Ich möchte die Heizung in meinem Einfamilienhaus renovieren. Zur Zeit habe ich einen Windhager Gaskessel und einen 200l Rohrschlangenspeicher. Nun habe ich einige Angebote eingeholt und ein Angebot gefällt mir, ich bin aber ein bisschen skeptisch. Angeboten wurde mir ein Vaillant Schichten-Kombi-Kessel VSC AT 196-C. Das ist:
Brennwertheizgerät und Schichtenspeicher in einer Einheit
Sehr kompakt (Höhe nur 135 cm)
Auch die wichtigsten hydraulischen Komponenten sind eingebaut
Technisch finde ich dieses Gerät sehr spannend und State of the Art, aber meine Bedenken sind:
Wie ist es, wenn eine Pumpe kaput wird. Wäre nicht ein Gasskessel, mit extra Boiler und zusätzlichen Pumpen besser ?
Taugt ein Schichtenspeicher wirklich was ? Oder ist die nur neumodisches Zeugs ?
Ist dieses Gerät störanfällig ?!
Hat irgendwer Erfahrung mit diesem oder einem baugleichen Gerät?
Hi,
ich habe nur grundsätzliche Überlegung angestellt:
Wenn ich den Warmwasserspeicher separat habe, muss er stärker gegen Wärmeverluste isoliert werden als wenn er mit einer anderen Komponente im gleichen Gehäuse steckt.
Die Kombination bietet als einen besseren Isolierungswert und spart gleichzeitig noch Platz.
Wäre also grundsätzlich kein Nachteil.
Rohrschlangenspeicher VS Schichtenspeicher.
Hier sehe ich wieder einen höheren Isolationswert für das neue system
Interne Pumpen:
Nagut. Jetzt sehe ich auch einen Nachteil. … aber:
Die Geräte sind darauf vorbereitet. Abdeckung auf/runter und man kommt dran. Also grundsätzlich auch nichts einzuwenden.
Störanfälligkeit?
Wohl nicht mehr als wenn alles einzeln in der Gegend rumsteht und Platz verbraucht.
Heutige Anlagen sind konsequent auf Energiesparen ausgelegt.
Du willst nicht deinen „Heizungskeller“ heizen, sondern die Wohnräume.
Die Isolierungen sind besser als du sie bisher kennst. Du wirst allein dadurch schon weniger Gas brauchen und auch der neue „Brenner“ senkt den Verbrauch noch einmal.
Nagut: Dein „Bastelkeller“ wird nicht mehr so schön warm sein im Winter… das ist ja auch nicht der Sinn
Noch ein paar Anpassungen an die wirklich nötige Wassertemperatur und tageszeitenangepasste Heizzeiträume… und du sparst mehr ein als der Gaspreis steigt.
Übrigens: Es gibt immer wieder Fördergelder für energieeinspaerende Einbauten für Privatleute.
Du musst sie aber VOR dem Kauf beantragen und bewilligt bekommen. In falscher Reihenfolge bekomst du nichts.
Achja: Im Sommer ist in der „Heizungsbranche“ oft „saure Gurkenzeit“. Da solte man evtl. auch noch besondere Preise aushandeln können.
Ab Spätsommer gehts dann bergauf mit der Auftragslage und die Nachlässe werden geringer.
Jetzt beantragen und im Sommer kaufen…doppelt gespart + Gas auf lange Zeit.