Varianzanalyse: NV-Voraussetzung

Ich schon wieder :smiley:

Liege ich da richtig: Bei einer univariaten ANOVA muss nur die AV innerhalb der Ausprägungen der UVn normalverteilt sein und nicht die UV selbst?

Lg & Danke

Ps: Falls sich jemand interessiert (war im Zeitdruck und konnte nicht mehr antworten) meine letzte Frage bzgl. der Dichtefunktion der NV (Ordinatenwert)
Habe die Formel folgendermaßen eingegeben und das hat dann letztendlich zur richtigen Berechnung geführt:
1 / sqrt(2 * 3.141592654) * exp( - 0.5 * z * z)

Hi BN,

jein. Eigentlich muss der Fehler normalverteilt sein mir gleicher Varianz über die Gruppen. wobei der Fehler aus den Residuen geschätzt wird, die sich wiederum aus der Differenz der gemessenen Werte und den predicted mean ergibt.
aiwendil und ich haben uns da schon mal ein wenig drüber ausgelassen (hier oder im Methebrett, wo deine Frage eigentlich besser aufgehoben wäre).
Gemäß der Gleichung Yijiij
folgt aus εij~N(0,σ²sub>i die Normalverteilung der geschätzten Yij (#952;i als Modellfaktoren), aber ander herum aus der Normalverteilung von Yij nicht notwendig. Da zudem die Streuung der Fehler zusammen mit der Streuung der gemessenen Werte in den F-Test eingeht, müssen die Fehler normalverteilt sein, da sonst der F-Test verzerrt ist.

Grüße,
JPL

Hallo,

aiwendil und ich haben uns da schon mal ein wenig drüber
ausgelassen

ja, haben wir. Und ich werde nie müde zu erwähnen, daß die ANOVA gegenüber der Normalverteilungsannahme ziemlich robust ist, nicht aber gegenüber der Annahme der Varianzhomogenität.

Wie Du schon richtig schreibst: Das Modell der ANOVA beinhaltet die Normalverteiltheit der abhängige Variablen bzw. der Fehler.

Beste Grüße

Dankeschön an euch beide,

Also muss ich, wenn ich die Normalverteilungsvoraussetzung überprüfen möchte, schauen, ob die AV innerhalb der UV-Gruppen normalverteilt ist?

Hat es eig. irgendwelche Auswirkungen, wenn die UVn nicht normalverteilt sind? (Dichotomisierung durch Medianteilung und Teilung bei 0) Bei meinen Werten könnt ich da machen was ich will - NV wird das keine mehr.

Lg & Daaanke!
Christiane

Hallo,

Also muss ich, wenn ich die Normalverteilungsvoraussetzung
überprüfen möchte, schauen, ob die AV innerhalb der UV-Gruppen
normalverteilt ist?

das würde ich nicht machen. Die Tests auf Normalverteiltheit eignen sich praktisch nicht, weil sie eine geringe Power haben, man bei größeren Stichproben den Zentralen Grenzwertsatz anwenden kann und die ANOVA sowieso robust gegenüber Verletzungen der Normalverteilungsannahme ist.

Hat es eig. irgendwelche Auswirkungen, wenn die UVn nicht
normalverteilt sind?

Liest Du unsere Postings? Das Modell der ANOVA sagt nichts über die Verteiltheit der UVn aus.

Beste Grüße

Hi Chrsitiane,

Also muss ich, wenn ich die Normalverteilungsvoraussetzung
überprüfen möchte, schauen, ob die AV innerhalb der UV-Gruppen
normalverteilt ist?

wie aiwendil schon schreibt, reicht es eigentlich aus, sich einen Q-Q-Plot ausgeben zu lassen und den auf extreme Abweichungen hin zu betrachten. Zur Sicherheit kann man auch noch einen Test aud Normalverteilung machen, dann würde ich ebenfalls die Residuen (und nicht bloß die AV) betrachten - dann hast du auch eine Quantifizierung der Abweichung.
Ferner solltest du dann aber noch einen Test auf Varianzhomogenität machen (z.B. Levene-Test) und dem mehr Gewicht geben als dem vorigen.

Hat es eig. irgendwelche Auswirkungen, wenn die UVn nicht
normalverteilt sind? (Dichotomisierung durch Medianteilung und
Teilung bei 0) Bei meinen Werten könnt ich da machen was ich will -
NV wird das keine mehr.

Nein. Denn die stetigen UV gehen als Kovariate mit ein, die anderen sind eh kategoriell. Du musst aber nur nach den kat. UV’s splitten.
Grüße,
JPL

Danke :smile: owt

Hat es eig. irgendwelche Auswirkungen, wenn die UVn nicht
normalverteilt sind?

Liest Du unsere Postings? Das Modell der ANOVA sagt nichts
über die Verteiltheit der UVn aus.

Ja, lese ich, wollt nur nochmal sicher gehen, sorry!

Danke & Lg :smile: