ich hatte vor kurzem kleinere Probleme mit meiner Bank, weil die eine Überweisung nicht früh genug gutgeschrieben hatten (Bin ein paar Tage in den Roten gewesen).
Das Problem war nur, dass ich im Grunde das Guthaben rechtzeitig angewiesen hatte. Der Betrag wurde mit Valuta 15.5. bei dem einen Konto abgebucht, aber auf dem anderen erst mit Valuta 18.5. drauf.
Wer kann mir sagen, ob das i. O. ist ?
Geht mir nicht um die paar Pfennig Überziehungszinsen, sondern mehr ums
Prinzip !
Der Betrag wurde mit Valuta 15.5.
bei dem einen Konto abgebucht, aber auf
dem anderen erst mit Valuta 18.5. drauf.
Wer kann mir sagen, ob das i. O. ist ?
Bi zwar kein Bankexperte, aber ich glaube zu wissn, daß die Banken bis zu drei Arbeitstagen Zeit haben, den Betrag gutzuschreiben. Wäre also gerade noch ok gewesen.
Bin aber für Berichtigung dankbar, wenn das falsch ist.
Und dann wüßte ich noch gerne, was in einer Zeit, in der sogar die LZBs schon mit Computern arbeiten, bei einer Überweisung noch drei Tage dauert…
Banken müssen bei Eingang gutschreiben. Es sei den, die Übw. wurde mit dieser Valuta vom Auftraggeber so abgeschickt, so daß sie erst mit Valuta 18.5. so einging.
Es handelt sich in dem Fall um eine normale Überweisung? Nicht um eine Scheckgutschrift, Auslandscheckgutschrift, WP-Verkaufsgutschrift oder so?
Banken müssen bei Eingang gutschreiben.
Es sei den, die Übw. wurde mit dieser
Valuta vom Auftraggeber so abgeschickt,
so daß sie erst mit Valuta 18.5. so
einging.
Was bedeutet „Eingang“ ???
Ist das der Zeitpunkt, an dem die Bank von der anweisenden Bank über die Überweisung informiert wird ??
Oder der Tag an dem ich meine Überweisung aufgegeben habe ?
Wie schaut das dann bei Überweisungen aus, die ich am Wochenende online abgebe ?
Im Zeitalter des PC und des Internets finde ich Laufzeiten von über 1 Tag ehrlich gesagt schon etwas unpassend.
Es handelt sich in dem Fall um eine
normale Überweisung? Nicht um eine
Scheckgutschrift,
Auslandscheckgutschrift,
WP-Verkaufsgutschrift oder so?
Also es war eine ganz normale Überweisung (Online) von CONSORS an die DB 24.
Ist das also i. O. so, oder kann ich da noch was machen.
Was bedeutet „Eingang“ ???
Ist das der Zeitpunkt, an dem die Bank
von der anweisenden Bank über die
Überweisung informiert wird ??
Eingang ist der Tag, an dem es der Empfängerbank auf welchem Weg auch immer (LZB, sonstige Zentralbanken, direkte Kontoverbindung) gutgeschrieben wird.
Oder der Tag an dem ich meine Überweisung
aufgegeben habe ?
Wie schaut das dann bei Überweisungen
aus, die ich am Wochenende online abgebe
?
Diese werden auch erst am nächsten Arbeitstag weitergeleitet.
Im Zeitalter des PC und des Internets
finde ich Laufzeiten von über 1 Tag
ehrlich gesagt schon etwas unpassend.
Nun, es handelt sich hier um verschiedene Clearingsysteme, was dazu führt, daß eine Überweisung von Voba zu Sparkasse im Selben Ort über mindestens die Zentralbank der Voba (z.B. GZB, DG, WGZ, SGZ) und die Zentrale der Sparkassen (.z.B. WestLB, L-Bank usw.) gehen, bevor diese bei der Bank des Endbegünstigten ankommen. Dies dauert in der Regel schon 1 Tag, manchmal jedoch länger. (leider von sparkasse zur Voba hier länger wie andersrum! woran das liegt)
Wie gesagt, Wochendende und Feiertage zählen nicht mit.
außerdem ist es wiichtig, daß die ÜBW vor dem Buchungsschnitt eingeht.
Also es war eine ganz normale Überweisung
(Online) von CONSORS an die DB 24.
Ist das also i. O. so, oder kann ich da
noch was machen.
die Banken tauschen untereinander nicht permanet die Zahlungsverkehrsdaten aus, sondern mehrmals am tag zu bstimmten zeiten, zb. morgens um 10.00 oder nachmittags um 15.00 Uhr, man spricht hier von sog. Buchungs schnitten. Werden Überweisungen /lastschriften innerhalb einer Bankengruppen (z.b. innerhalb der Sparkassen, Deutschen Bank oder Volksbank) kannst du im Normalfall von einem TAg ausgehen. d.h. morgens bei deiner Bank abgegeben, am nachmittag mit Wertstellung nächster Tag auf dem anderen konto, oder am nächsten tag mit wertstelung gleicher tag auf dem anderen konto. ist die Zahlung aber auf ein konto einer anderen bankengruppe kommt es immer auf den zeitpunkt an, an dem das reEchenzentrum der empfängerbank die zum abruf bereitstehenden zahlungen bei der zentralbank abholt bzw. zu welchem zeitpunkt die zentralbank der auftraggeberbank die zahlungen zur abholung bereitstellt.
Erkundige dich bei deiner bank nach den zeiten der buchungsschnitte und beachte bei überweisungen die bankengruppen. deine bank kann dir auch sagen, wann die jeweilige bankengruppe die bereitstehenden zahlungen in der zentralbank zur weiterverarbeitung abholt.
Also diese Überweisungsvorgänge scheinen ja in der Praxis recht kompliziert abzulaufen (über Zentral- und Verrechnungs und sonstwas für Banken). Eine eindeutige rechtlich abgesicherte Regelung , nach der das Geld nicht bei irgendwelchen Banken „in der Luft hängt“ gibt es wohl nicht.