Du kannst doch auf so eine Frage nicht mit deutschen Begriffen reagieren. Value creation ist doch so ein schönes Wort. Wie wäre es denn mit customer satisfaction oder oder oder. Los, think denglisch.
Oder als Komplettphrase:
We envision to collaboratively pursue economically sound leadership skills while continuing to completely integrate diverse deliverables while maintaining the highest standards.
P.S.
Bin ich wirklich schon so alt, daß ich diesem ganzen
pseudoenglisch-fachchinesischen Schwafelkram schon so albern
finde?
Can u speak a little deutsch with me? maybe then vielleicht versteh ich sie?
konsequente Operationalisierung von Wertsteigerungsstrategien
Wertbenchmarking
…usw.
geht da glaube ich um systematische steigerung des U- Wertes und jetzt think bitte kreativ (Marketinggrundwerkzeug abändern)
konsequente Operationalisierung von Wertsteigerungsstrategien
Wertbenchmarking
…usw.
geht da glaube ich um systematische steigerung des U- Wertes
und jetzt think bitte kreativ (Marketinggrundwerkzeug
abändern)
Ist schon klar worum es geht. Ich muß mir von unseren „Spezialisten“ solche Luftblasen auch ständig anhören. Anscheinend ist man der Ansicht, damit Informationen zu transportieren, die man anders nicht transportieren könnte. Das ist ein Irrtum. Nur weil es inzwischen üblich ist, derartige Phrasen zu verwenden, heißt noch lange nicht, daß es vernünftig ist.
Die Gefahr ist nicht zuletzt groß, daß die Leute aneinander vorbeireden, weil sie völlig verschiedene „Definitionen“ der Vokabeln im Kopf haben.
P.S.
Bin ich wirklich schon so alt, daß ich diesem ganzen
pseudoenglisch-fachchinesischen Schwafelkram schon so albern
finde?
Ein damals schon sehr alter Deutschlehrer von mir pflegte unter Aufsätze zu schreiben:
Wer viele und zuviele Fremdworte benutzt, beabsichtigt offensichtlich seine eigenen Unkenntnisse dadurch zu verschleiern, daß er beim Rezipienten den Eindruck vermittelt, er habe Wissenslücken.
Ich liebe den Facility-Manager oder wie die BläckFöss sagen Huusmeester.
ich finde, neben Deinen absolut richtigen Einwurf:wink: hat folgende Passage richtig Charme:
Und kann mir jemand sagen, was für Instrumente es gibt um
flexibel auf wechselnde strategische Zielrichtungen zu
reagieren.
Ich dachte in meiner Naivität bisher, Strategien seien Unternehmer-eigene Kreationen, in deren Richtung man vor hat, über die nächsten Jahre zu arbeiten?
Jetzt endlich verstehe ich mein Management und seine Flexibilität, ich dachte schon es sei ziellos, nein es reagiert flexibel auf wechselnde strategische Zielrichtung…
Ist schon klar worum es geht. Ich muß mir von unseren
„Spezialisten“ solche Luftblasen auch ständig anhören.
Schon mal versucht mit Luftblasen zu jonglieren? BTW das Ziel ist entscheidend! Ziel: Unternehmenswert zu steiger! Weg: Muss ich für dich denn auch noch kauen? (Sorry wenn sich das ein bisschen krass anhört- so wie man rein schreit kommts zurück!!!)
Die Gefahr liegt doch darin, das einige Herren sich immer noch im Ton vergreifen und dabei das wesentlich aus den Augen verlieren *fg+… BTW sollte nur eine Anregung sein…
Schon mal versucht mit Luftblasen zu jonglieren? BTW das Ziel
ist entscheidend! Ziel: Unternehmenswert zu steiger!
Das hört sich doch ganz verständlich an. warum „value creation“, „value management“ und ähnliche Blödsinnigkeiten? Damit wir uns nicht mißverstehen: Ich bin des englischen durchaus mächtig, nur das Ausweichen auf englisch, um sich nicht auf Deutsch klar ausdrücken zu müssen, ist eine rasend um sich greifende Seuche.
Die Göttin des Trends:
Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine
giving-story. Ich habe verstanden, daß daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils. (Jill Sander im FAZ-Magazin 1996)
City-Calls? Service-Point? Investor Relation? Was soll der Scheiß?
Das hört sich doch ganz verständlich an. warum „value
creation“, „value management“ und ähnliche Blödsinnigkeiten?
Damit wir uns nicht mißverstehen: Ich bin des englischen
durchaus mächtig, nur das Ausweichen auf englisch, um sich
nicht auf Deutsch klar ausdrücken zu müssen, ist eine rasend
um sich greifende Seuche.
Weil wahrscheinlich irgendwer glaubt, das sich der ganze Müll dann noch wichtiger anhört und weil manche glauben das Strategien zum Steigern des Unternehmenswertes weniger wichtig sind als „value creation“… Schlagwörter egal in welcher Sprache sind, wenn sichtig angewendet und verstanden, ganz sinnvoll… Und kann man sich im Deutschen genauso winden wie ein Aal…nennt man dann „AuftretenwieamerikanischerVersicherungsvertreter“… Sprache hin oder her…
LG