue Frau meines Vaters hasst mich bis heute, obwohl die geheiratet haben als ich erst 5 war oder so. Sie bezeichnet mich als „die Jugendsünde“ ihres Mannes (ganz im ernst) und gönnt mir nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Ich hatte nur Stress und Krieg und fühlte mich ungeliebt auch von meinem Vater der eher zu ihr hält als zu mir.
—> Deshalb wäre ich doch eher froh, wenn eine „Neue“ Lebensgefährtin meine Kinder mag, akzeptiert und nicht als lästige Störenfriede betrachtet.

Der Vater meiner Kinder hat sich nach unserer Trennung vor 5 Jahren immer seltener gemeldet, und die letzten fast 4 Jahre kaum oder gar nicht mehr, kein Weihnachten, keine Geburtstag, keine Einschulung oder ein Anruf wie es denn geht, kein Brief… NICHTS. Meine Kinder leiden darunter und weinen oft deshalb.

Und dann gibt es Frauen, die vor lauter Egoismus, kleingeistigen Gefühlen, Eifersucht, Enttäuschung,… was weiss ich, Kontakte unterbinden oder derart schwierig gestalten daß es eine Qual wird, alles muss genau geregelt und 35 mal debattiert worden sein bis keiner mehr Spass daran hat…

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

Marianne

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Hallo Marianne,

Warum machen manche Mütter den Vätern, die sich um ihre Kinder
kümmern (wollen), das Leben so schwer? Warum muß alles bis zum
Erbrechen diskutiert werden, „ich hab recht, ich hab recht, du
darfst dies, aber das nicht und das schon gleich gar nicht“…

das verstehe ich auch nicht.

Der Vater meiner Kinder hat sich nach unserer Trennung vor 5
Jahren immer seltener gemeldet, und die letzten fast 4 Jahre
kaum oder gar nicht mehr, kein Weihnachten, keine Geburtstag,
keine Einschulung oder ein Anruf wie es denn geht, kein
Brief… NICHTS. Meine Kinder leiden darunter und weinen oft
deshalb.

Kenne ich nur zu gut… Grade noch, dass der Dauerauftrag mit dem Unterhalt lief. Aber als die böse Tochter es wagte, so intelligent zu sein, dass sie nach dem Abitur noch studieren wollte, da stellte er mit dem Argument: „Du bist alt genug, Du kannst Dir Deinen Lebensunterhalt selber verdienen“ ein. BAFöG kriegt sie z.B. nicht, weil das Einkommen beider Eltern zusammen zu hoch ist (Vater-Anteil vonAmts wegen 1xx €)

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich
der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad
oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

Besser nicht. Der Vater meiner Tochter stand mal so vor 17 Jahren auf einmal in der Wohnung und wollte die Tochter mit auf die Kirmes nehmen, selber dabei bereits leicht angeheitert -

und machte mir ein Theater, weil das Kind mit dem fast unbekannten Menschen nicht mitgehen wollte.

Karin

Hallo Marianne,

Warum machen manche Mütter den Vätern, die sich um ihre Kinder
kümmern (wollen), das Leben so schwer? Warum muß alles bis zum
Erbrechen diskutiert werden, „ich hab recht, ich hab recht, du
darfst dies, aber das nicht und das schon gleich gar nicht“…

Im Prinzip hatte ich die Frage unten schon mal beantwortet:

  1. Frust-Abbau, „eins auswischen wollen“, etc.

Der Frust über die gescheiterte Beziehung, die erlebten Enttäuschungen, der Kontroll-Verlust über den Partner, die neuen Eifersüchteleien - Frauen lassen das oft über diese Schiene raus.
Da wird der Eyx-Partner und Kindesvater gegängelt, zurechtgewiesen und kontrolliert, was das Zeug hält…

  1. Frauen sind „Glucken“

Viele Frauen trauen niemandem zu, so gut mit ihrem Kind umzugehen wie sie selbst. Ex-Partner ausdrücklich eingeschlossen. Oft setzen nun mal Frauen und Männer andere Nuancen und Prioritäten im Umgang mit Kindern. Und das finde ich auch gut so. Was in einer Partnerschaft dann ausdiskutiert wird oder um des größeren Friedens willen zum Glück auch mal hinuntergeschluckt wird - wenn die Beziehung vorbei ist, wird die eigene Sicht zum allein-gültigen Weltbild.

Zurück zum Thema „Glucke“: Ist sicher ein alter Hut, daß es Frauen VIEL schwerer fällt, ihr Kind in fremde Obhut zu geben, Verantwortung abzugeben, darauf zu vertrauen, daß der andere seine (Aufsichts- und Erziehungs-)Pflicht vernünftig erfüllt.
Dieser Kontroll-Verlust (diesmal auf das Kind bezogen) macht Frauen einfach mehr zu schaffen als Männern.
Ich halte den letzteren Grund noch für den am ehesten tolerierbaren Grund für ellenlange Diskussionen und Kontrollen. Nervig und unangebracht sind sie alle.

Grüße,
Ralf

völliges Unverständnis
Sorry,

wenn Du es so wenig vermagst, Dich sachlich mit den Problemen anderer auseinaderzusetzen, daß Du sogar darüber heulen mußt, dann solltest Du ernsthaft überlegen, ob Du nicht wegen Deiner ganz persönlichen Probleme Hilfe benötigst. Das meine ich ganz ernst, Du scheinst Deine Trennung nicht ausreichend verarbeitet zu haben.

Es ist völlig unangemessen einen eigenen Thread zu eröffnen nur um noch wirkungsvoller einer ‚Meinungsgegnerin‘ seine Empörung vor die Füße zu kippen und dabei auch noch mit der Betroffenheitsmasche zu arbeiten. Schließlich bist Du mit Deiner Ansicht nicht mal angegriffen worden.

kopfschüttelnder
Gruß Maid

Ja hier auch!
Psychologin? Ja?
Nein?

Dann maße dir bitte kein Urteil an. Was ich verarbeitet habe und was nicht stand hier nicht zur Debatte.
Aber um deine hobbypsychologischen Ergüße in die richtige Richtung zu leiten: Ich habe mich getrennt und bin heilfroh darüber. Wer leidet sind meine Kinder, weil der Vater sich nicht mehr meldet obwohl er weiss er wäre jederzeit willkommen seine Kinder zu sehen.

Wenn ich mich darüber aufrege, daß jemand allen Ernstes ein Riesen-Trara veranstaltet, nur um der Eifersucht willen oder um verletzter Gefühle willen, ist das meine Sache, wobei ich ja nicht ganz alleine mit meiner Meinung zu sein scheine.

Es gibt eben einfach schlimmeres, und meine Frage in einem neuen Thread, warum manche Frauen so zicken war durchaus berechtigt, auch wenn dir das offenbar nicht gefällt.

Nächstesmal bevor du jemand „analysierst“, stelle sicher, du hast mehr Wissen und Informationen. Danke.

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Liebe Marianne!

Obwohl meine Eltern noch sehr glücklich miteinander sind -und das nach 43 Ehejahren!- und sich innigst lieben; obwohl ich mich von ihnen genauso geliebt fühle und ich ihnen auch sehr liebe;… kann ich Deine Gefühle verstehen.

Du bist ein Scheidungskind. Deine Kinder ebenfalls. Und Du willst nur das allebeste für sie. Und dann kommt einer der sich ernsthaft fragt, ob sie so eine Vater-Kind Beziehung aufrechterhalten muß.

Ich verstehe sehr gut, wenn Dir die Nerven durchgehen. Und ich stehe Dir bei. Deshalb hast du ein Sternchen von mir -und von noch 11 andere WWW-lers!-, zu Recht, erhalten.

Ich denke, in der heutigen zeiten ist es eine Reaktion wie Deine -als Alleinerziehende Mutter- sehr verbreitet, leider (daß sie alleine zurück gelassen sind, mit den Kinder und die Verantwortung). Aber so eine Reaktion wie die von Quem, kann nur auf Gegenwehr andere Müttern stoßen. Doch das ist auch weit verbreitet (Kinder als Zielscheibe eigener Rachegefühle). Ich behaupte, mit Menschen wie Quem, schaffen wir noch mehr Scheidungen und mehr Herzen voller Eis, die ihren eigenen Wutgefühle vorrängig sind, als die eigenen Kinder.

Wenn ich könnte würde ich dich jetzt mit aller Mitgefühl, ganz, ganz fest umarmen.

Weine nur, wenn Du Dich hinterher besser fühlst und denke daran, daß der Vater Deiner Kinder ist der, der etwas einmaliges, wunderschönes und das voll absichtlich und mutwillig versäumt. Du wirst diejenige sein, die ganz stolz zurück schauen kann, ohne sich bis zu Boden zu schämen. Das wird der Vater Deiner Kinder nicht können und es wird ihm evtl mal leid tun…

Ganz, ganz besonders liebe Grüße aus Nürnberg und Kopf hoch (auch wenn JETZT die Lage nicht so dazu einladend ist)
Helena

Hi Maid!

Vermutlich hast Du Mariannes Anliegen nicht richtig verstanden?

Hi Marianne!
Leider scheinen viele Erwachsene etwas Gefühlsverblödet zu sein. Das es immer eine einfache Lösung gibt, wollen sie nicht sehen, weil sie denken sie werden überhört, mit all ihrem Schmerz und Kummer. Andere wollen sie leiden sehen, dmit es ihnen besser geht.
Darum ewige Diskussionen über Recht und Unrecht, Zitat: und wenn du 5 Minuten die Kinder zu spät bringst, ist erst mal 6 Monate Pause…Zitat Ende.
Garstige Welt!

Marcus

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Hallo Marianne,

es mag daran liegen, daß bei einer Trennung so viel zerstört wird, daß manche Frauen nicht mehr in der Lage sind, zu glauben, daß der frühere Partner zwar sie verletzt hat, gequält hat (vielleicht auch „nur“ seelisch), sie betrogen hat, aber trotzdem ein guter Vater sein mag.

Es mag was mit „heimzahlen“ zu tun haben.

Es mag war mit Verlustängsten zu tun haben.

Es ist genausowenig gut, wie es gut ist, daß manche Väter ruck zuck allen Nachwuchs und alle Gedanken daran hinter sich lassen, wenn sie erst geschieden sind.

Es ist genausowenig gut, wie es viele Väter gibt, die nie ihren Unterhalt zahlen, die Frau mit dem Unterhalt zappeln lassen.

Es kann eine Reaktion sein wie: Wenn Du nicht zahlst und ich jeden Monat nicht weiß, ob am 1. genug Geld für die Miete da ist und ich womöglich auf der Straße sitze, dann brauchst Du auch nicht den liebenden Vater spielen.

Das mag alles mit veranstwortlich sein und alles funktioniert in beide Richtungen.

Grüße

Wendy

Väter
Hi Marianne,

Warum machen manche Mütter den Vätern, die sich um ihre Kinder
kümmern (wollen), das Leben so schwer? Warum muß alles bis zum
Erbrechen diskutiert werden, „ich hab recht, ich hab recht, du
darfst dies, aber das nicht und das schon gleich gar nicht“…

versteh ich zwar auch nicht, aber ich kann das nur für mich entscheiden. Ich sehs so: Sobald sich der Stiefvater (!) um die Kids kümmert (da die leiblichen Väter keine Anstalten machen, sich um ihre Kids zu kümmern) hab ich endlich mal Zeit für mich.

Dazu zwei Dinge… ich selber bin ein Scheidungskind und die
neue Frau meines Vaters hasst mich bis heute, obwohl die
geheiratet haben als ich erst 5 war oder so. Sie bezeichnet
mich als „die Jugendsünde“ ihres Mannes (ganz im ernst) und
gönnt mir nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Ich hatte nur
Stress und Krieg und fühlte mich ungeliebt auch von meinem
Vater der eher zu ihr hält als zu mir.

*tröst*
Helfen kann dir da wohl niemand, da nicht du was verbrochen hast.

—> Deshalb wäre ich doch eher froh, wenn eine „Neue“
Lebensgefährtin meine Kinder mag, akzeptiert und nicht als
lästige Störenfriede betrachtet.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es tatsächlich solche Frauen gibt *der-Ex-meines Exmannes-immer-noch-dankbar-bin*

Der Vater meiner Kinder hat sich nach unserer Trennung vor 5
Jahren immer seltener gemeldet, und die letzten fast 4 Jahre
kaum oder gar nicht mehr, kein Weihnachten, keine Geburtstag,
keine Einschulung oder ein Anruf wie es denn geht, kein
Brief… NICHTS. Meine Kinder leiden darunter und weinen oft
deshalb.

Ja, das mußte ich auch bei mir feststellen.
Und die Väter haben, trotz Einwirken des Jugendamtes, scheinbar kein Interesse daran, den Kontakt zu den Kids aufzunehmen.

Und dann gibt es Frauen, die vor lauter Egoismus,
kleingeistigen Gefühlen, Eifersucht, Enttäuschung,… was
weiss ich, Kontakte unterbinden oder derart schwierig
gestalten daß es eine Qual wird, alles muss genau geregelt und
35 mal debattiert worden sein bis keiner mehr Spass daran
hat…

Scheinbar waren diese Frauen noch nie in der Lage, wie z. B. du und ich. Ich kann sehr wohl unterscheiden zwischen meinem Bedürfnis, meinen Ex nimmer sehen zu wollen und dem Bedürfnis meiner Kids, ihre Väter bzw ihren Stiefvater sehen zu wollen; d. h. meine Kids dürfen (von meiner Seite aus) zu jeder Tages- und Nachtzeit ans Telefon und die entsprechenden Herren anrufen und sich mit ihnen verabreden. Wann und wie oft sie sich treffen, ist mir relativ egal (solange sie nicht die Schule oder Arzttermine versäumen). Das Bedürfnis, jemand zu sehen, den man mag, kann man nicht im Kalenderrythmus festlegen (denke ich).

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich
der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad
oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

oh ja, auch mir geht es so.
Hier muss ich mal ne Lanze für diejenigen Männer brechen, die sich um ihre Kids kümmern. Auch die gibts tatsächlich, auch hier bei w-w-w.
Insoweit auch ein großes Lob und Danke an den Stiefvater meiner Kids (von dem ich getrennt bin, der aber die Vaterrolle gern übernommen hat und auch wert drauf legt, weiterhin „Dad“ zu sein).

Gruß *tröst* *wink*

Marianne

Daggi

Hi Dagmar!
Auch von mir ein Sternchen! Bei so einen Beitrag, selbstverständlich!!!

versteh ich zwar auch nicht, aber ich kann das nur für mich
entscheiden. Ich sehs so: Sobald sich der Stiefvater (!) um
die Kids kümmert (da die leiblichen Väter keine Anstalten
machen, sich um ihre Kids zu kümmern) hab ich endlich mal Zeit
für mich.

Ich sehe das eigentlich nicht so, als eine Möglichkeit „endlich mal Zeit für mich zu haben“, sondern ginge es mir in 1. Linie (wie du im weiteren Verlauf dieses Postings so toll beschreibst) darum, diese einmalige Vater-Sohn-Beziehung aufrechtzuerhalten und zu fördern. Es gibt aber wohl Männern, die diese Chance gar nicht sehen und eben klanglos verpassen. Da sind sie selbst Schuld!

Helfen kann dir da wohl niemand, da nicht du was verbrochen
hast.

Da stimme ich Dir auch nicht ganz zu. Denn Hilfe kann man immer kriegen, wenn man sie richtig sucht. Und -alles voran- wenn man sich solche wirklich wünscht (siehe Selbsthilfegruppen oder Psychologen, nur als 2 Beispiele)

Ja, das mußte ich auch bei mir feststellen.
Und die Väter haben, trotz Einwirken des Jugendamtes,
scheinbar kein Interesse daran, den Kontakt zu den Kids
aufzunehmen.

Evtl wird (noch) der Tag kommen, wo diese Männern auf seine leiblichen Kindern (auf welche Weise auch immer) angewiesen sind. Dann -so sehe ich das- steht dem Kind frei, diese Hilfe abzulehnen.

Scheinbar waren diese Frauen noch nie in der Lage, wie z. B.
du und ich. Ich kann sehr wohl unterscheiden zwischen meinem
Bedürfnis, meinen Ex nimmer sehen zu wollen und dem Bedürfnis
meiner Kids, ihre Väter bzw ihren Stiefvater sehen zu wollen;
d. h. meine Kids dürfen (von meiner Seite aus) zu jeder Tages-
und Nachtzeit ans Telefon und die entsprechenden Herren
anrufen und sich mit ihnen verabreden. Wann und wie oft sie
sich treffen, ist mir relativ egal (solange sie nicht die
Schule oder Arzttermine versäumen). Das Bedürfnis, jemand zu
sehen, den man mag, kann man nicht im Kalenderrythmus
festlegen (denke ich).

Genauso sehe ich das auch. Und ich finde so eine Handlungsweise ehrt Dich und alle die sich so verhalten (können). Diese Gabe ist offensichtlich nicht jeder gegeben. Hier in WWW haben wir einen sehr guten Beispiel dafür…

Aber auf den anderen Seite, denke ich, daß der Name oder Bezeichnung „Vater“ erst verdient werden muß. Für mich ist Vater NICHT der, der mit seinem Samen, die Keimzelle für ein neues Wesen gab, sondern vielmehr ein Vater ist, der der da ist, wenn das Kind kränkelt; der das Kind und dessen Sorgen kennt; zur Schule bringt, aber auch zum Sportplatz; der der mit dem Kind spielt aber auch tröstet, wenn es sich verletzt; der der sich gemeinsam mit dem Kind zum 1000. mal das Kind’Lieblings DVD anschaut; der der da ist, um das Kind und dessen Nöten zuzuhören und somit es gut kennt… Ein Vater ist der, der sich um das Wohl des Kindes, aus freien Stücken, kümmert. Und das gern. Und wer das nicht kapiert, hat wenig von einer Vater-Kind beziehung verstanden.

(Als Beispiel: Der Zeuger Davids, A, wollte nicht, daß seine Eltern B vom Enkel erfahren. Ich dagegen dachte, daß sie ein Recht haben, das zu wissen. Was B dann mit diesem Kenntnis machen, ist mir dann zweiträngig, aber B müssen das wissen. Als ich durchs Forschen ins Web auf die Adresse kam, schrieb ich einen Brief, mit der Mitteilung. Doch bevor ich ihn zur Post brachte, teilte ich das A mit. Er brüllte und tobte, wie von Furien gehezt und meinte, ich darf mich nicht in Familienangelegenheiten mischen. Ich fragte ihn, ob ein leiblichen Sohn nicht zur Familie gehört. Dazu konnte er nichts antworten. Ausserdem, sollte ich kein keil zwischen die wunderschöne Beziehung, die A zu B, insbesonders mit seinem Vater pflegt, stecken. Dazu sagte ich: "Warum frönst Du diese tolle Beziehung zu Deinem Vater und gönnst nicht dasselbe Deinem eigenen Sohn??. Und ein paar Std später teilte A mir mit, er hätte es B mitgeteilt, aber sie wollten davon nichts wissen.)

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich
der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad
oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

oh ja, auch mir geht es so.

Mittlerweile weiß ich, dass A so etwas nie machen wird. Aber mittlerweile ist es mir auch ziemlich egal: David hat einen Vater, der diesen Name aller Ehre macht. Und für mich IST er sein Vater und sonst keiner.

Hier muss ich mal ne Lanze für diejenigen Männer brechen, die
sich um ihre Kids kümmern. Auch die gibts tatsächlich, auch
hier bei w-w-w.

Stimmt! Da schließe ich mich voll an.

Insoweit auch ein großes Lob und Danke an den Stiefvater
meiner Kids (von dem ich getrennt bin, der aber die Vaterrolle
gern übernommen hat und auch wert drauf legt, weiterhin „Dad“
zu sein).

Insoweit ein großes Lob und ein noch größeres Dankeschön an David sein Vater: Mein Freund und Lebensgefährte.

Liebe Grüße
Helena
PS Ich hoffe ich habe Dich nicht zu nahe getreten oder gar beleidigt, verletzt o.Ä., denn es war sicherlich NICHT mein Absicht. Sollte es so vorgekommen sein, so entschuldige ich mich auf der Stelle!

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Hi Maid!

Vermutlich hast Du Mariannes Anliegen nicht richtig
verstanden?

Wie Ihre Antwort zeigt, hatte ich das sehr wohl richtig verstanden. Es ging in erster Linie darum Aufmerksamkeit auf eigene Befindlichkeiten zu lenken.
Wäre es anders hätte die mehr als deutliche Antwort unten im eigentlichen Ursprungsthread gereicht um das eigenen Anliegen zu formulieren. Natürlich ist dies weiter meine ganz persönliche Meinung, die niemand teilen muß.

Ich selber habe gerade in diesem Forum häufig genug dafür plädiert sich selber nicht so wichtig zu nehmen und immer beide Seien zu sehen und vor allem Väter nicht ins Abseits zu stellen, einfach weil sie wichtig sind für Kinder. Mein Unverständnis richtet sich also bestimmt nicht darauf, daß Väter generell nicht am Leben ihrer Kinder teilhaben sollen, manchmal sind auch Prozesse nötig, um Ruhe in Trennungskisten zu bringen, nicht immer macht man alles so, wie man es rückblickend für richtig halten würde.

Es ist aber kein Feldzug nötig um solche Haltungen zu vermitteln, im Gegenteil, das führt zu unnötiger Polarisierung und dabei zur Verhärtung der Fronten. Das ist keine Diskussionskkultur, bringt Vätern, Müttern und vor allem Kindern nichts, außer vielleicht einer ungesunden Anhebung das Adrinalinspiegels. :wink:

Schönen Tag noch,
Gruß Maid :smile:

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Wenn ich mich darüber aufrege, daß jemand allen Ernstes ein
Riesen-Trara veranstaltet, nur um der Eifersucht willen oder
um verletzter Gefühle willen, ist das meine Sache, wobei ich
ja nicht ganz alleine mit meiner Meinung zu sein scheine.

Und Du bist ganz sicher, daß Deine Anschuldigungen keine Anmaßungen sind??? Ich empfinde die Art, wie Du hier vorgehst als ganz schön selbstgerecht.

Es gibt eben einfach schlimmeres,

EBEN!!!

und meine Frage in einem
neuen Thread, warum manche Frauen so zicken war durchaus
berechtigt, auch wenn dir das offenbar nicht gefällt.

Wenigstens habe ich keinen neuen Thread eröffnet um meiner Verwunderung Ausdruck zu verleihen…:wink:

Und auch wenn es Dir nicht gefällt werde ich weiterhin meine Meinungen zu den hier getätigten Äußerungen kundtun wann immer es mir beliebt.

Nächstesmal bevor du jemand „analysierst“, stelle sicher, du
hast mehr Wissen und Informationen. Danke.

Ich glaube weiterhin nicht, daß es normal ist zu heulen, weil irgend jemand wildfremdes ein Problem mit der Freundin ihres Ex hat. Da fehlt Distanz.
Für eine solche Einschätzung muß man kein Psychologe sein, da reicht Lebenserfahrung.

Gruß Maid :smile:

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Hi Helena,

Hi Dagmar!
Auch von mir ein Sternchen! Bei so einen Beitrag,
selbstverständlich!!!

sorry, ich hab nur meine Erfahrungen mitgeteilt.
Wenn jemand Sternchen verdient hat, dann der Stiefvater.

Ich sehe das eigentlich nicht so, als eine Möglichkeit
„endlich mal Zeit für mich zu haben“, sondern ginge es mir in

  1. Linie (wie du im weiteren Verlauf dieses Postings so toll
    beschreibst) darum, diese einmalige Vater-Sohn-Beziehung
    aufrechtzuerhalten und zu fördern. Es gibt aber wohl Männern,
    die diese Chance gar nicht sehen und eben klanglos verpassen.
    Da sind sie selbst Schuld!

nu ja, irgendwo bin ich auch nicht nur Mutter… *sfg*

Da stimme ich Dir auch nicht ganz zu. Denn Hilfe kann man
immer kriegen, wenn man sie richtig sucht. Und -alles voran-
wenn man sich solche wirklich wünscht (siehe
Selbsthilfegruppen oder Psychologen, nur als 2 Beispiele)

stimmt, mir hilft der Psychologe beim Kinderschutzbund.

Evtl wird (noch) der Tag kommen, wo diese Männern auf seine
leiblichen Kindern (auf welche Weise auch immer) angewiesen
sind. Dann -so sehe ich das- steht dem Kind frei, diese Hilfe
abzulehnen.

Davor haben die Kids heute schon angst.
Sie wissen nicht, wie sie dann reagieren sollen.

Genauso sehe ich das auch. Und ich finde so eine
Handlungsweise ehrt Dich und alle die sich so verhalten
(können). Diese Gabe ist offensichtlich nicht jeder gegeben.
Hier in WWW haben wir einen sehr guten Beispiel dafür…

nu ja, wie gesagt, ich hab gelernt, auch mal den Ego raushängen zu lassen *sfg*. Mir gehts ja genauso wie meinen Kids. Ich möchte auch keine Beziehung nach Kalender. Und dem Stiefvater gehts genauso. Allerdings sehen andere beteiligte Personen das anders und fordern ihr „Recht“, dass ich oder den Stiefvater die Kids Kids sein lassen und uns zuerst um unsere Partner kümmern.

Aber auf den anderen Seite, denke ich, daß der Name oder
Bezeichnung „Vater“ erst verdient werden muß.

Hier stimmen dir eine Kids und ich voll zu.

Für mich
ist Vater NICHT der, der mit seinem Samen, die Keimzelle für
ein neues Wesen gab, sondern vielmehr ein Vater ist, der der
da ist, wenn das Kind kränkelt; der das Kind und dessen Sorgen
kennt; zur Schule bringt, aber auch zum Sportplatz; der der
mit dem Kind spielt aber auch tröstet, wenn es sich verletzt;
der der sich gemeinsam mit dem Kind zum 1000. mal das
Kind’Lieblings DVD anschaut; der der da ist, um das Kind und
dessen Nöten zuzuhören und somit es gut kennt… Ein Vater ist
der, der sich um das Wohl des Kindes, aus freien Stücken,
kümmert. Und das gern. Und wer das nicht kapiert, hat wenig
von einer Vater-Kind beziehung verstanden.

Deswegen nennen meine Kids ihren Stiefvater auch „Dad“. Papa oder Vater wollten sie ihn nicht nennen, da sie ja schon einen haben, aber sie wollten ihm damit klar machen, welche Rolle er für sie spielt. Meine Kids wissen, dass „Dad“ die amerikanische Koseform für Papa ist.

(Als Beispiel: Der Zeuger Davids, A, wollte nicht, daß seine
Eltern B vom Enkel erfahren. Ich dagegen dachte, daß sie ein
Recht haben, das zu wissen.
Was B dann mit diesem Kenntnis
machen, ist mir dann zweiträngig, aber B müssen das wissen.

Bedenke: Auch Großeltern haben von rechts wegen ein Besuchsrecht (m. W.), das vergessen leider viele. Das Jugendamt könnte da weiterhelfen. Außerdem wird David ja erbberechtigt.

Als ich durchs Forschen ins Web auf die Adresse kam, schrieb
ich einen Brief, mit der Mitteilung. Doch bevor ich ihn zur
Post brachte, teilte ich das A mit. Er brüllte und tobte, wie
von Furien gehezt und meinte, ich darf mich nicht in
Familienangelegenheiten mischen. Ich fragte ihn, ob ein
leiblichen Sohn nicht zur Familie gehört. Dazu konnte er
nichts antworten. Ausserdem, sollte ich kein keil zwischen die
wunderschöne Beziehung, die A zu B, insbesonders mit seinem
Vater pflegt, stecken. Dazu sagte ich: "Warum frönst Du diese
tolle Beziehung zu Deinem Vater und gönnst nicht dasselbe
Deinem eigenen Sohn??. Und ein paar Std später teilte A mir
mit, er hätte es B mitgeteilt, aber sie wollten davon nichts
wissen.)

Wie gesagt, notfalls kann hier das Jugendamt vermitteln.
Wenn die auf keinen grünen Ast kommen könnt ihr leider nix machen.
Aber das Verwandtschaftsverhältnis hat auch eine rechtliche Seite. Und das Jugendamt hat sehr wohl ein Interesse, die Rechte des Kindes zu sichern. Mein Tipp: Unterhalte dich mal mit den Mitarbeitern des Jugendamtes (ohne dass du in Begleitung bist, der sich einmischen will).

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich
der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad
oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

oh ja, auch mir geht es so.

Mittlerweile weiß ich, dass A so etwas nie machen wird. Aber
mittlerweile ist es mir auch ziemlich egal: David hat einen
Vater, der diesen Name aller Ehre macht. Und für mich IST er
sein Vater und sonst keiner.

ja, ich verstehe dich. Und beim Betreff habe ich lange überlegt, ob ich nicht „Väter und Erzeuger“ schreiben soll. Da unterscheiden meine Kids mittlerweile auch.

Hier muss ich mal ne Lanze für diejenigen Männer brechen, die
sich um ihre Kids kümmern. Auch die gibts tatsächlich, auch
hier bei w-w-w.

Stimmt! Da schließe ich mich voll an.

Insoweit auch ein großes Lob und Danke an den Stiefvater
meiner Kids (von dem ich getrennt bin, der aber die Vaterrolle
gern übernommen hat und auch wert drauf legt, weiterhin „Dad“
zu sein).

Insoweit ein großes Lob und ein noch größeres Dankeschön an
David sein Vater: Mein Freund und Lebensgefährte.

Es gibt sie also doch noch, die Männer, die uns den Glauben an die Männerwelt zurückgeben (bei mir und den Kids auf jeden Fall).

Liebe Grüße

auch von mir *wink*

Helena
PS Ich hoffe ich habe Dich nicht zu nahe getreten oder gar
beleidigt, verletzt o.Ä.,

Quatsch, du hast nur einmal kritisiert, und die Kritik war berechtigt. Also sehe ich es nicht als Kritik sondern eher als Ergänzung zu meinem Posting.

denn es war sicherlich NICHT meint
Absicht. Sollte es so vorgekommen sein, so entschuldige ich
mich auf der Stelle!

*zuzwinker*
Ich hab dich verstanden. Wie gesagt, ich empfinde deine Antwort hier eher als zusätzliche Bereicherung, nicht als Kritik.

Liebe Marianne!

Ich habe vollstes Verständnis für dich. Du verdienst auch wirklich Respekt: Natürlich „Papier“ ist geduldig, aber ich habe das Gefühl, dass es dir wirklich um die KINDER geht, und nicht um dich selbst. So unglaublich viele Geschiedene fechten ihren persönlichen Krieg über den (dafür viel zu schwachen) Rücken ihrer Kinder aus. Ich kann dir natürlich keine Antwort geben, aber ich will dir nur sagen, dass ich mir diese Frage auch oft stelle. Gottseidank bin ich nicht in dieser Situation, aber das bringt mich wirklich auch beinahe zum Heulen (dies als kleiner Seitenhieb an gewisse Personen, die da etwas voreilig mit „da ist etwas nicht verarbeitet“ beurteilen…), wenn ich lese, wie da jemand schreibt/erzählt, dass sie/er der/dem Ex verbietet die Kinder zu sehen, nur, weil er/sie das dem/der Ex nicht gönnt! Wie kann man so selbstsüchtig, egoistisch und intrigant sein?!

Ich kann allerdings ein wenig nachvollziehen wie das ist, wenn man von der neuen Frau seines Vaters richtiggehend gehasst wird. Meinem Freund ging und geht das genauso. Die neue Frau seines Vaters hasst ihn richtiggehend und macht ihm das Leben zur Hölle. Dass sie mich auch nicht gerade liebt muss ich ja wohl nicht noch extra erwähnen…
Ich muss ja wohl nicht weiter ausführen, wie es ihm manchmal geht, das kannst du zur Genüge nachvollziehen, denke ich. Das Leben mit ihm ist manchmal nicht einfach. Dennoch, vergiss nie: Auch du bist liebenswert!

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

Semiramis

Hi Dagmar!

sorry, ich hab nur meine Erfahrungen mitgeteilt.

Ja, aber es war so realitätsnahe, so ehrlich und so toll begründet (auch mit Gefühlen), daß es mancher weiter geholfen hat. Dafür vielen Dank und eben ein Sternchen!

Wenn jemand Sternchen verdient hat, dann der Stiefvater.

Sowieso, aber die sind nicht im WWW, von daher nützt ihm wenig…

nu ja, irgendwo bin ich auch nicht nur Mutter… *sfg*

Sorry!: Ich glaube ich habe mich falsch ausgedrückt: Natürlich ist es schön, wenn man dadurch mehr Zeit für sich selbst bekommt, aber für mich in 1. Linie wäre die Vater-Sohn-Beziehung am allerwichtigste und dieses für mich Zeit haben wäre eine nette „Begleiterscheinung“.

stimmt, mir hilft der Psychologe beim Kinderschutzbund.

Schön! Ich finde es toll! Aller Achtung!

Evtl wird (noch) der Tag kommen, wo diese Männern auf seine
leiblichen Kindern (auf welche Weise auch immer) angewiesen
sind. Dann -so sehe ich das- steht dem Kind frei, diese Hilfe
abzulehnen.

Davor haben die Kids heute schon angst.
Sie wissen nicht, wie sie dann reagieren sollen.

Ich an Deiner Stelle hätte ich sie JETZT nicht mit dieser Möglichkeit konfrontiert. Umso mehr Zeit vergeht, desto reifer und überlegter können ihre Entscheidungen sein. Und somit hätten sie jetzt kein Anlaß gehabt, Angst zu haben. Schließlich werden sie nur das machen, was sie meinen und was sie denken…

Aber auf den anderen Seite, denke ich, daß der Name oder
Bezeichnung „Vater“ erst verdient werden muß.

Hier stimmen dir eine Kids und ich voll zu.

Danke!!! :o)))

Für mich
ist Vater NICHT der, der mit seinem Samen, die Keimzelle für
ein neues Wesen gab, sondern vielmehr ein Vater ist, der der
da ist, wenn das Kind kränkelt; der das Kind und dessen Sorgen
kennt; zur Schule bringt, aber auch zum Sportplatz; der der
mit dem Kind spielt aber auch tröstet, wenn es sich verletzt;
der der sich gemeinsam mit dem Kind zum 1000. mal das
Kind’Lieblings DVD anschaut; der der da ist, um das Kind und
dessen Nöten zuzuhören und somit es gut kennt… Ein Vater ist
der, der sich um das Wohl des Kindes, aus freien Stücken,
kümmert. Und das gern. Und wer das nicht kapiert, hat wenig
von einer Vater-Kind beziehung verstanden.

Deswegen nennen meine Kids ihren Stiefvater auch „Dad“. Papa
oder Vater wollten sie ihn nicht nennen, da sie ja schon einen
haben, aber sie wollten ihm damit klar machen, welche Rolle er
für sie spielt. Meine Kids wissen, dass „Dad“ die
amerikanische Koseform für Papa ist.

David kennt sein Zeuger eigentlich nicht: Er hat sich 2x blicken lassen und das mehr oder weniger zwangsläufig. Sein Interesse an David ist gleich NULL. Von daher ist er für David ein absoluter Unbekannter. Wenn ich mal von ihm rede, dann sage ich nur „der Zeuger“ oder ich nenne ihn bei Vorname. Mehr aber auch nicht.

(Als Beispiel: Der Zeuger Davids, A, wollte nicht, daß seine
Eltern B vom Enkel erfahren. Ich dagegen dachte, daß sie ein
Recht haben, das zu wissen.
Was B dann mit diesem Kenntnis
machen, ist mir dann zweiträngig, aber B müssen das wissen.

Bedenke: Auch Großeltern haben von rechts wegen ein
Besuchsrecht (m. W.), das vergessen leider viele. Das
Jugendamt könnte da weiterhelfen. Außerdem wird David ja
erbberechtigt.

Das mit dem besuchsrecht der Großeltern habe ich nicht gewußt. Dafür danke!!! :o)))
Mit der Erbberechtigung wußte ich schon.
Und mit dem JA fällt weg, weil der Zeuger ein österreichischer Bürger ist, wohnhaft in Niederöst. Aber mittlerweile ist es mir auch egal. Die eltern meines Partners sind wirklich Großeltern für David. Die Beziehung zwischen den drei könnte nicht herzlicher und inniger sein. Wie gesagt: Ich habe ein unglaubliches Glück gehabt!

Wie gesagt, notfalls kann hier das Jugendamt vermitteln.
Wenn die auf keinen grünen Ast kommen könnt ihr leider nix
machen.

Mir ging es einzig um allein darum, daß sie wissen, daß sie ein enkel haben. Ob es ihnen gefällt oder nicht, das ist eine zweite Sache und schon sehr zweiträngig. Ich denke mittlerweile, daß sie sehr viel aufs Aussehen ("Was-wird-mein-Nachbar-sagen-wenn-er-erfährt-daß-ich-Opa/Oma-geworden-bin) wert legen und deshalb, mit dieser Tatsache gar nicht konfrontiert werden bzw. sich damit nciht auseinander setzen wollen. Mir soll es Recht sein. Es ist deren Entscheidung (und Ihr Pech). Spätestens bei Testament eröffnung werden sie wissen, daß ein Enkel gibt. Dann wird die Überraschung sie umhauen ;o))))

Aber das Verwandtschaftsverhältnis hat auch eine rechtliche
Seite. Und das Jugendamt hat sehr wohl ein Interesse, die
Rechte des Kindes zu sichern. Mein Tipp: Unterhalte dich mal
mit den Mitarbeitern des Jugendamtes (ohne dass du in
Begleitung bist, der sich einmischen will).

Danke für den Tipp, aber wie gesagt es ist eine zwei-staatliche (sag man so?) Angelegenheit und ich weiß nicht. Jedenfalls, wie gesagt, ich bin nicht mehr so darauf aus, sie mit den Tatsachen mit Gewalt und Zwänge zu konfrontieren.

Ich verstehe es einfach nicht. Was gäbe ich darum wenn sich
der Vater meiner Kinder meldet und einfach mal ins Schwimmbad
oder den Zoo geht mit den zwei Süßen…

oh ja, auch mir geht es so.

Mittlerweile weiß ich, dass A so etwas nie machen wird. Aber
mittlerweile ist es mir auch ziemlich egal: David hat einen
Vater, der diesen Name aller Ehre macht. Und für mich IST er
sein Vater und sonst keiner.

ja, ich verstehe dich.

Danke! :o)))

Und beim Betreff habe ich lange
überlegt, ob ich nicht „Väter und Erzeuger“ schreiben soll. Da
unterscheiden meine Kids mittlerweile auch.

Deinen Kids diesen Unterschied klar zu machen, war bestimmt eine tolle Entscheidung!

Es gibt sie also doch noch, die Männer, die uns den Glauben an
die Männerwelt zurückgeben (bei mir und den Kids auf jeden
Fall).

Bei mir auch und auch ich bin ich darüber sehr glücklich!

Quatsch, du hast nur einmal kritisiert, und die Kritik war
berechtigt. Also sehe ich es nicht als Kritik sondern eher als
Ergänzung zu meinem Posting.

Danke! Genauso war es auch gemeint!

Ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

Seeeeeeeeeehr off-Topic (mit Verleib!)
Hallo Christine!

Entschuldige, daß ich hier so off-topic schreibe und Dich was frage.

Ich wollte Dich fragen wie du auf Dein Nick „semiramis“ kommst und warum.
Natürlich muß du das nicht sagen, das ist ja Dein gutes Recht. Nur aus bestimmten Gründen bin ich sehr daran interessiert…

Würdest Du es mir sagen wollen? Ich wäre Dir sehr, sehr dankbar!

Ganz liebe Grüße aus Nürnberg!
Helena

Stiefvater?
dumme Frage - was versteht ihr denn unter Siefvater?

  1. den leiblichen Vater, ergo Exmann

oder

  1. der neue Mann, also „Ersatzvater“.

Ich falle für zwei Kinder in die letztere Kategorie und bin nun etwas verwirrt…

btw: Ich habe keine größeren Probleme mit den beiden Kindern, abgesehen davon, dass ich „ins kalte Wasser geworfen“ worden bin und nicht so recht weiß, mit ihnen umzugehen. ANsonsten sind sie schon fast wie meine eigenen (auf die ich aber auch noch hoffe…)
Ich schätze, wenn ich unlösbare Probs mit den Kindern hätte, dann würde ich (oder meine Partnerin) wohl die Beziehung aufgeben, da dann ein essentieller Bestandteil einfach nicht stimmt, der allen Beteiligten das Leben zur Hölle macht.

‚ich heirate eine Familie‘ …
… so hieß mal eine Fernsehserie.

Hi Busy,

dumme Frage - was versteht ihr denn unter Siefvater?

Der „Dad“ ist der angeheiratete, aber nicht leibliche Vater.
Anmerkung: Meine Mädels mögen den Ausdruck „Stiefvater“ nicht und haben ihn durch „Dad“ ersetzt.
D. h. sie haben ihn als Vater „adoptiert“, auch wenn er nicht ihr Erzeuger ist.

  1. den leiblichen Vater, ergo Exmann
    oder
  2. der neue Mann, also „Ersatzvater“.

*lach* „Dad“ finden wir besser.
„Ersatzvater“ klingt irgendwie abwertend
„Dad“ ist somit der von den Kindern angenommene/ausgesuchte Mann, der die Vaterrolle übernehmen muß. *sfg*

Ich falle für zwei Kinder in die letztere Kategorie und bin
nun etwas verwirrt…

Lass die beiden Kids das machen, wir Erwachsenen haben da scheints mehr Probleme als die Kids.

btw: Ich habe keine größeren Probleme mit den beiden Kindern,
abgesehen davon, dass ich „ins kalte Wasser geworfen“ worden
bin und nicht so recht weiß, mit ihnen umzugehen. ANsonsten
sind sie schon fast wie meine eigenen (auf die ich aber auch
noch hoffe…)

Na siehste, und wenns umgekehrt auch so ist, so fühl dich als „Dad“ und somit „adoptiert“.
Die „Lieben Kleinen“ können schon sehr pampig und zickig werden, wenn ihnen der neue Partner gegen den Strich geht.

Ich schätze, wenn ich unlösbare Probs mit den Kindern hätte,
dann würde ich (oder meine Partnerin) wohl die Beziehung
aufgeben, da dann ein essentieller Bestandteil einfach nicht
stimmt, der allen Beteiligten das Leben zur Hölle macht.

Oh ja, das würde auf Dauer immer Reiberreien geben…
Gruß *wink* Daggi

PS:

  1. zu deinem eigenen Nachwuchs: *daumendrück*
  2. Mein Mann ist in der gleichen Lage wie du, und für ihn sind es jetzt auch seine Kids (auch wenn sie rechtlich nicht verwandt sind).
  3. Meine Mädels -13 und 15 Jahre- grinsen gerade… (Zitat: ihr Erwachsenen könnt so kompliziert sein…)

Natürlich muß du das nicht sagen, das ist ja Dein gutes Recht.
Nur aus bestimmten Gründen bin ich sehr daran interessiert…

Und was für welche sind das denn?! Ich verrats dir nur, wenn du mir nachher erklärst, warum dich das aus „ganz bestimmten Gründen sehr interessiert…“! :smile:

Würdest Du es mir sagen wollen? Ich wäre Dir sehr, sehr
dankbar!

Tja, in dem Fall: Ich nenne mich so, weil Semiramis der Sage nach einen wunderschönen Garten von ihrem Gatten Nebukadnezar II. erhalten hat. Der Garten zählte zu den sieben Weltwundern. Und da ich mich sehr gern im Garten und in der Natur aufhalte und mir der Name zudem sehr gut gefällt, habe ich mich eben so genannt… Das ist alles!

Lg, und jetzt warte ich aber wirklich auf eine Antwort, bin gespannt!

Christine

Viiiiiiiiielen herzlichen Dank, Semiramis!
Hallo Christine!

Zunächst vielen herzlichen Dank für Deine freiwillige Aussage!

Und jetzt meine Begründung:

Vor vielen Jahren gab es, unter spanischer Flagge, ein Schiff namens „Semiramis“. Mit diesem Schiff, wurden (schätzungsweise) 1000 spanische Bürger aus der damaligen UdSSR nach Spanien zurück geholt. Diese Erwachsenen waren als Kinder dahin gebracht worden und allesamt waren Waise oder Halbwaise MIT einer Gemeinsamkeit: Ihre Eltern bzw. Väter hatten in der spanischen Burgerkrieg (1936 - 1939) gegen Franco gekämpft (sog. „Rojos“ -Rote-). Diese Menschen hatten ihre Heimat 19 Jahre lang nicht mehr gesehen und zT, aufgrund der grausamen Diktatur, die fast 40 Jahre anhielt, nicht einmal Postbriefe erhalten/zusenden können. Die Bilder von der Ankunft des „Semiramis“ in (ich glaube es ist) Valencia sind äußerst emotiv (ähnlich wie der Film „Schindler’s Liste“)und so sehr schicksalträchtig, daß jeder davon überwältigt ist, wenn sie die Geschichte dahinter kennen.

Meine Mutter und meine beiden Onkel waren dort. Zwei meine Cousinen waren auch in der „Semiramis“, allerdings in der UdRSS geboren.

Ganz viele Grüße und nochmals Danke!
Helena

http://visantain.iespana.es/visantain/prisioneros.htm