wir haben in unserer mietswohnung eine vaillant vwc 242e heizung.
das wasser unserer dusche (ein stockwerk höher) wird nach kurzer zeit kalt und braucht zum wieder warmwerden bestimmt zwei minuten. jetzt war der heizungsmonteur schon öfers da und hat schon so allerhand an dem vaillant ausgetauscht und die vermieterin musste immer zahlen.
jetzt war er beim letzten mal im badezimmer und hat aus unserem duschkopf ein plastikhütchen ausgeschraubt, welches zum wassersparen eingebaut war. den duschkopf hab ich glaub ich mal bei aldi oder lidl gekauft und der war so.
jetzt meinte der heizungsbauer dass das wasser nach kurzer zeit immer kalt würde, weil das plastikdingen drin war. angeblich würde die heizung meinen, dass genug warmes wasser da ist und schaltet aus. (weil ja nur die sparmenge warmes wasser raus geht)
meine frage ist ob das stimmt oder ob das quatsch ist. ob das sein kann, dass wenn man wassersparer duschkopf benutzt die vaillant nach kurzer zeit aus geht.
ist ja eigentlich nicht so schön.
ausserdem hat der heizungsmonteur den fehler erst bemerkt, nachdem er schon so einiges am vaillant ausgetauscht hatte. vermieterin meine ich müsste jetzt die rechnung für den duschkopf einsatz bezahlen und „eigentlich auch alle vorher entstandenen kosten ersetzen“ was ist da denn dran ???
Hallo,
Die Vailanttherme ist für Warmwasser als Durchlauferhitzer gebaut und heizt nur dann das Warmwasser auf wenn Verbrauch( Durchfluß) da ist. Wenn du durch denn Wassersparen den Durchfluß so stark begrenzt hast dann wird das Wasser kalt( Durchluß zu gering).Mann kann das ganze ein wenig einregeln in dem man den Wasserdruck am Druckminderer etwas erhöht. Mit den Rechnugen kann ich dir nicht helfen, frag doch bitte einen Rechtsexperten.
Gruß
H.G.
vielen dank für deine antwort.
das hört sich nachvollziehbar an.
aber müsste ein heizungsinstallateur, wenn er wegen dem problem 5 bis 6 mal hier war und fast alles an der therme ausgetauscht hat auch an diese möglichkeit (wassersparduschbrause) denken ???
theoretisch kann ich doch für die ganzen arbeiten nichts, wenn er erst ganz zum schluss an die simpelste möglichkeit denkt, oder ???
ich werd mal gucken was da jetzt auf mich zu kommt und ggf. einen antwalt fragen.
Hallo
es stimmt das deine Therme eine bestimmte Durchlaufmenge braucht damit sie nicht abschaltet.
Wenn deine Heizung diesen Durchsatz nicht hat , wird sie zu warm und schaltet ab.Dann hat sie eine Taktsperre eingebaut um nicht sofort wieder anzuspringen wodurch das wasser kalt wird.
Wenn du dem Monteur gesagt hast, das dieses Problem nur an der Dusche auftritt ,verstehe ich den Ersatzteilaustausch nicht,da das Problem dann offensichtlich bei der Dusche zu suchen ist.
Ich selber habe dieses Problem schon des öfteren gehabt und frage die Kunden als erstes nach dem Brausekopf bzw.überprüfe diesen.
Im zweifelsfall sprecht mit der Heizungsbaufirma und schildert das Problem und sagt das Ihr diese Rechnungen nicht begleicht da der Monteur offensichtlich den Fehler nicht erkannt hat und nur auf gut glück einen teileaustausch vorgenommen hat.
mfg thomas
Hallo Lars,
ich kenne die beschriebene Anlage nicht, denke aber dass es sich um eine Kompaktanlage handelt die Heizwärme und WW liefert.
Desweiteren denke ich, dass es sich bei der WW-Versorgung um einen Durchlauferhitzer handelt.
Wenn das so ist, so gilt nach meinem Kenntnissstand, dass der Betrieb eines Durchlauferhitzers über eine Mischbatterie sehr empfindlich ist oder in vielen Fällen nicht funktioniert. Es gibt aber im Handel Mischbatterien extra mit dem Aufdruck „Durchlauferhitzer geeignet“. Ob und wie die funktionieren weiss ich aber auch nicht.
Ein Durchlauferhitzer (Gas oder Elektro) wird über den Differenzdruck zwischen Kalt- und Warmasser gesteuert. Dreht man etwas zu viel Kaltwasser auf, ändert sich der Differenzdruck und es kann dabei gern zum Abschalten der Gasflamme oder der Stromzufuhr kommen. Das ist eigentlich technisch standart. Letztendlich könnte der Differenzdruck auch durch das kleine Sieb (Drossel) beeinflusst werden.
die Frage ist, ob es jetzt vorbei ist mit der Abschaltung nach Demontage der Drossel?
wie sieht es bei den anderen Mietern aus, die eventuell die gleiche Anlage/Mischbatterie betreiben?
Wie gesagt, Abhilfe könnte eine für Durchlauferhitzer geeignete Mischbatterie schaffen.
Sollte es sich bei Ihrer Anlage allerdings um eine WW-Bereitung mittels eines Speichers (90/120/180Liter Inhalt) handeln, dann wäre die Anlage nicht differenzdruckabhängig und ich hätte dafür keine Erklärung.
ich bin zwar nicht der Experte, den Du Dir vieleicht vorgestellt hat, aber ich will trotzdem versuchen,Dir einen Tipp zu geben. Ich schlage vor, zweigleisig zu fahren: A) Anfrage bei Vaillant (http://www.vaillant.de/Service/), ob dieses Verhalten dort bekannt ist. Montuere wissen auch nicht alles. B) Anfrage bei Lidl/Aldi, ob es Einschränkungen mit dem Wassersparteil gibt. Ich habe mit dieser Vorgehenseise schon öfters Erfolg gehabt. Ich hoffe, ich konnte wenigstens etwas helfen.
man kann doch nicht von einem Mieter verlangen dass er eine gewisse Mindestmenge an Warmwasser benutzen muss um Warmes Wasser zu erhalten!
Wenn die Regelung des Vaillant eben so reagiert ist es für diesen Gebrauch meines Erachtens nicht geeignet! Das ist meine persönliche Meinung!
Und wenn der Monteur den Fehler zig mal nicht beheben kann frage ich mich warum die Eigentümerin die Rechnung bezahlt hat?
Ist für alle eine blöde Situation, aber forderungen an dich finde ich sehr übertrieben. Denn diese Spareinsätze werden ja teilweise auch empfohlen um Wasser zu sparen und sind weit verbreitet.
also rein theoretisch ist das denkbar. wenn das phenomen nur beim zapfen im bad auftaucht ist das sogar recht wahrscheinlich. durch den einsatz in dem duschkopf wird die durchflussmenge begrenzt, weshalb es tatsächlich passieren kann das die therme denkt das nicht genug bedarf anliegt und wieder auf heizungsbetrieb schaltet. wenn das vorrangumschaltventiel getauscht wurde, erscheint mir das am wahrscheinlichsten.
wie jetzt will ihr vermieter das sie für die bisher durchgeführten arbeiten aufkommen? also so wie ich das sehe hätte der monteur erstmal alle fehlerquellen im bad ausschliessen müssen. dazu gehört auch die kontrolle ihres duschkopfes, wenn im bad das problem nur im bad auftrat. wenn der monteur aus ratlosigkeit anfängt alle womöglichen teile zu tauschen ist das doch als „nichtfachmann“ nicht ihr fehler.
also das mit dem Plastikding kann evtl. schon sein, meiner Meinung nach, da du immer eine bestimme Menge Warmwasser vom Heizgerät anfordern musst, damit der auch weiterhin Warmwasser produziert. Verhindert nun dieses Ding den Warmwasserfluss, denkt die Therme alles klar, genug WW da, ich schalte wieder aus bzw. um auf Heizbetrieb.
Wie das mit den Kosten aussieht, weiss ich nicht genau. Vielleicht mal an den Mieterschutzbund wenden, vielleicht können die dir was dazu sagen.
Grundsätzlich hat der Heizungsmonteur recht mit der Behauptung, das der Einsatz zum Wassersparen zu einer Fehlfunktion des Gerätes führt, da diese Geräte über den Wasserdruck gesteuert werden. Sie als Mieter, sind vor dem eigenmächtigen Auswechseln von Teilen der Installation, verpflichtet sich darüber zu informieren ob die Teile nicht die Funktion beeinträchtigen.
Sie müssen wohl oder übel zumindest die letzte Rechnung bezahlen, die vorhergehenden erfolglosen Reparaturversuche wohl nicht.
Mit der Vailandheizung ist es bestimmt so, das die Durlaufmenge eingestellt werden muß. Es sollte dann auch mit dem Wassersparer funktionieren.
Die Einsätze des Monteur, den Fehler kanner so nicht gleich finden, Wenn er aber gut ist kann er mit solch einem Fehler rechnen.
MfG Budsh
Sorry hatte meine Abwesenheit/Krankheit nicht abgemeldet.
Deshalb melde ich mich erst jetzt und gehe davon aus, dass dein Frage schon beantwortet wurde. Sonst melde dich nochmal.